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Die Äste eines Feigenbaums mit großen Blättern und einer noch unreifen Frucht vor blauem Himmel.

Foto: Unsplash

Garten

Der Mini-Garten: Süße Feigen für zuhause

Spätestens Anfang August beginnen die ersten Feigen zu reifen. Auch im Topf kann der mediterrane Obstbaum gut gedeihen – vorausgesetzt, Standort und Sorte passen. Was Sie über Sortenauswahl, Anbau und Ernte auf kleinem Raum wissen sollten, lesen Sie im „Mini-Garten“.
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Mehrere Feigen aufgeschnitten und angerichtet auf einem Teller vor pfirsichfarbenem Hintergrund.

Foto: Unsplash

Feigen im Überblick:

  • Standort: sonnig, warm, windgeschützt
  • Erde: lockere Kübelpflanzenerde
  • Gefäß: min. 40 Liter, Abflusslöcher
  • Pflanzzeit: Jungpflanzen von März bis Mai einsetzen
  • Ernte: meist August bis Oktober, teils schon ab Ende Juli

Von der Mittelmeerküste in den Mini-Garten

Die Echte Feige hat ihren Ursprung in Vorderasien und im östlichen Mittelmeerraum. Sie wird seit mehreren Jahrtausenden kultiviert und zählt damit zu den ältesten bekannten Nutzpflanzen. Über den Mittelmeerraum fand sie schließlich auch in viele andere warme Regionen Europas.
An einem geschützten, sonnigen Standort kann sie heute auch bei uns sowie in Kübeln z. B. auf Balkon oder Terrasse Früchte tragen. Wer Feigen anbaut, wird mit frischen Früchten, die Ballast- und Mineralstoffe liefern, belohnt. Mit ihrem süßen, leicht honigartigen Aroma passt sie etwa zu Joghurt, in Desserts oder als Kontrast zu würzigem Käse und Salaten.

Sortenauswahl: Robust, selbstfruchtend und kompakt

Es existieren mehrere hundert Feigenbaum-Sorten. Für den Anbau in Österreich sind vor allem Selbstfruchtung und Winterhärte ausschlaggebend. Selbstfruchtende Sorten benötigen - im Gegensatz zu manchen Sorten aus dem Süden - keine Bestäubung zur Fruchtbildung.
Damit der Feigenbaum auch mehr als ein paar Monate im Freien überdauert, sind zudem Sorten empfehlenswert, die auch die niedrigen Temperaturen im Winter unbeschadet überstehen können. Zudem sind nicht alle Feigensorten für den Topf geeignet. Besonders stark wachsende Feigenbäume sind nicht geeignet, auch wenn Feigenbäume im Kübel generell recht klein gehalten werden durch den beschränkten Platz für ihre Wurzeln.
Feigenbaum mit noch unreifen, grünen Früchten in einem Topf angebaut.

Foto: Unsplash

Vom Anbau über die Pflege bis zur Ernte

Setzen Sie eine junge Feige im Frühjahr in einen stabilen Kübel mit Abflusslöchern ein. Lockere Kübelpflanzenerde und eine Schicht Kies oder Blähton am Topfboden sorgen dafür, dass überschüssiges Wasser gut abfließen kann. Im Sommer können Sie auch einfach eine bereits kräftige Feige im Topf kaufen und auf Balkon oder Terrasse stellen.
Ein kleiner Feigenbaum in einem mit Kugeltongranulat gefüllten Topf.

Foto: Unsplash

Die Feige braucht einen sonnigen, warmen und windgeschützten Platz. Besonders günstig ist eine Süd- oder Westwand. Gießen Sie, sobald die oberste Erdschicht trocken ist. An heißen Tagen kann das täglich nötig sein. Eine Abdeckung aus Kies oder Schieferbruch hält die Feuchtigkeit länger in der Erde. Düngen Sie im Frühjahr mit Langzeitdünger. Je nach Sorte reifen Feigen bereits ab Ende Juli oder im August.
Reife Feigen sind weich, hängen leicht nach unten und lassen sich vorsichtig vom Stiel lösen. Ernten Sie nur vollreife Früchte, denn nach dem Pflücken reifen sie kaum nach.
Tipp zum Überwintern: Junge Pflanzen überwintern am besten geschützt nahe einer Hauswand. Umwickeln Sie den Kübel bei Frost mit Vlies, Jute oder Kokosmatten. Die Erde sollte auch im Winter nicht völlig austrocknen.
Rezepte zum Nachkochen:
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