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Manche Pflücksalat-Sorten liefern schon früh die ersten Vitamine von der Fensterbank.
Garten
Der Mini-Garten: Pflücksalat
Darum lohnt sich Pflücksalat im Mini-Garten

Foto: Unsplash
Pflücksalat im Überblick:
- Standort: sonnig bis halbschattig
- Gefäß: min. 15 cm Tiefe
- Aussaat: ab Februar vorziehen, ab März bis September direkt ins Gefäß
- Erde: lockere, humus- und nährstoffreiche Erde
- Ernte: ab ca. 6 Wochen nach Aussaat, kontinuierlich möglich
Warum ständig Salat in großen Portionen im Supermarkt kaufen, wenn man ihn selbst anbauen und nach Bedarf ernten kann?
Dieser Gedanke liegt nahe, wenn man merkt, wie einfach sich Pflücksalat anbauen lässt – auch im Mini-Garten auf Balkon oder Terrasse.
Denn Pflücksalat nimmt nicht besonders viel Platz ein, ist schnell erntereif und kann noch dazu kontinuierlich und je nach Bedarf geerntet werden. Darüber hinaus lassen die zahlreichen Sorten, die von hellgrünen bis dunkelroten und von glatten bis krausen Blättern reichen, keine Wünsche übrig. So findet sicherlich jeder etwas nach seinem Geschmack. Und die gesundheitlichen Vorteile, immer frischen Salat zu Hause zu haben, sprechen ohnehin für sich.

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Vom Anbau bis zur Ernte
Tipp: Pflücksalat eignet sich auch gut als Lückenfüller zwischen anderen Nutzpflanzen.
Beim Anbau von Pflücksalat gibt es mehrere Optionen. Wer eine große Sortenvielfalt schätzt, sollte selbst aussäen. Ab Mitte Februar kann der Pflücksalat drinnen vorgezogen werden, ab März kann er direkt ins Gefäß. Geeignet sind Balkonkästen, kleine Hochbeete oder auch Töpfe. Die Samen werden dünn auf die Erde und mit Abstand zueinander gestreut, anschließend leicht mit Erde bedeckt und vorsichtig angegossen. Säen Sie am besten alle paar Wochen nach, da die älteren Pflanzen mit der Zeit weniger stark nachwachsen und sich geschmacklich verändern. Alternativ zum Säen können Jungpflanzen gekauft und direkt eingesetzt werden.
Bei der Pflege des Pflücksalats ist vor allem in den ersten Wochen nach Aussaat gleichmäßig feuchte Erde, allerdings unbedingt ohne Staunässe, wichtig. Bei sehr heißen Temperaturen ist ein Standort im Halbschatten besser, um zu verhindern, dass der Salat durch zu viel Sonne schnell Blüten bildet und bitter wird. Unkraut jäten sowie Erde auflockern gehören wie Gießen zu den regelmäßigen Pflegeaufgaben. Eine dünne Mulchschicht kann helfen, die Erde locker und feucht zu halten.
Etwa sechs Wochen nach der Aussaat steht die Ernte an. Da Pflücksalat keinen Kopf bildet, können einzelne Blätter geerntet werden. Schneiden Sie immer nur die äußeren Blätter ab und lassen Sie das Herz unberührt, so wachsen immer wieder neue Blätter nach. Die beste Erntezeit ist am frühen Vormittag, der Salat sollte dann so schnell wie möglich verwendet werden. Wenn der Salat weniger kräftig nachwächst oder zu hart oder bitter wird, ist es Zeit für eine neue Aussaat bzw. Jungpflanzen.
Pflücksalat-Sorten – Die Qual der Wahl
Insbesondere wer selbst aussät, hat die Qual der Wahl bei den Sorten. Die Sorten unterscheiden sich unter anderem in Farbe, Form und Geschmack - hier eine Auswahl beliebter Pflücksalate:
- Australischer Gelber: grün-gelbliche, krause, zarte Blätter
- Eichblattsalat: grüne oder rote, eichenblattähnliche Blätter mit nussigem Geschmack
- Lollo Bionda: Leuchtend grüne, gekrauste Blätter mit nussigem, leicht bitterem Geschmack
- Lollo Rosso: stark krause, grüne Blätter mit roten Spitzen und nussigem Geschmack
- Red Velvet: besonders rote Blätter mit mildem Geschmack

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Tipp: Kombinieren Sie gleich mehrere Sorten. So entsteht nicht nur optische Vielfalt, sondern Sie haben auch geschmacklich eine Auswahl und Abwechslung.
Rezepte zum Nachkochen:
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