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Garten
Die Kräuterecke: Oregano

Foto: Colourbox
Das kleine 1x1 des Oreganos
Standort: sonnig, warm und windgeschützt
Erde: locker, durchlässig und eher nährstoffarm; Mischung aus Blumenerde mit Sand/Kies oder spezielle Kräutererde
Wasser: Mäßig gießen; verträgt Trockenheit, aber keine Staunässe
Ernte: ganze Triebe mit Schere abschneiden
Standort: sonnig, warm und windgeschützt
Erde: locker, durchlässig und eher nährstoffarm; Mischung aus Blumenerde mit Sand/Kies oder spezielle Kräutererde
Wasser: Mäßig gießen; verträgt Trockenheit, aber keine Staunässe
Ernte: ganze Triebe mit Schere abschneiden
Von der „Freude der Berge“ zur Küchenlegende
Oregano stammt aus dem Griechischen von „oros“ (Berg) und „ganos“ (Freude) ab und war schon in der Antike ein Symbol für Glück und Wohlbefinden. Und das nicht ohne Grund: Seine ätherischen Öle, allen voran Carvarcol und Thymol, wirken antibakteriell, entzündungshemmend und können die Verdauung fördern.
In der Volksmedizin wird Oregano-Tee zum Beispiel bei Erkältungen, Husten und Magenbeschwerden eingesetzt. In der kulinarischen Welt ist das Küchenkraut dank seiner prägenden, mediterranen Geschmacksnote beinahe unverzichtbar auf Pizzen, in Saucen oder bei Fleischgerichten.
Oregano pflanzen, pflegen und genießen
Oregano ist ein unkompliziertes Kraut. Entscheidend ist ein sonniger Standort - je mehr Sonne, desto besser entfaltet sich das Aroma. Der Boden bzw. die Erde sollte locker, durchlässig und eher nährstoffarm sein.
Im Topf empfiehlt sich eine Mischung aus Blumenerde und Sand oder feinem Kies oder auch spezielle Kräutererde. Ein Gefäß mit Abzugslöchern ist ideal, denn gerade bei Topfkultur muss bei Hitze regelmäßig gegossen werden, da die Erde schneller austrocknet. Dennoch gilt: Lieber mäßig gießen als zu viel Wasser zugeben.
Der einfachste Start gelingt mit einer Jungpflanze. Wer Oregano trotzdem selbst ziehen möchte, kann im Frühjahr Samen aussäen, muss jedoch dann ein paar Wochen Geduld haben. Das Küchenkraut lässt sich zudem auch gut durch Teilung oder Stecklinge vermehren, was schneller zum Erfolg führt.
Die geschmackvollsten Blätter liefert Oregano kurz vor der Blüte, meist im Juni oder Juli. Zum Ernten werden ganze Triebe mit einer Schere abgeschnitten, damit die Pflanze anschließend kräftig weiterwächst. Die Blüten sind ebenfalls essbar und bringen eine feine, florale Note in Salate oder Kräuteröle.
So bleibt das Aroma
Für Vorräte wird Oregano locker gebündelt und kopfüber an einem warmen, schattigen Platz getrocknet. Nach etwa einer Woche lassen sich die Blätter leicht von den Stielen streifen. Getrocknete Blätter behalten ihr Aroma über Monate, besonders wenn sie dunkel und luftdicht gelagert werden. Wer das volle Geschmackserlebnis bewahren möchte, sollte die Blätter erst kurz vor dem Kochen zerreiben - so werden die ätherischen Öle frisch freigesetzt.

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Rezepte zum Nachkochen:
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