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Bewusst gesund

ORF-Schwerpunkt „Bewusst gesund: Schlaf dich wach“

Gesunder Schlaf ist eine der essenziellen Voraussetzungen für ein langes und gesundes Leben. Die ORF-Schwerpunktwoche vom 7. bis 13. April möchte auf allen Kanälen Bewusstsein für das Thema schaffen sowie Tipps und Anregungen von Expertinnen und Experten zu einer besseren und gesünderen Schlafkultur anbieten.
„Bewusst gesund“, Samstag um 17.05 Uhr in ORF 2, im Livestream und on Demand in der ORF-TVthek
ORF-Gesundheitsexperte Prof. Siegfried Meryn hat zu diesem Thema auch einige Tipps zusammengesammelt und räumt mit Mythen zum Thema Schlafen auf.
8 Stunden Schlaf sind optimal:
8 Stunden sind der Durchschnitt. Es gibt Menschen, die kommen mit fünf bis sechs Stunden aus, manche brauchen 8 bis 10 Stunden.
Regelmäßiger Schlafrhythmus bedeutet, immer zur selben Zeit schlafen zu gehen und aufzustehen:
Im Wesentlichen wird der Schlafrhythmus durch zwei Faktoren gesteuert: Erstens wie müde ich bin und zweitens durch meine innere Uhr, wie spät ist es. Um die innere Uhr zu synchronisieren, ist es günstig, annähernd um die gleiche Zeit schlafen zu gehen.
Der beste Schlaf ist vor Mitternacht:
Das stimmt nur teilweise, da man, auch wenn man sich um Mitternacht niederlegt, durchaus noch tiefen regenerativen Schlaf haben kann.
Schlafen in kalten Zimmern ist am gesündesten:
Die optimale Schlafzimmertemperatur liegt bei 18 Grad.
Wer Schlafprobleme hat, sollte einen Mittagsschlaf machen:
Das stimmt teilweise,  man sollte aber nur einen kleinen „Nap“ von maximal 20 Minuten machen.
Wer einen gesunden Schlaf hat, wacht nachts nicht auf:
Das stimmt so nicht, jeder Mensch wacht in der Nacht mehrmals auf! Nur sind diese Wachphasen in der Regel sehr kurz, d.h. man schläft schnell wieder ein.
Je älter man ist, umso weniger Schlaf braucht man:
Das stimmt zum Teil, weil ältere Menschen in der Nacht oft kürzer schlafen, aber häufig dafür während des Tages auch kurz schlafen.
Sport am Abend fördert den Schlaf:
Im Gegenteil, Sport direkt vor dem Schlafengehen kann oft aufputschen. Man sollte zumindest 2 bis 3 Stunden Abstand zwischen Sport und Schlafengehen haben.
Fernsehen fördert das Einschlafen:
Tatsächlich schlafen viele beim Fernsehen sofort ein, es ist aber kein guter Schlaf, und sollte daher nicht als Einschlafmittel verwendet werden.
Schäfchenzählen hilft beim Einschlafen:
Schäfchen zählen hilft manchen beim Einschlafen, aber es gibt viel bessere Methoden wie zum Beispiel Meditation.
Schnarchen gehört zu einem guten Schlaf dazu:
Es gibt verschiedene Formen von Schnarchen, meistens stört es den oder die PartnerIn. In seltenen Fällen kann es auch Ausdruck einer gefährlichen Erkrankung - der so genannten „Schlafapnoe“ sein.
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