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Moderator Philipp Maschl und Gärtnermeister Reinhard Kittenberger

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Garten

Tipps von Reinhard Kittenberger: Richtig gießen und bewässern

Die Sommer bringen mittlerweile extrem heiße Tage, auch für den Garten. Gärtnermeister Reinhard Kittenberger erklärt, wie Sie Pflanzen gut durch diese Zeit bringen.
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Guten Morgen Österreich“
Montag bis Freitag, 6.30 - 9.00 Uhr in ORF 2
zu sehen auch auf ORF ON live & on Demand
Reinhard Kittenberger empfiehlt, unbedingt in der Früh zu gießen. Und das so früh wie möglich, damit die Pflanze nachher wieder abtrocknen kann, damit keine Pilzgefahr droht.
„Ich sage mal, keine Panik. Alle Kübelpflanzen, alle unsere Pflanzen, die wir normal auf dem Balkon haben - wenn wir im Frühling darauf geachtet haben, dass wir die schattenliebenden Pflanzen in den Schatten setzen und die sonnenliebenden Pflanzen in der Sonne, dann macht das im Grunde genommen gar nichts. Das heißt, unsere Pflanzen halten viel aus. Wichtig ist nur eins: Wie, wann und wo gieße ich und wie gieße ich.
Tipps für eine gute Wasserversorgung
Das kann einmal mit einem Untersetzer voller Wasser machen, dass man darauf achtet, dass ein bisschen mehr Wasser drinsteht. Das kann man im Sommer machen, nicht das ganze Jahr, die Pflanzen sollen nicht immer im Wasser stehen. Aber so komme ich einmal, wenn ich in der Früh das anfülle, den ganzen Tag aus.
In professionellen Gartenanlagen sind gute Bewässerungsanlagen eingebaut. Bewässerungscomputer mit meterlangen Schläuchen oder ganz kurzen Tropfschläuchen können ferngesteuert alle Pflanzen versorgen. 
Solche Bewässerungsverteiler kann man direkt an die Wasserleitung hängen. Unterschiedlich lange Schläuche führen zu den Pflanztöpfen.

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Solche Bewässerungsverteiler kann man direkt an die Wasserleitung hängen. Unterschiedlich lange Schläuche führen zu den Pflanztöpfen.

Tontopf als Wasserspeicher
Wenn Sie keine Technik im Garten haben möchten, hat Reinhard Kittenberger einen ganz natürlichen Tipp: „Zwei Tontöpfe mit einem Silikon zusammenkleben, mit Wasser füllen und bei einer Pflanze eingraben. Ein unglasierter Tontopf gibt immer wieder Wasser ab und ich kann hier bis zu einer Woche die Pflanzen versorgen“.
Einen zusammengeklebten Tontopf so neben der Pflanze eingraben, dass nur der obere Teil rausschaut und den Topf mit Wasser füllen - fertig ist ein natürlicher Wasserspeicher.

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Einen zusammengeklebten Tontopf so neben der Pflanze eingraben, dass nur der obere Teil rausschaut und den Topf mit Wasser füllen - fertig ist ein natürlicher Wasserspeicher.

Tropf-Infusion für Pflanzen
Und noch etwas hat sich der Gärtnermeister ausgedacht: „Wenn ich am Wochenende wegfahre, habe ich mir jetzt gerade was überlegt. Ich bin immer wieder auch bei einem Arzt und da gibt es immer so Vitamin-C-Kuren als Infusion. Sie kennen doch diese Infusionsnadeln und da bleiben diese Stücke über. Man kann hier wirklich eine Wasserflasche anfüllen und die Infusionsnadel unten reinstecken. Das beginnt hier zu tropfen. So kann ich zwei bis drei Tage eine Pflanze versorgen. Das kostet eigentlich gar nichts, das ist ein Abfallprodukt, funktioniert einwandfrei.

Mit einer Infusionsnadel in einer Wasserflasche lässt sich ganz einfach ein Tropfsystem selbst herstellen.

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Mit einer Infusionsnadel in einer Wasserflasche lässt sich ganz einfach ein Tropfsystem selbst herstellen.

Mit einer Infusionsnadel in einer Wasserflasche lässt sich ganz einfach ein Tropfsystem selbst herstellen.

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Mit einer Infusionsnadel in einer Wasserflasche lässt sich ganz einfach ein Tropfsystem selbst herstellen.

Mit einer Infusionsnadel in einer Wasserflasche lässt sich ganz einfach ein Tropfsystem selbst herstellen.

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Mit einer Infusionsnadel in einer Wasserflasche lässt sich ganz einfach ein Tropfsystem selbst herstellen.

TIPP: Die richtige Erde
Das Thema Erde erwähnt Reinhard Kittenberger immer wieder und ist für ihn ganz besonders wichtig. „Wenn man so eine billige Pflanzerde reingibt, dann trocknen die Pflanzen wahnsinnig aus. Also schon einmal beim Pflanzen aufpassen. Ich habe heute etwas ganz Interessantes mit. Es gibt von der Holzforschung Abfallprodukte aus der Papierindustrie. Und das ist so ein Produkt, das man dazu mischen kann. Wenn ich halt weiß, ich kann wenig gießen, dann mische ich das in meine Erde dazu.“
Diese Abfallprodukte, mit Wasser angefüllt, speichern das Zehnfache an Wasser und geben es langsam wieder ab. Erhältlich sind sie mittlerweile in allen Gartencentern und Baumärkten.
Mulchen, mulchen, mulchen
Der bekannteste Tipp zum Feuchthalten von Erde ist nach wie vor der einfachste – nämlich eine Mulchschicht auf die Töpfe und Beete zu geben. Das kann Rasenschnitt, Holzfasermulch oder Blähton sein. Damit bleibt es darunter viel, viel feuchter.
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verfügbar bis 25.7.2026
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