Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
Thymianbündel auf einem karierten Tuch, daneben eine Schere

Colourbox

Garten

Die Kräuterecke: Thymian - für Genuss und Gesundheit

In Küche und Naturheilkunde wird Thymian gleichermaßen geschätzt. Er ist pflegeleicht, liebt Sonne und Trockenheit - und mit den richtigen Tipps gedeiht er im Topf sowie im Garten.
Werbung Werbung schließen
Thymian in einem weißen Topf auf einem Fensterbrett

Colourbox

Das kleine 1x1 des Thymians

Standort: Sonnig, warm
Erde: Locker, durchlässig, eher nährstoffarm
Wasser: Wenig gießen
Ernte: ganze Triebe abschneiden
Thymian stammt aus dem Mittelmeerraum und ist seit Jahrhunderten als Küchen- und Heilpflanze bekannt. Neben seiner Eigenschaft, Gerichte zu verfeinern, überzeugt er mit wertvollen Inhaltsstoffen.
Denn die im Thymianöl enthaltenen Bestandteile Thymol und Carvacrol wirken antibakteriell, antiviral und entzündungshemmend. Thymian soll daher insbesondere bei Erkältungen mit Husten hilfreich sein und ist unter anderem oft in Hustensäften, Hustenzuckerln, Badezusätzen und Tees zu finden.

Thymian mit hellen, violetten Blüten

Colourbox

Blühender Thymian

Drei Töpfe mit jeweils unterschiedlich aussehenden Thymiansorten auf einem Stück Holz und vor hölzernem Hintergrund

Colourbox

Unterschiedliche Thymiansorten

Echter Thymian - Vom Anbau bis zur Ernte

Mit über 200 verschiedenen Thymianarten und -sorten fällt die Auswahl gar nicht so leicht zwischen Zitronenthymian, Quendel & Co. Wer jedoch nicht lange überlegen will, trifft mit der bekanntesten und am weitesten verbreiteten Art, dem Echten Thymian, sicherlich eine gute Wahl.
Wichtig für den Thymian sind Standort und Boden: Wählen Sie einen besonders warmen und sonnigen Platz sowie durchlässige und eher nährstoffarme Erde. Damit das trockenheitsliebende Kraut nicht mit Staunässe zu kämpfen hat, sollte eine gute Drainage vorhanden sein und nur wenig gegossen werden.
Wer mehr Geduld mitbringt, kann Thymiansamen säen. Aber Achtung: Die Samen nur leicht andrücken, denn sie brauchen Licht zum Keimen. Ansonsten tut es auch eine Jungpflanze, die direkt in einen Topf mit mindestens 20 cm Durchmesser gesetzt werden kann.
Geerntet werden kann, wenn mehrere Triebe eine Höhe von 10 cm erreicht haben. Um einen Vorrat anzulegen, empfiehlt es sich, ganze Triebe abzuschneiden und anschließend zu trocknen oder einzufrieren. Kurz vor der Blüte ist das Küchenkraut besonders aromatisch.
Rezepte zum Nachkochen:
Links: