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Garten
Die Kräuterecke: Löwenzahn - Mehr als Unkraut

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Das kleine 1x1 des Löwenzahnsammelns
Standort: sonnig bis halbschattig
Merkmale: gelbe Blüte; längliche, gezackte Blätter
Ernte: März bis Juni
Standort: sonnig bis halbschattig
Merkmale: gelbe Blüte; längliche, gezackte Blätter
Ernte: März bis Juni
Mehr als nur Unkraut
Sobald der Frühling Einzug hält, ist er kaum mehr zu übersehen - der Löwenzahn. Er dekoriert nicht nur mit sattem Gelb die Umgebung, sondern lässt sich auch auf vielfältige Art und Weise verwerten.
Denn das vermeintliche „Unkraut“ ist in Wahrheit ein echter Tausendsassa: Löwenzahn enthält zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und Bitterstoffe. Er unterstützt insbesondere die Funktionen der Gallenblase, Leber und Nieren positiv und kann daher auch für Entgiftungskuren verwendet werden.
Verwendet werden kann fast alles am Löwenzahn - von den Blüten über Stängel und Blätter bis zu den Wurzeln. Beliebt ist er beispielsweise als Tee, in Salaten oder weiterverarbeitet als Honig oder Sirup. Kaffee aus gerösteten Löwenzahnwurzeln war früher außerdem ein sehr verbreiteter Kaffeeersatz.
Löwenzahn-Ernte: Wie, wann und wo?
Der gewöhnliche Löwenzahn ist dank seines charakteristischen Aussehens kaum zu verwechseln. Die Blüten haben eine satte, gelbe Farbe und verwandeln sich später in weiße Pusteblumen, die die Samen mit dem Wind davontragen. Die gezackten Blätter erinnern an die Zähne eines Löwens und sind Namensgeber für den Löwenzahn.
Löwenzahn hat zwar kaum Ansprüche und wächst an den verschiedensten Orten, dennoch sollte er nicht überall gepflückt werden. Denn der Ernteort ist entscheidend, um keine schadstoffbelasteten Pflanzen zu ernten. Ein ausreichender Abstand zu Straßen sowie zu landwirtschaftlich genutzten Flächen ist daher dringend zu empfehlen.
Geerntet werden kann ab März bis Juni. Wer einen eher milden Geschmack haben möchte, sollte die Blätter jung und noch vor der Blüte sammeln. Die Wurzeln können auch im Herbst noch geerntet werden.

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Tipp: Der Löwenzahn-Milchsaft ist zwar nicht so giftig, wie viele glauben, unschöne Flecken verursacht er jedoch allemal. Beim Pflücken sollte man also lieber Kleidung, die dreckig werden darf, tragen.
Rezepte zum Nachkochen:
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