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Der Hundecoach - Entspannt an der Leine unterwegs

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Der Hundecoach - Entspannt an der Leine unterwegs

Tiere

„Der Hundecoach“: Entspannt an der Leine unterwegs

Tipp von Hundetrainer Lukas Pratschker
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Guten Morgen Österreich“
Montag bis Freitag, 6.30 - 9.00 Uhr in ORF 2
zu sehen auch auf ORF ON live & on Demand
Der Umgang mit der Leine zählt zu den häufigsten Herausforderungen in der Hundeerziehung. Viele Hundebesitzerinnen und -besitzer kennen das Problem: Der Hund zieht, möchte sich nicht anleinen lassen oder versteht nicht, warum sein Bewegungsradius eingeschränkt ist. Hundetrainer Lukas Pratschker erklärt, worauf es im Alltag wirklich ankommt.
Die richtige Leine als Basis
Ein entscheidender Faktor ist die Wahl der passenden Leine. Es gibt zahlreiche Varianten – wichtig ist jedoch vor allem, dass der Mensch gut damit umgehen kann. Für den Alltag empfiehlt sich eine schlichte Leine mit etwa zwei Metern Länge und einer einfachen Schlaufe. Zusätzliche Anhänger oder Taschen können oft mehr stören als helfen und sowohl Hund als auch Halter ablenken.
Leinenwahl

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Leinenwahl


Leine ist kein Kommunikationsmittel
Ein häufiger Fehler im Alltag ist der falsche Einsatz der Leine. Sie sollte nicht dazu verwendet werden, den Hund in eine bestimmte Richtung zu ziehen. Ziel ist es vielmehr, dass die Leine ausschließlich der Sicherung dient. Ein entspanntes Miteinander entsteht dann, wenn weder Hund noch Mensch Druck über die Leine ausüben.
Sichere Handhabung im Alltag
Auch die richtige Haltung der Leine spielt eine wichtige Rolle. Wird sie nur mit den Fingern gehalten, kann sie bei plötzlichem Ziehen – etwa durch einen Schreckreiz oder Jagdimpuls – leicht aus der Hand rutschen. Empfehlenswert ist es, die Leine einmal um das Handgelenk zu wickeln und zusätzlich mit der Faust zu sichern. So bleibt der Hund jederzeit unter Kontrolle.
Leinenhandling

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Leinenhandling

Positive Verknüpfung schaffen
Damit das Anleinen stressfrei funktioniert, sollte die Leine im Alltag positiv besetzt sein. Es hilft, den Hund mehrmals täglich anzuleinen, auch ohne anschließenden Spaziergang oder besondere Aktivität. In Kombination mit einer kleinen Belohnung lernt der Hund, die Leine als normalen Bestandteil des Alltags wahrzunehmen – und kommt schließlich freiwillig und gerne zum Anleinen.
Diese einfachen Grundlagen lassen sich leicht in den Alltag integrieren und sorgen für mehr Sicherheit, Verständnis und Entspannung im Umgang mit der Leine – für Mensch und Hund gleichermaßen.
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verfügbar bis 16.5.2026
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