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Kultur

Bestenliste März: Gewinnen Sie das Sieger-Buch

Gleich drei österreichische Romane an der Spitze der ORF-Bestenliste im März: Den ersten Platz teilen sich die Bücher „Iris“ von Laura Freudenthaler und „Im ersten Licht“ von Norbert Gstrein. Auf dem dritten Platz steht Robert Menasse mit „Die Lebensentscheidung“.
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Eine hochkarätige Jury aus unabhängigen LiteraturkritikerInnen und BuchhändlerInnen kürt jeden Monat eine Liste von jeweils zehn empfehlenswerten Buch-Novitäten. Sie soll dem lesehungrigen Publikum die Orientierung im Neuerscheinungs-Dschungel erleichtern.
Iris“: Hexenverfolgung und erotische Spiele
Freudenthaler schreibt feministische Literatur fernab der zeitgeistigen Ausprägung. Nun erscheint bei Jung und Jung der neue Roman „Iris“. So heißt auch die Hauptfigur, die als Schriftstellerin viel auf Reisen ist, ständig unterwegs zu Auftritten bei Lesungen, Symposien und Literaturwochen. Ein Thema, mit dem sie sich intensiv beschäftigt ist die Hexenverfolgung. „Was bedeutet es für eine Frau, dass Erfahrungen in unsere Körper eingeschrieben sind über Generationen und Jahrhunderte hinweg?“ steht auf dem Klappentext von „Iris“ zu lesen. Ihre sexuelle Beziehung zu anderen Männern - vor allem auch zu ihrem Freund Anton gründet auf Abmachungen. Die Unterwerfungs- und Bestrafungsrituale, die Iris dabei lustvoll durchspielt, beruhen auf Freiwilligkeit, reizen Grenzen aus, gehen aber nie darüber hinaus. 
„Im ersten Licht“: Die Frage von Schuld und Mitschuld
Zwei Weltkriege, ein Jahrhundert: ein eigenwilliges Leben voller Schönheit, Tragik und Widersprüche. Adrian Reiter, geboren 1901blieb vom Krieg verschont - dank einer Verletzung, die ihm sein Vater absichtlich für die Untauglichkeit zugefügt hatte. Der störrische, zärtliche Mensch, der von da an durch über achtzig Lebensjahre hinkt, ist das Wunder dieses Erzählens. Adrian sieht zweimal seine Welt untergehen, hat zweimal mit jungen Männern zu tun, die weniger Glück hatten als er, und erlebt im Alter die unverhoffte Liebesgeschichte eines Mannes, der zu allem erzogen wurde, bloß nicht zum Lieben. Wie leben im Schatten der Kriege und des Tötens? Mit einem furchtlosen Blick in die Vergangenheit stellt sich das Buch dieser großen Frage der Gegenwart.
Machen Sie mit und beantworten Sie die Fragen richtig. Zu gewinnen gibt es beide Siegerbücher der Bestenliste im März.
Der Teilnahmeschluss ist am Dienstag, 17. März 2026. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 16 Jahren. Eine Mehrfachteilnahme ist laut AGB ausgeschlossen.
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