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Viele Hunde sind aufgeregt, wenn Besuch ins Tierheim kommt.
Tiere
„Der Hundecoach“: Hund aus dem Tierheim richtig aufnehmen
„Guten Morgen Österreich“
Montag bis Freitag, 6.30 - 9.00 Uhr in ORF 2
zu sehen auch auf ORF ON live & on Demand
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Die Entscheidung, sich einen Hund aus dem Tierheim zu holen, kann eine tolle Zukunft für Zwei- und Vierbeiner mit sich bringen. Es ist aber wichtig, dass man den einen oder anderen Tipp im Vorfeld beachtet.
Den ersten Tipp, den ich immer wieder mitgebe: Man sollte sich im Vorfeld Gedanken darüber machen, welchen Stellenwert ein Hund in seinem normalen Alltag auch einnehmen kann. Das bedeutet, kann ich mich wirklich darauf einlassen, einen Hund zu mir zu holen, dessen Freizeit auch gestaltet werden muss? Wenn man im Tierheim nach einem Hund sucht, dann hat man meistens ganz oft auch Mischlinge. Und wichtig ist es, dass man sich da auch mal mit den Rassen auseinandersetzt, Rasseportraits liest. Denn auch die Mischlinge bringen die Genetik dieser verschiedenen Rassen mit.
Man sollte sich da einfach im Vorfeld Gedanken drüber machen - passt dann diese Rasse oder dieser Mischling aus den verschiedensten Rassen auch wirklich zu meinem Lebensstil? Was macht es hier, damit auch wirklich die passenden Hunde in die richtige Familie kommen?

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Anna Hofstätter vom Tierquartier zeigt Lukas Pratschker die Unterkünfte.
Anna Hofstätter vom TierQuartier: „Wir haben wirklich lange Gespräche mit den Interessenten, wo wir ihre Lebenssituation einfach auch näher kennenlernen, wo wir sie beraten, welcher Hund zu ihnen passt. Und bei Hunden, die auch schon viele traumatische Sachen eventuell in ihrer Vergangenheit erlebt haben, kann der Hund auch nicht gleich ausziehen, sondern es ist einfach ein Kennenlernen über mehrere Wochen, damit man wirklich schauen kann, dass es auch passt.“
„Wir haben wirklich lange Gespräche mit den Interessenten, wo wir ihre Lebenssituation einfach auch näher kennenlernen, wo wir sie beraten, welcher Hund zu ihnen passt. Und bei Hunden, die auch schon viele traumatische Sachen eventuell in ihrer Vergangenheit erlebt haben, kann der Hund auch nicht gleich ausziehen, sondern es ist einfach ein Kennenlernen über mehrere Wochen, damit man wirklich schauen kann, dass es auch passt.“

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Lukas Pratschker kuschelt mit einem Hund aus dem Tierheim.
Den zweiten Tipp, den ich immer ganz gern gebe, ist, dass man die Emotionen ein bisschen hinten anstellen soll. Natürlich ist es kein schönes Bild, wenn man ins Tierheim geht und dort super viele Hunde sieht, die natürlich teilweise total gestresst sind und vielleicht auch ein bisschen verängstigt. Es ist für einen selbst zwar dann ein gutes Gefühl, wenn man sagt, man hat einen Hund gerettet, aber es ist vielleicht nicht die richtige Entscheidung für den Vierbeiner, denn vielleicht passt der gar nicht zu meinem normalen Leben, das ich so im Alltag führe.
Die dritte Sache: Immer dem Tierheimpersonal vertrauen. Die beschäftigen sich teilweise mehrere Jahre mit einem Vierbeiner und die wissen wirklich, wie diese Hunde charakterlich drauf sind. Das bedeutet, nur weil es optisch vielleicht passend ist für mich und die Größe und die Fällfarbe des Hundes mich anspricht, heißt das nicht, dass der Charakter und die Vorgeschichte des Hundes auch zu meinem Lebensstil passen.
Wenn man diese drei Tipps beachtet, dann sollte einer guten Zukunft mit einem Hund aus dem Tierheim nichts mehr im Weg stehen.
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verfügbar bis 6.6.2026
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