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Ein Regenwurm hat enorme Kraft. Er kann das 50-fache seines eigenen Gewichts bewegen.

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Ein Regenwurm hat enorme Kraft. Er kann das 50-fache seines eigenen Gewichts bewegen.

Garten

So schützen Sie den Regenwurm vor Hitze

Gerade im Garten leistet der Regenwurm Schwerstarbeit. Er gräbt sich durch die Erde, lockert den Boden auf, belüftet ihn und düngt ihn ganz nebenbei. Seine feinen Gänge können in nur einem Kubikmeter Boden zusammengerechnet mehr als einen Kilometer lang sein.
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Guten Morgen Österreich“
Montag bis Freitag, 6.30 - 9.00 Uhr in ORF 2
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Biologe und Zoologe Fritz Seewald

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Biologe und Zoologe Fritz Seewald

Biologe und Zoologe Fritz Seewald hat den Regenwurm schon in seiner Doktorarbeit erforscht. Seit Jahrzehnten ist er von ihm fasziniert. Der Regenwurm sei gewissermaßen das kräftigste Tier der Welt.
Wenn es sein muss, bewegt er das 50-fache seines eigenen Körpergewichts. Er erklärt: „Dort, wo viele Regenwürmer sind, wo viele Gänge sind, wird das Wasser aufgenommen und dadurch wirkt er auch gegen Erosion. Insofern ist das schon eine gewaltige Leistung, die der da verbringt, obwohl er ein ganz weiches Tier ist. Er hat kein Skelett, er hat keine Knochen, aber er hat Borsten.“
Biologe Fritz Seewald blättert in einem Fachbuch über Regenwürmer.

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Weltweit gibt es mehr als 3.000 Arten von Regenwürmern.

Zu seinem Talent für Erdbewegung kommt eine gewaltige Verdauungsleistung hinzu.
„Der Regenwurm ist in der Lage, Erde zu fressen. Indem er Blätter und andere organische Substanzen aufbereitet, kommt es zu einer Mischung zwischen organischen und anorganischen Substanzen. Und dieser Regenwurmkot, dieser Regenwurmkrümel, ist also absolut positiv für den Boden.“
Ein Regenwurm gräbt sich aus der Erde.

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Regenwürmer sind blind und taub, spüren aber Licht und Erschütterungen über die Haut.

Die Lebensräume des Regenwurms geraten zunehmend unter Druck

Ein roter Traktor fährt über eine Wiese.

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Intensive Landwirtschaft und Bodenarbeiten setzen den Regenwürmern zu.

Intensive Landwirtschaft und Bodenarbeiten setzen den Regenwürmern zu.
„Es kommt auch noch dazu, dass jetzt so viele Böden verbaut werden, unter dem Asphaltboden lebt kein Regenwurm. Der zieht sich zurück oder meistens stirbt er dann, weil er nicht auswandern kann. Die natürlichen Böden werden immer geringer. Und wenn jetzt noch die Trockenheit dazu kommt und der Klimawandel, dann ist das zusätzlich eine Erschwernis.“
„Nicht nur Hitze und Trockenheit machen den fleißigen Bodenarbeitern zu schaffen. Vor allem in sehr, sehr intensiv genutzten landwirtschaftlichen Gegenden gibt es einfach teilweise weniger Regenwurmarten beziehungsweise einfach weniger Regenwürmer an sich. Deswegen müssen wir schauen, dass wir hier einfach weniger auf Pestizide und vor allem weniger auf sehr große Bodenstörungen gehen.“
Auch im eigenen Garten können Sie die Regenwürmer unterstützen: Möglichst auf Kunstdünger verzichten, den Boden nicht ständig umgraben und für viele unterschiedliche Pflanzen sorgen. Dann findet der nützliche Gartenfreund einen Boden vor, in dem es sich leben und arbeiten lässt.
Regenwürmer unterstützen Sie am besten durch biologisches Gärtnern, Verzicht auf tiefes Umgraben und regelmäßiges Mulchen.

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Regenwürmer unterstützen Sie am besten durch biologisches Gärtnern, Verzicht auf tiefes Umgraben und regelmäßiges Mulchen.

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