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Holzschale gefüllt mit Rucola auf einer Stoffserviette neben Besteck.

Foto: Colourbox

Garten

Der Mini-Garten: Rucola

Ob mild oder eher scharf, ob Balkon oder Fensterbank - Rucola ist eine anpassungsfähige Pflanze, die ab April draußen angebaut und fortlaufend nachgesät und geerntet werden kann. Wie das gelingt und was Sie dazu brauchen, lesen Sie in unserem Mini-Garten.
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Verschiedene Setzlinge in einem hölzernen Gemüsebeet.

Foto: Unsplash

Rucola im Überblick:

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Erde: lockere, humusreiche (Gemüse-)Erde
  • Gefäß: flaches Gefäß mit ca. 15 cm Tiefe
  • Aussaat: April bis September direkt ins Freie, auf der Fensterbank das ganze Jahr
  • Ernte: 3 - 6 Wochen nach Aussaat, fortlaufend möglich

Vorteile und Varianten des Rucola

Rucola ist ein unkomplizierter, schnell wachsender Blattgenuss, der sich nicht nur im Garten, sondern auch auf Balkon, Terrasse oder sogar Fensterbrett wohl fühlt. Schon nach wenigen Wochen kann geerntet und anschließend neu angesät werden, sodass fortlaufend neuer Nachschub wächst.
Rucola galt früher als Unkraut - zu Unrecht: Er liefert Eisen, Calcium und Kalium. Darüber hinaus stärkt sein Vitamin C die Abwehrkräfte, die enthaltene Folsäure den Stoffwechsel und sekundäre Pflanzenstoffe wie Beta-Carotin Augen und Haut. Die Schärfe des Rucola stammt von Senfölen, die unter anderem eine antioxidative Wirkung haben.
Wer ein eher mildes Aroma bevorzugt, kann zum Salatrucola greifen: Er hat rundliche Blätter und eine milde nussige Geschmacksnote. Im Supermarkt findet man jedoch wesentlich öfter den Wilden Rucola. Er besitzt gezahnte, zackige Blätter und den typischen starken und eher pfeffrigen Geschmack.

Kleine Rucolapflänzchen in der Erde.

Foto: Unsplash

Salatrucola, auch Salatrauke, trägt runde Blätter und schmeckt mild-nussig.

Person mit Gartenhandschuhen pflanzt Rucola in einen Terracotta-Topf.

Foto: Unsplash

Wilder Rucola hat gezackte Blätter und ein würzig-pfeffriges Aroma.

In wenigen Wochen zur Rucola-Ernte

Aussaat
Rucola hat flache Wurzeln und kommt daher in einem flachen Gefäß (ca. 15 cm Tiefe) gut zurecht. Füllen Sie dieses mit lockerer, humusreicher Gemüseerde und verteilen Sie die Samen gleichmäßig darauf. Bedecken Sie die Samen anschließend mit einem halben Zentimeter Erde, drücken und gießen Sie sie gut an. Der Boden sollte konstant feucht (aber nicht nass) gehalten werden. Nach etwa zwei Wochen sind die ersten Pflänzchen zu sehen. Wenn die jungen Pflänzchen zu dicht wachsen, sollte vereinzelt werden, um genug Platz zu schaffen.
Pflege
Halten Sie die Erde gleichmäßig feucht. Bei heißen Temperaturen ist ein halbschattiger Standort von Vorteil, um ein vorschnelles Blühen zu verhindern. Entfernen Sie regelmäßig Unkraut und lockern Sie die Erde ab und zu auf, um die Wurzeln des Rucola mit genügend Sauerstoff zu versorgen. Zusätzliches Düngen ist nicht nötig, da Rucola ein Schwachzehrer ist und daher nur wenig Nährstoffe benötigt.
Rucola in und neben einer kleinen Holzschüssel, dekoriert mit einer einzelnen, gelben Rucolablüte.

Foto: Colourbox

Auch Rucolablüten sind essbar.
Ernte und Verwendung
Nach 3 - 6 Wochen, wenn die Blätter ca. 10 cm lang sind, können Sie das erste Mal ernten. Ernten Sie früh, wenn die Blätter noch zart sind. Eine spätere Ernte erhöht den bitteren Geschmack des Rucolas. Schneiden Sie die Rucolablätter etwa 2 cm über dem Boden ab, so können sich neue Triebe bilden und Sie können eine Pflanze insgesamt bis zu 3 Mal beernten bis sie blüht. Die Blätter sind nach der Blüte zwar noch essbar, werden aber schärfer und bitterer. Auch Rucolablüten können verzehrt werden und eignen sich dank der intensiven gelben Farbe hervorragend als essbare Dekoration.
Am besten verwenden Sie Rucola frisch geerntet. Eingewickelt in ein feuchtes Tuch hält es sich im Kühlschrank wenige Tage. Für längere Haltbarkeit kann er zu einem Rucolapesto weiterverarbeitet oder eingefroren werden.
Rezepte zum Nachkochen:
Links: