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Garten
Kühlende Schlingpflanzen für den urbanen Raum
„Guten Morgen Österreich“
Montag bis Freitag, 6.30 - 9.00 Uhr in ORF 2
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Es gibt oft im urbanen Bereich keine Möglichkeiten, Bäume zu pflanzen. Oder es sind Fassaden vorhanden, wo die Sonne erbarmungslos reinknallt. Mit Schlinggehölzen geht das Begrünen ganz schnell. Reinhard Kittenberger hat Pflanzen mitgebracht, die schlingen oder auch klettern.
Klettern an der Mauer, das kennen wir ja von früher oder von den englischen Gärten, da sind ja alle Mauern mit dem wilden Wein oder Efeu zugewachsen. Da weiß man aber, das schadet ja auch der Fassade oder beziehungsweise wenn man im Sommer länger das Fenster offen hat, dann wachsen die Pflanzen rein.
Aber es gibt auch modernere Pflanzen, die das Klima gut schützen, nämlich hitzeresistentere Pflanzen.
Da gehört zum Beispiel die Akebia dazu, die nennt sich Schokoladenwein, weil sie im Frühling ganz kleine, lila Blüten hat und nach Vanille und Schokolade duftet. Wirklich super. Und wenn man zwei Pflanzen setzt, habe ich dann im Herbst noch so Früchte drauf, so gurkenähnliche Früchte, total süß und reich an Vitamin C.

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Es gibt auch die Wisteria zum Beispiel, der Blauregen. Und wenn man da diese Rankelemente, wie ich sie gemacht habe, bewachsen lässt, dann sind die innerhalb von ein bis zwei Jahren komplett zugewachsen.

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Blauregen wächst sehr schnell, sollte aber besser an Rankgittern hochgezogen werden
Rankelemente sollten mindestens eineinhalb Meter von der Fassade wegstehen, damit wir zwischen der Fassade und der Grünwand einen Luftpolster haben, damit die Luft gekühlt wird. Du weißt ja, alle Pflanzen haben ja auf der Unterseite des Blattes so kleine Porenöffnungen, so Spaltöffnungen, die das Wasser verdunsten. Das kühlt natürlich.
Schattenelemente und Begrünungsinseln bzw. grüne Wände wären eine schnell umsetzbare Lösung für aufgeheizte Plätze.
Reinhard Kittenberger beschäftigt sich beruflich schon länger mit diesem Thema und hat ein System für solche grünen Inseln entwickelt. Diese sind vandalismussicher, mobil und haben in der Mitte einen Wasserspeicher. Dieser hält bis zu 14 Tage, ohne die Pflanzen gießen zu müssen und bietet Schatten und Sitzplätze.

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Reinhard Kittenberger zeigt, wie seine begrünten mobilen Inseln aussehen.
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