
Eva Pölzl begrüßt Landschaftsplaner Max Schiller. (Foto: ORF)
Eva Pölzl begrüßt Landschaftsplaner Max Schiller
Garten
Gartentalk mit Max Schiller: Naschhecken einpflanzen
„Guten Morgen Österreich“
Montag bis Freitag, 6.30 - 9.00 Uhr in ORF 2
zu sehen auch auf ORF ON live & on Demand
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Der diesjährige heiße Sommer hat viele Sträucher in Mittleidenschaft gezogen. Manches muss man sogar neu pflanzen. Das ist ein guter Grund für zukunftsträchtige Überlegungen. Wie kriege ich meinen Garten durch diese heißen Sommer? Und was kann ich im Herbst für den kommenden Sommer anpflanzen?

ORF
Max Schiller hat Uhudler-Gelee und Herbstfrüchte mitgebracht.
Max Schiller: „Die Hitze hat sich unterschiedlich bemerkbar gemacht. Beim Pfirsich biegen sich die Äste fast. Der hat heuer von dem Wetter sehr profitiert. Es gibt aber viele Apfel oder auch viele andere Früchte, die sind halt früh abgefallen. Die Vielfalt im Garten macht es, dass man zumindest nächstes Jahr das eine oder andere Glas voll hat“.
Hecken - und zwar Wildhecken oder Naschhecken oder Fruchthecken wären hier eine Möglichkeit. Dabei sollte man beachten, wo der Strauch gepflanzt wird. Steht er alleine, dann kommt die Sonne von allen Seiten. Eine Hecke hat den Vorteil, dass sich die Sträucher gegenseitig beschatten können.
Felsenbirne zum Beispiel habe ich als Strauch hinter mir stehen, ist einfach ein Strauch. Der ist hervorragend. Schmeckt super, kann ich wirklich vom Strauch runter naschen.

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Die reifen Früchte der Felsenbirne sehen der Heidelbeere ähnlich und schmecken sehr süß, saftig und mild.
„Es gibt viele Sträuche, die kann ich direkt essen. Aroniabeeren sind zum Essen weniger geeignet, Dirndlfrüchte auch nicht - die verarbeite ich lieber.“

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Reife Holunderbeeren.
Holunder ist auch so ein Klassiker Es gibt so viele Möglichkeiten, was ich mit Holunder machen kann, von Blüten, Früchten, alles Mögliche.
Sanddorn kennen viele nicht, er ist als Strauch hervorragend. Er hat silbriges Laub und die Blätter erinnern an einen Olivenbaum. Und Sanddorn heißt auch Sanddorn, weil er wirklich auf trockenen, warmen Böden stehen kann und sehr hitzeverträglich ist.

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Die Früchte des Sanddorns sind für ihren hohen Vitamin-C-Gehalt bekannt.
„Aber da sind wir beim spannenden Thema. Jetzt haben wir über 40 Grad geredet, über Trockenheit, über Hitze. Letztes Jahr, erinnern wir uns, gab es aber echt tiefe Temperaturen. Jetzt werden viele nach dem Sommer sagen, ich hätte so gerne einen mediterranen Garten, weil das wird eh so heiß bei uns. Aber wenn's kalt wird, haben wir da ein Problem.“
Max Schiller rät hier zu Bedacht. Ein rein mediterraner Garten ist aus seiner Sicht nicht die alleinige Lösung.
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