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Hannah Hofer backt Roggen-Bauernbrot

Hannah Hofer

Hannah Hofer backt Roggen-Bauernbrot

Stars kochen

Hannah Hofers gesundes Roggen-Bauernbrot

Hannah - ein musikalischer Mix aus Schlager, Rock, Pop und Country? Auf jeden Fall passt die gebürtige Tirolerin musikalisch und optisch in keine Schublade der österreichischen Schlager- Musiklandschaft, sie macht ihr eigenes Ding. Hier verrät die Tirolerin ihr gesundes Rezept für ein Roggen-Bauernbrot.
Hannah hat sich von Anfang an direkt in die Herzen aller Gesellschaftsschichten gesungen. Mit ihrer rockig, rauchigen Stimme und ihren Songs, die direkt aus dem Leben gegriffen sind, verzaubert sie Alt und Jung. Ihre Texte sind kritisch, manchmal vielleicht sogar etwas provokant und sie passen so gar nicht zu einem stereotypischen traditionellen Frauenbild, das oft noch mit dem Schlagergenre assoziiert wird.

Hannahs Roggen-Bauernbrot

Zutaten:
  • 700 g Roggenmehl Type 1150
  • 300 g Weizenmehl Type 1050 oder Type 550
  • 1 EL Brotgewürz (Kümmel, Koriander, Fenchel und Anis)
  • 20 g Salz
  • 50 - 80 g flüssiger Sauerteig
  • ½ - ¾ Würfel Hefe
  • 100 - 700 ml Wasser
Hannahs Roggen-Bauernbrot

Hannah Hofer

Hannahs Roggen-Bauernbrot

Zubereitung:
Den Sauerteig mit etwas Wasser und ca. 150 g Roggenmehl ansetzen und über Nacht zugedeckt an einem warmen Ort stehen lassen.
Am nächsten Tag die restlichen Zutaten und die Hefe dazugeben und zu einem geschmeidigen Teig kneten. Zugedeckt 2 Stunden gehen lassen.
Dann etwas Teig (ca. 100 g) als Sauerteig-Ansatz für das nächste Mal abnehmen und in einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren. Aus dem Restteig 1 - 2 Brote formen und geformt noch 10 - 20 Minuten ruhen lassen. Brote vor dem Backen mit Wasser bestreichen.
Bei 250°C in den Backofen schieben und nach 30 Minuten auf 180°C zurückschalten.
Weitere 30 Minuten fertigbacken.
Schlagerstar Hannah Hofer

Hannah Hofer

Schlagerstar Hannah Hofer

Interview mit der Tiroler Sängerin Hannah Hofer

Selbstbewusst und rebellisch, so kennen und lieben die Fans ihre Hannah, die uns mit einem Augenzwinkern sympathisch im Interview verrät:
„Meine Kinder würden mich so beschreiben: Die Mama ist gar nicht so cool, wie alle glauben!“
Wenn man sich deine Lieder anhört, dann stellt man sich eine gestandene, selbstbewusste und rebellische Tirolerin vor. Auch dein extravagantes Outfit spricht für jemanden, der sich traut! ;-)
Lieben Dank, das nehme ich als Kompliment! Ich wollte mich nie verbiegen und habe auch als Künstlerin immer das gemacht und das gesagt, was ich in meinem Herzen gespürt habe.
Hits wie „Es muaß aussa, oder Weiber es isch Zeit“, lassen darauf schließen, dass du sagst, was du denkst. Wie würdest Du Dich selbst als Künstlerin mit 4 Worten beschreiben?
Eckig und kantig mit viel Weiblichkeit und Herz!
Wie siehst Du die aktuelle Situation und die „Zukunft“ der Musiker und Veranstalter in unserem Land?
Wir haben alle nicht mit einer Pandemie solchen Ausmaßes gerechnet. Mir war sehr schnell klar, dass Corona für unsere Branche riesen Auswirkungen haben wird. Am Anfang 2020 dachte ich, dass es das ganze Jahr dauern würde, aber dass für uns Künstler auch 2021 noch eine große Durststrecke darstellen würde, war mir zu diesem Zeitpunkt nicht klar. An unseren Konzerten hängen viele Branchen vom Veranstalter, der Bookingagentur, Techniker,  KellnerInnnen, Hotellerie bis hin zu der Druckerei, Brauerei, Catering etc. Mir blutet das Herz, wenn ich höre, dass schon viele liebe KollegenInnen in anderen Berufen arbeiten und auch gar nicht mehr in die Musikbranche zurück wollen. Damit haben wir viele fähige Menschen mit ausgereiften Qualifikationen verloren, die wir erst wieder nachbesetzen müssen. Leider können die meisten von uns Künstlern auch vom Härtefallfond nicht überleben und auch die Einnahmen der AKM und LSG sind aufgrund fehlender Aufführungen eingebrochen. Unsere Branche fühlt sich von unserer Politik vernachlässigt und nicht gehört, obwohl wir vor der Pandemie eine erhebliche Steuerlast getragen haben. Das Problem der Pandemie erkennen wir an und tragen wir natürlich mit, aber wenn  die Musikbranche zu wenig Unterstützung erhält, wird es nach der Pandemie heißen : Ohne Geld  koa Musi!

Die Öffnung der Kultur am 19. Mai hilft unserer Art der Musik eher wenig, da wir ja von Emotionen, Mitsingen, Mitklatschen, Mitfeiern leben, was mit den momentan geltenden Auflagen nicht möglich sein wird. Solange keine Feuerwehrfeste, Zeltfeste etc. ohne Maske und im Partymodus stattfinden können, wird es für die Schlager- und Volksmusikkünstler sehr schwierig.
Dein neuer Song heißt Caterina. Was genau steckt hinter dieser Song Idee?
Catherina Valente feiert in diesem Jahr ihren 90. Geburtstag, ich feiere auch einen runden Geburtstag, zehnunddreissig :-) Spaß beiseite...Nach meiner Matura bin ich für mein Gesangsstudium nach Hannover gezogen. Als arme Studentin habe ich nicht nur gekellnert und Toiletten geputzt, sondern habe auch in Pflegeheimen Gesangsstunden abgehalten, um mir mein Studium zu finanzieren. Das Leuchten in den Augen der alten Menschen, wenn ich mit ihnen Valente Songs wie „Tipitipitipso“, „Itsy Bitsy Teenie Weenie“ oder „Spiel noch einmal für mich, Habanero“ gesungen habe, hat mich tief berührt und so hatten nicht nur die pflegebedürftigen Menschen Spaß an unserer gemeinsamen Zeit, sondern auch ich habe den musikalischen Zeitgeist ihrer Jugendzeit kennen und lieben gelernt. Caterina Valente wurde für mich ein Vorbild und daher Grund genug, ihr meine Hochachtung für ihr Lebenswerk zu erweisen.
Hannah - wild, rockig und sexy

Hannah Hofer

Hannah - wild, rockig und sexy

Auf der Bühne bist du wild, rockig und sexy... Wie können wir uns die Hannah abseits der Bühne vorstellen?
Ich bin ein sehr reflektierter Mensch, der gar nicht so laut und wild ist. Ich bin ein totaler Familienmensch, lebe mit meinem Mann und meinen 2 Kindern (13 und 16 Jahre) in der Steiermark in Sankt Anna am Aigen an der schönen Weinstraße, habe 3 Hunde mit den Namen Jimi Hendrix, Janis Joplin und Amy Winehouse und lass mich vom einfachen Landleben total verzaubern. Also wer mich in St. Anna entdeckt, sieht mich entweder in Gummistiefeln mit meinem Club 27 Hunden beim Spazieren, beim Arbeiten im Weingarten meiner Freunde, beim Rasenmähen in meinem Garten, beim Lagerhaus :-) Oder ich backe gerne selbst Kuchen und Brot.
Was wünscht Du Dir für die Zukunft beruflich und privat? Welche Pläne gibt es, wenn Tür und Tor für Liveauftritte wieder offen stehen?
Die Auszeit war vielleicht gar nicht so schlecht, weil ich das Gaspedal, das ich die letzten zehn Jahre bis zum Anschlag durchgetreten habe, mal losgelassen habe, um neue Kraft für neue und kreative Songideen zu sammeln. Ich bin ein generell sehr positiver und dankbarer Mensch, der zuversichtlich in die Zukunft schaut und sich über jede Herausforderung freut. Natürlich freue ich mich schon wieder meine Fans in die Arme zu schließen und über die Bühne zu galoppieren, denn das Rampensau-Gen habe ich noch nicht verloren.
Welchen besonderen Gruß oder Wunsch schickst du an alle Hannah Fans?
A bissl müss ma noch aushalten, dafür wird’s dann umso schöner! Bleibt gesund, ich schick euch viel Liebe und a dicks Bussal, eure Hannah.

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