Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
Pilzsuppe.

Foto: Ryland Peters & Small, © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Pilzsuppe.

Gewinnspiel

Suppenliebe: Das wärmt von innen

Ob deftiger Klassiker oder eine cremige Suppe mit dem gewissen Etwas - heiße Suppen trotzen der Winterkälte und geben ein mollig warmes Gefühl im Bauch.
Wärmend an kalten Tagen, erfrischend und leicht im Sommer - Suppe ist eines der vielseitigsten und beliebtesten Gerichte überhaupt.
Buchcover "Suppenliebe".

Foto: Ryland Peters & Small, © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Suppenliebe: Herzerwärmende Rezepte für jede Gelegenheit
Belinda Williams
Thorbecke Verlag
144 Seiten, Hardcover
ISBN 978-3-7995-0579-6
Glücklicherweise kann so ziemlich jeder Suppe zubereiten - unabhängig von seinen Kochkenntnissen. Verwenden Sie einfach hochwertige Zutaten, gehen Sie gut mit ihnen um und das Ergebnis wird köstlich sein.
Belinda Williams ist Gründerin der „Suppenmanufaktur Yorkshire Provender“ und gilt in England zurecht als Expertin für selbst gekochte Suppen aus regionalen, saisonalen Zutaten.
Die Palette in ihrem Buch „Suppenliebe“ reicht von einfachen Brühen mit saisonalem Gemüse über cremige Suppen mit frischen Kräutern bis hin zu feiner Wild-Consommé. In über 60 Rezepten entstehen aus den besten Zutaten immer wieder neue Geschmackserlebnisse, die den Gaumen kitzeln.
Teilnahmeschluss ist am Dienstag, 9. Februar 2021. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 16 Jahren. Eine Mehrfachteilnahme ist laut AGB ausgeschlossen.
Minestrone.

Foto: Ryland Peters & Small, © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Marias Minestrone

Vor ein paar Jahren erhielt ich einen Brief in einer krakeligen Handschrift voller Leidenschaft und Charakter. Er war von einer gewissen Maria Townsend, die über ihre Vorliebe für unsere Suppe und ihre Begeisterung für eine „echte“ Marke schrieb. Außerdem bat sie um die Gelegenheit, uns zu treffen. Heutzutage bekommt man so selten einen Brief, vor allem einen handgeschriebenen, und er berührte mich. Maria ist jetzt seit zwei Jahren meine rechte Hand. Ihre Leidenschaft ist feurig wie eh und je und kann sich nur mit meiner messen – wir sind ein tolles Team! Dies hier ist ihre Minestrone. Sie liebt sie und das werden Sie wahrscheinlich auch tun.
Zutaten für 6 Portionen
  • 2 EL Olivenöl
  • 4 Scheiben Speck, klein geschnitten
  • 1 große Zwiebel, gewürfelt
  • 3 Möhren, geschält und gewürfelt
  • 1 Selleriestange, in Scheiben geschnitten
  • 1 Stange Lauch, in Ringe geschnitten
  • 3 Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen, gepresst
  • 1 Dose Tomatenstücke (400 g)
  • 1,5 l Gemüsefond
  • 1 Handvoll (ca. 70 g) in Stücke gebrochene Spaghetti
  • 1 Dose weiße Bohnen (400 g), abgetropft
  • 250 g Spinat oder anderes Blattgemüse, klein geschnitten
  • 1–2 Zucchini, gewürfelt
  • 1 Bund frische Petersilie, gehackt
  • 1 TL gemischte getrocknete Kräuter
  • Paprikapulver nach Geschmack (wer mag)
  • Meersalz und gemahlener schwarzer Pfeffer
  • frisch geriebener Parmesan zum Servieren
Zubereitung:
Das Olivenöl in einem großen Topf erhitzen und den Speck darin braun braten. Zwiebel, Möhren, Sellerie, Lauch und Kartoffeln hinzufügen und zugedeckt bei milder Hitze ein paar Minuten lang anschwitzen, aber keine Farbe annehmen lassen. Den Knoblauch hinzufügen und ein paar Minuten lang mitgaren, anschließend die Tomatenstücke, den Fond und die Nudeln dazugeben.

Die Suppe zum Kochen bringen, dann die Hitze etwas reduzieren und so lange leise köcheln lassen, bis das Gemüse gerade weich und die Nudeln fast gar sind. Bohnen, Spinat, Zucchini und Petersilie
in den Topf geben und ein paar Minuten lang weiter köcheln lassen, bis der Spinat zart, aber noch grün ist. Mit Salz und Pfeffer sowie den Kräutern abschmecken und – falls Sie etwas Schärfe mögen – ein wenig Paprikapulver unterrühren.

Große Portionen der Suppe in tiefen Tellern servieren und mit reichlich frisch geriebenem Parmesan bestreuen.
Gulaschsuppe.

Foto: Ryland Peters & Small, © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Rindergulaschsuppe

Im Lauf der Jahre haben in den Küchen von „Yorkshire Provender“ Menschen verschiedenster Nationalitäten für mich gearbeitet. Die Ungarn unter ihnen schwören auf ihre Länderküche, deren Klassiker ihr Gulasch ist. Obwohl viele mir das traditionelle Rezept ihrer Mutter anvertrauen, habe ich meine eigene Version entwickelt, und ich möchte behaupten, dass sie genauso gut schmeckt wie die authentische Version eines Landsmannes.
Zutaten für 6 Portionen
  • 4 EL Olivenöl
  • 400 g mageres Rindfleisch, gewürfelt
  • 3 rote Zwiebeln, in feine Scheiben geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen, gepresst
  • 1 TL geräuchertes Paprikapulver
  • 2 rote Paprika, entkernt und in feine Streifen geschnitten
  • 1 grüne Paprika, entkernt und gewürfelt
  • 250 g Champignons, in Scheiben geschnitten
  • 200 g Langkornreis
  • 4 leicht gehäufte EL Tomatenmark
  • 1 Dose Tomatenstücke (400 g)
  • 3 Zweige frischer Thymian
  • 1,5 l Rinder- oder Hühnerfond
  • 350 g saure Sahne
  • Meersalz und schwarzer Pfeffer
  • 1 großes Bund frische Petersilie, gehackt, zum Garnieren
Zubereitung:
Das Öl in einem großen Topf mit dickem Boden erhitzen und das Fleisch darin scharf anbraten. Wenn es rundum schön braun ist, die Hitze reduzieren und die Zwiebeln, den Knoblauch und das
Paprikapulver in den Topf geben. Ca. 20 Minuten lang ganz behutsam dünsten, bis die Zwiebeln sehr weich sind.

Die Paprikastreifen bzw. -würfel und die Pilze hinzufügen und ein paar Minuten lang mitdünsten, bis sie weich sind. Reis und Tomatenmark unterrühren, anschließend die Tomatenstücke und den Thymian hinzufügen, mit Fond auffüllen.
Das Ganze zum Sieden bringen und ca. 40–50 Minuten lang sanft köcheln lassen, bis das Fleisch sehr zart und der Reis weich ist. Den Topf vom Herd nehmen und die saure Sahne unterrühren, anschließend mit Salz und schwarzem Pfeffer gut würzen.
Die Suppe in Schalen füllen und vor dem Servieren mit reichlich frisch gehackter Petersilie bestreuen.
Pilzsuppe.

Foto: Ryland Peters & Small, © 2015 Jan Thorbecke Verlag, Ostfildern

Champignoncremesuppe mit Parmesan, Thymian und Pancetta

Zutaten für 6 Portionen
  • 100 g Butter
  • 1 Zwiebel, gewürfelt
  • 1 Knoblauchzehe, gepresst
  • 6 kleine, festkochende Kartoffeln, geschält und gewürfelt
  • 8 große flache Wiesenchampignons, in Scheiben geschnitten
  • 800 ml Gemüsefond
  • 1 Mullsäckchen gefüllt mit Lorbeerblättern, ein paar Wacholderbeeren, Thymianzweigen und Pfefferkörnern, mit Schnur zugebunden
  • 150 g Crème double und zusätzlich zum Servieren
  • etwas Dijon-Senf, nach Geschmack
  • 150 g trocken gepökelter Pancetta, knusprig ausgebacken und in Streifen geschnitten
  • 50 g frisch geriebener Parmesan
  • frische Thymianblättchen zum Garnieren
Zubereitung:
Die Butter in einem großen Topf schmelzen lassen, die Zwiebel, den Knoblauch und die Kartoffeln hinzufügen und so lange dünsten, bis die Zwiebel glasig, aber nicht braun ist. Die Champignons hinzufügen und unter Rühren mitdünsten, bis sie zusammenzufallen. Mit Fond auffüllen. Das Gewürzsäckchen in den Topf geben, die Hitze reduzieren und die Suppe zugedeckt sehr leise köcheln lassen. Je länger sie kocht, desto besser schmeckt sie.

Pilze sind heikle Wesen und lassen sich nicht gerne hetzen!
Wenn sich die Aromen vereint haben – das dauert ca. 40 Minuten –, den Topf vom Herd nehmen und das Mullsäckchen herausnehmen. Crème double und Senf unterrühren, dann die Suppe mit einem Stabmixer pürieren.
Die Suppe in große Schalen füllen und als Kontrast zum Dunkelgrau der Pilze etwas Crème double auf die Suppe geben. Mit den Pancettastreifen, dem geriebenen Parmesan und ein paar frischen Thymianblättchen garnieren.

Zusätzlicher Speck und Käse wären natürlich auch akzeptabel!
Mehr Rezepte finden Sie in den ORF-Kochsendungen wie zum Beispiel täglich von Montag bis Freitag in "Silvia kocht".

Link: