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Gutes fürs ganze Jahr.

Styria Verlag

Gewinnspiel

Eingekochte Rezepte: Das Beste aus dem Glas

Die besten Vorratsrezepte der beliebten Seminarbäuerin Elisabeth Lust-Sauberer gibt es jetzt als brandneues Buch - mit Ideen fürs ganze Jahr. Gewinnen Sie ein druckfrisches Exemplar und kochen Sie selber ein.

Fülle für Ihre Speisekammer

Mit Elisabeth Lust-Sauberers praxiserprobten Rezepten und abwechslungsreichen Einkochideen packen Sie das Beste aus allen Jahreszeiten ins Glas, um es später mit Familie oder Freunden zu genießen. Mit dabei sind eine Menge Produktinfos, Verwendungsideen sowie frische Tipps, wie die aromatischen Köstlichkeiten vielseitig serviert und weiterverarbeitet werden können.
Eingemachter Spargel und Spargelpaste im Glas.

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Spargelpaste aus grünem Spargel

(Haltbarkeit ca. 3 Monate)
"Hat Spargel früher als teures »Nobelgemüse« gegolten, so ist dieser beliebte Frühlingsbote heutzutage für jeden Haushalt erschwinglich.  Da man von etwas wirklich Gutem kaum genug bekommen kann, reichen so manchem feinen Gaumen die gut zwei Monate nicht aus, in denen Spargel frisch erhältlich ist - und sicher auch am allerbesten schmeckt. Für diese Fälle kann man Spargel recht gut bevorraten."
So eignet sich Spargel beispielsweise bestens zum Tiefkühlen. Dafür empfiehlt es sich, die geschälten Stangen getrennt auf ein Backblech oder Schneidbrett zu legen und dann tiefzukühlen. Die gefrorenen Stangen werden anschließend in Gefriersackerl gepackt. Tiefgekühlter Spargel ist etwa 6-8 Monate haltbar.
Zutaten für die Spargelpaste:
500 g grüner Spargel, 40 g Basilikum, 2 Knoblauchzehen, 60 g geriebene Nüsse, 150 ml Sonnenblumenöl, 100 g geriebener Hartkäse, Salz, Pfeffer.
Zubereitung:
  • Den vorbereiteten Spargel in Stücke schneiden und weich dämpfen. Mit dem Pürierstab pürieren.
  • Basilikum sowie Knoblauch hacken und alles gemeinsam mit dem Käse, den Nüssen und dem Öl nach und nach in den Spargel einmixen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  • Spargelpaste in Gläser füllen, verschließen und im Kühlschrank aufbewahren.
Die Paste ist gut 3 Monate haltbar.
VERWENDUNG: Die Spargelpaste schmeckt pur auf getoastetem Brot ganz wunderbar, kann aber auch mit Frischkäse zu einem herrlichen Spargelaufstrich verarbeitet werden. Manchmal verwende ich Spargelpaste wie Pesto und verfeinere damit Saucen oder Nudelgerichte.

Hollerblütengelee

Hollerblütengelee.

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Hollerblüten vorbereiten:
Um für Sirup, Gelee und Co das beste Aroma herauszuholen, ist es ratsam, die Blüten an einem trockenen Tag um die Mittagszeit zu ernten. Will man möglichst wenige Insekten in und an den Blüten haben, so ist es hingegen besser, die Blüten frühmorgens zu sammeln. Wichtig ist vor allem, dass die Blüten nicht mehr feucht sind.

Am besten werden die Hollerblüten ungewaschen und in voller Blüte verarbeitet, da gerade der »Hollerstaub« das stärkste Aroma hat. Das heißt aber nicht, dass man die Blüten vor der Verarbeitung nicht von den Insekten, die sich darin versteckt haben, befreien muss. Dafür die Blüten am besten an den Stielen fassen und sehr, sehr vorsichtig – Stichwort Blütenstaub! - nach unten hin ausbeuteln. Noch schonender ist jene Methode, bei der man die Blüten locker mit einem Tuch abdeckt und etwas wartet - die kleinen Viecherl wollen ans Licht, krabbeln hurtig auf das Tuch und die Blüten sind somit sauber!
Zutaten:
1 l klarer Apfelsaft, Saft und abgeriebene Schale von 2 Bio-Zitronen, 10–15 Hollerblüten, 500 g Gelierzucker 2:1,1 kleine Zimtstange.
Zubereitung:
  • Den Apfelsaft mit Zitronensaft und -schale auf ca. 50 °C erhitzen. Hollerblüten zugeben und im warmen Saft einige Stunden (am besten über Nacht) ziehen lassen.
  • Dann den Saft abseihen, in einen Topf gießen und mit der Zimtstange und dem Gelierzucker aufkochen.
  • Noch heiß in saubere Gläser füllen, sofort verschließen und die Gläser am besten ein paar Tage ruhig stehen lassen, da das Gelee erst nach ein paar Tagen fester wird.
VERWENDUNG: Besonders gerne verwende ich das Gelee zum Verfeinern von Salatmarinaden für alle Blattsalate, die dadurch eine besonders erfrischende Note bekommen.
Zucchinirelish.

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Für Grill-Fans: Zucchinirelish

"Ob länglich, rund, gelb oder grün, dick oder dünn, das Fruchtfleisch aller Sorten ist weiß bis zart grün. Geschmacklich sind die Zucchini sehr neutral und daher äußerst vielseitig in ihrer Verwendung. Von pikantem Zucchinigemüse bis zu süßem Zucchinikuchen ist alles möglich. Passt das Wetter, so liefert uns bereits eine Zucchinipflanze eine Vielzahl von Früchten. Da ist kluge Bevorratung gefragt!"
Zutaten:
1 kg Zucchini, 1 kg Zwiebeln, 125 ml Sonnenblumenöl,  4 Knoblauchzehen, 2 rote gehackte Chilischoten, 60–70 ml (1/16 l) Weinessig, 1 TL Salz, 1 EL Honig, einige Basilikumblätter.
Zubereitung:
  • Zucchini und Zwiebeln würfelig schneiden und in Öl bei mäßiger Hitze ca. 15 Minuten langsam dünsten, dabei immer darauf achten, dass sie nicht braun werden.
  • Dann würfelig geschnittenen Knoblauch, Chili, Honig sowie Essig dazugeben, salzen und weitere 15 Minuten dünsten. Vom Herd nehmen und überkühlen lassen.
  • Nun Basilikum zugeben und alles pürieren.
  • Relish bis ca. 2 cm unter den Rand in Gläser füllen und bei 90 °C ca. 25 Minuten einkochen. Das Relish ist rund 6 Monate haltbar. (Verwendet man das Relish innerhalb von ca. 14 Tagen, so muss es nicht eingekocht, sondern nur mit einer Ölschicht bedeckt werden.)
VERWENDUNG: Ich serviere das Relish sehr gerne als Grillsauce oder mache feinen Zucchiniaufstrich daraus. Dafür vermenge ich das Relish einfach mit etwas Topfen, würze nach Geschmack mit 1 EL Currypulver und reiche dazu frisches, knuspriges Gebäck oder Brot.
Knoblauchcreme.

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Für Grill-Fans: Knoblauchcreme

Zutaten:
500 g Knoblauch, Öl zum Abdecken, Saft von 1 Zitrone, etwas Salz.
Zubereitung:
  • Die Knoblauchknollen in Zehen teilen und diese ungeschält auf einem mit Backpapier belegten Backblech verteilen.
  • Ins heiße Backrohr schieben und bei 200 °C Ober- und Unterhitze ca. 1 Stunde braten.
  • Dann ins kalte Wasser legen und rasch schälen.
  • Knoblauch mit Zitronensaft pürieren und mit Salz abschmecken. In saubere Gläser füllen und gut 1 cm hoch mit Öl abdecken, Gläser verschließen und gekühlt aufbewahren.
VERWENDUNG: Ich verwende Knoblauchcreme gerne zum Abschmecken und Würzen von Gerichten, wenn ich Gäste bewirte, die Knoblauch womöglich nicht so gut vertragen. Knoblauchcreme oder -paste ist milder und daher besser verträglich.
VARIATION: Mir schmeckt die Knoblauchcreme besonders gut, wenn ich frische Thymianblätter einmixe.

So lernen Sie einkochen: Buch gewinnen

Keine Frage - am besten schmecken Obst oder Gemüse frisch geerntet. Das Wissen ums Einkochen, Einwecken oder Fermentieren ermöglichen Ihnen, sich verantwortungsvoll und bewusst zu ernähren - mit haltbar gemachten Lebensmitteln.
Buchcover.

Styria Verlag

Gutes fürs ganze Jahr:
Vorräte aus Obst, Gemüse und Kräutern

Elisabeth Lust-Sauberer, Renate Wagner-Wittula
224 Seiten, Hardcover, 29 EUR
Erhältlich im Styria Verlag
Erscheinungstermin: 23/04/2020
Der Teilnahmeschluss ist am Mittwoch, dem 27. Mai 2020, teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 16 Jahren. Eine Mehrfachteilnahme ist laut AGB ausgeschlossen.

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