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Genüssliches Speisen am Wiener Naschmarkt.

Nuriel Molcho / Brandstätter Verlag

Genüssliches Speisen am Wiener Naschmarkt.

Gewinnspiel

NENI Wien: Innoviation trifft Tradition

Wie gut, dass es Haya Molcho, die Frau hinter NENI, Ende der 70er Jahre nach Wien verschlagen hat. Denn heute ist das kulinarische Wien ohne NENI nicht mehr auszudenken. Neben Israel und Rumänien hat auch die österreichische Hauptstadt Hayas Identität für immer geprägt. Bis heute inspiriert Wien Haya und ihre vier Söhne, ihre NENI-Mission zu erfüllen: „Menschen aller Kulturen durch gutes Essen zusammenzubringen“.

Kulinarische Reise durch eine multikulturelle Stadt

Haya Molcho und ihr Team verwöhnen ihre Gäste kulinarisch.

Nuriel Molcho / Brandstätter Verlag

Haya Molcho und ihr Team verwöhnen ihre Gäste kulinarisch.

Haya Molcho, die Seele der Firma NENI, ist Tochter zweier Rumänen und selbst in Tel Aviv aufgewachsen, mit dem sie sich stark verwurzelt fühlt. Ihre warmherzige Mutter hielt sowohl rumänische als auch israelische Traditionen hoch und weckte Hayas Faszination fürs Kochen. Die Familie hatte stets eine offene Tür für Gäste und bewirtete leidenschaftlich gerne - diese Philosophie lebt Haya heute noch und vermittelte sie auch an ihre vier Söhne Nuriel, Elior, Nadiv und Ilan (deren Anfangsbuchstaben übrigens NENI ergeben).
Wien ist ein Melting Pot, mit dem die Familie hinter NENI verankert ist - sie bezeichnen sich selbst als Wiener mit vielen Wurzeln und mehreren kulturellen Identitäten. Diese Vielfältigkeit ist im Kochbuch „WIEN by NENI. Food. People. Stories.“ ganz klar wiederzufinden - einerseits dank fabelhafter Rezepte, andererseits wegen der ganz persönlichen Geschichten der Insider, Newcomer und Zuwanderer Wiens.
Auf 272 Seiten machen über 200 Bilder Lust auf Wien und NENIs kulinarische Kreationen. Ein Blick in den Kochtopf, gewürzt mit einer persönlichen Anekdote macht jedem Hobbykoch Lust zum Nachkochen. Die authentische, weltoffene und ungezwungene Einstellung Hayas begleitet die kulinarische Reise durch Wien. Die außergewöhnlichen Aromen ihrer Heimat kombiniert sie gekonnt mit dem Rezeptschaft der Donaumonarchie und zaubert so das ganz Besondere in Gemüse-, Fisch- und Fleischgerichte. Auch Süßmäuler kommen auf ihre Kosten.
WIEN by NENI. Food. People. Stories.

Nuriel Molcho / Brandstätter Verlag

WIEN by NENI. Food. People. Stories.

Wien by NENI - Food. People. Stories.
Haya Molcho / Nuriel Molcho / NENI
272 Seiten, gebunden, EUR 35,-
Brandstätter Verlag
ISBN 978-3-7106-0461-4

Streetfood - einfach und authentisch

Wenn Sie sich auf Streifzug durch Wien begeben möchten und dabei mit NENI kulinarisch in die israelisch-rumänisch-österreichische Welt eintauchen wollen, beantworten Sie die Gewinnspielfragen. Unter allen Teilnehmern wird eine Ausgabe von „Wien by NENI - Food. People. Stories“ verlost.
Der Teilnahmeschluss ist am Sonntag, dem 27. September 2020, teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 16 Jahren. Eine Mehrfachteilnahme ist laut AGB ausgeschlossen. Die Gewinner werden schriftlich verständigt.

Gegrillter Romanesco mit Tahina und Chili-Knoblauch-Sauce

Nuriel Molcho / Brandstätter Verlag

Zutaten für 4 Personen als leichte Hauptspeise:
Für den gegrillten Romanesco: 1 großer Romanesco, 50 g Olivenöl, 1 EL Salz

Für die Knoblauchcreme: 1 Knoblauchzehe, 1 Schalotte, 100 g Crème fraîche, 1 EL Zitronensaft, ½ TL Meersalz

Für die Chili-Knoblauch- Sauce: 25 g grüne Chilischote, 25 g eingelegte milde Chili, 15 g Knoblauch, 50 g Olivenöl, 50 g Zitronensaft
Zubereitung:
Den Backofen auf 250 °C Ober-/ Unterhitze vorheizen. Den Romanesco im Ganzen samt Blättern 5 Minuten in kochendem Wasser blanchieren. Herausnehmen und 5 Minuten ausdampfen lassen.

Anschließend durch den Strunk in 4 Stücke teilen, jedes Viertel gut mit Olivenöl und Salz einreiben, auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen und in den Ofen schieben. 15–20 Minuten rösten, bis der Romanesco schwarze Spitzen bekommt.

Für die Chili-Knoblauch-Sauce die Chilis fein würfeln. Knoblauch schälen und ebenfalls fein würfeln. Alle Zutaten gut vermischen.

Romanesco mit Tahina und Chili- Knoblauch-Sauce beträufeln und servieren.

Tipp: Alternativ kann man den Romanesco auch in einer Grillpfanne oder im Sommer auf dem Grill rösten. Auch hier sollen die Spitzen richtig schön schwarz werden – denn wir lieben unsere Feuerküche.

Marokkanische Harira

Nuriel Molcho / Brandstätter Verlag

Zutaten für 4 Personen als Hauptspeise:
1 kleine rote Zwiebel, 2 Knoblauchzehen, 2 Karotten, 2 Stangen Staudensellerie, 3 g Salz, 2 EL Olivenöl, 3 g gemahlene Koriandersamen, 3 g gemahlener Kreuzkümmel, 3 g gemahlener Zimt, 1 TL türkische rote Chiliflocken (Pul Biber), 400 g geschälte Tomaten (Dose), 100 g Kirschtomaten, 50 g Orzo-Nudeln (kleine Nudeln in Reisform), 250 g gegarte Kichererbsen (Dose), 1 EL Zitronensaft, 3 EL fein geschnittene Petersilie, 3 EL fein geschnittener Koriander
Zubereitung:
Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. Karotten ebenfalls schälen und in Würfel schneiden. Staudensellerie würfeln. Zwiebel und Knoblauch mit Salz langsam bei niedriger Hitze in Öl andünsten, bis die Zwiebelwürfel glasig und süß sind. Koriandersamen, Kreuzkümmel, Zimt und Chiliflocken dazugeben und bei niedriger Hitze einige Minuten weiterrösten.

Sellerie und Karotten hinzufügen und zugedeckt dünsten, bis die Karotten fast gar sind. Dosentomaten und 700 g Wasser dazugeben und die Suppe abgedeckt bei mittlerer Hitze 20 Minuten garen, bis sie etwas eingedickt und nicht allzu wässrig ist.

Kirschtomaten halbieren und gemeinsam mit den Orzo-Nudeln hinzufügen. Ca. 8 Minuten kochen, bis die Pasta gar ist.

Zuletzt die Kichererbsen hinzufügen und 1 Minute bei mittlerer Hitze erwärmen. Die Suppe mit Zitronensaft abschmecken, in tiefen Tellern anrichten und mit Petersilie und Koriander garnieren.

Tipp: Je süßer die Zwiebel am Anfang gedünstet wird, desto mehr Aromen entfalten sich später in der Suppe. Auch die Gewürze entwickeln durch das Rösten ihren vollen Geschmack.

Roastbeef mit Tahina, grüner Chili-Salsa und Tomatenkernen

Nuriel Molcho / Brandstätter Verlag

Zutaten für 4 Personen als Vorspeise:
Für das Roastbeef: 1 kg Roastbeef, 2 EL Olivenöl, 4 EL Salz plus mehr zum Bestreuen, 4 EL geschroteter schwarzer Pfeffer plus mehr zum Bestreuen, 4 EL Öl, 6 Kirschtomaten

Für die Chili-Salsa: 1 grüne Paprikaschote, 165 g milde grüne Chilischoten, 15 g Knoblauch, 7 g Salz, 2 EL Zitronensaft, 40 g Olivenöl, 40 g Traubenkernöl, 3 EL Tahina (S. 269)
Zubereitung:
Für das Roastbeef den Backofen auf 240 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Fleisch mit Olivenöl, Salz und geschrotetem Pfeffer einreiben. (Es ist wichtig, diese Zutaten wirklich sehr gut einzuarbeiten.) Öl in einer ofenfesten Pfanne erhitzen und das Fleisch darin von allen Seiten scharf anbraten.

Das Fleisch anschließend 8 Minuten auf dem Rost im Ofen garen, herausnehmen und 12 Minuten mit Alufolie abgedeckt ruhen lassen. Diesen Vorgang nun zwei weitere Male wiederholen, sodass das Fleisch insgesamt 24 Minuten im Ofen gegart wird. (Wer mit einem Thermometer misst, erreicht bei 55–58 °C Kerntemperatur ein optimales Ergebnis.) Anschließend in Alufolie auskühlen lassen.

Für die Salsa Paprika und Chilis entkernen und in kleine Würfel schneiden. Knoblauch schälen und pressen. Alle Zutaten für die Salsa miteinander verrühren.

Roastbeef mit einer Aufschnittmaschine oder einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden und auf Teller legen. Tahina und Salsa darauf verteilen. Die Tomaten halbieren und die Tomatenkerne aus dem Fruchtfleisch auf das Fleisch drücken. Zuletzt das Fleisch mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen.

Tipps: Bleibt etwas Roastbeef übrig, kann man dieses gut für den nächsten oder übernächsten Tag aufbewahren. Im Frühling schmeckt es hervorragend zum Spargelsalat aus diesem Buch. Die entkernten Kirschtomaten eignen sich prima für Salate.

Dattelkuchen mit Kokoskaramell

Nuriel Molcho / Brandstätter Verlag

Zutaten für 1 Kuchen:
Für den Kuchen: 360 g getrocknete Medjool-Datteln ohne Stein, 300 g Wasser, 1 TL Backpulver, ½ TL gemahlener Kardamom, 2 TL Natron, 85 g Rapsöl plus mehr für die Form, 100 g Muscovadozucker, 200 g Kokosmilch, 200 g Apfelmus, Mark einer Vanilleschote, 350 g Weizenmehl, 10 g Backpulver, 1 TL Zucker, Puderzucker zum Bestäuben

Für das Kokoskaramell: 300 g Zucker, 300 g Kokosmilch
Zubereitung:
Für den Kuchen Datteln mit Wasser, Backpulver, Kardamom und Natron pürieren. Ca. 1 Stunde kühl stellen, damit die Masse etwas anzieht.

Den Backofen auf 175 °C vorheizen. Öl, Muscovadozucker, Kokosmilch, Apfelmus und Vanillemark verrühren. Mit dem kalten Dattelmus mischen. Zuletzt Mehl, Backpulver und Zucker unter die Masse rühren. Eine runde Kuchenform (26 cm Ø) mit Rapsöl ausfetten und den Teig einfüllen. 60–70 Minuten im Ofen backen.

Währenddessen für das Kokoskaramell den Zucker in einem Topf bei mittlerer Hitze vorsichtig karamellisieren lassen, die Kokosmilch aufgießen und ca. 5 Minuten sämig einkochen.

Kuchen aus dem Ofen nehmen, mit dem warmen Kokoskaramell übergießen und mit Puderzucker bestäuben.

Tipps: Hervorragend schmeckt der warme Dattelkuchen mit einer Kugel Eis, z.B. das Labneh-Eis von Seite 200. Ebenso gut passen eingekochte Früchte.

Wer mag, kann den Kuchen auch in mehreren kleinen Formen backen. Die Backzeit bleibt gleich.

Der Karlsplatz und die Wiener Staatsoper.

Nuriel Molcho / Brandstätter Verlag

Der Karlsplatz und die Wiener Staatsoper.

Fiaker sind fixer Bestandteil der Wiener Innenstadt.

Nuriel Molcho / Brandstätter Verlag

Fiaker sind fixer Bestandteil der Wiener Innenstadt.

Die beeindruckende Passage des Palais Ferstel.

Nuriel Molcho / Brandstätter Verlag

Die beeindruckende Passage des Palais Ferstel.

Die Wiener Secession und der Franziskanerplatz sind beliebte Fotomotive.

Nuriel Molcho / Brandstätter Verlag

Die Wiener Secession und der Franziskanerplatz sind beliebte Fotomotive.

Altbauten und sogenannte Bausünden prägen das Wiener Stadtbild.

Nuriel Molcho / Brandstätter Verlag

Altbauten und sogenannte Bausünden prägen das Wiener Stadtbild.

Endlose Alleen und das Palmenhaus im Schönbrunner Schlosspark.

Nuriel Molcho / Brandstätter Verlag

Endlose Alleen und das Palmenhaus im Schönbrunner Schlosspark.

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