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Tiere
„Der Hundecoach“: Körpersprache von Hunden richtig verstehen
„Guten Morgen Österreich“
Montag bis Freitag, 6.30 - 9.00 Uhr in ORF 2
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Hunde haben einen großen Faktor, mit dem sie kommunizieren - und das ist ihr Körper, ihre ganze Körpersprache: „Hunde können gut sprechen – aber nur mit denen, die gut zuhören können“.
Im Großen und Ganzen ist es so, dass die Hunde mit ihrem Körperschwerpunkt schon sehr viel aussagen. Der Körperschwerpunkt wird beim Hund über die Körpermitte gesteuert. Das bedeutet: Ist der Schwerpunkt vorne, neutral und zentral oder eher nach hinten geneigt?
Wenn der Hund vorne ist, ist er aufgeschlossen, forsch, vielleicht ein bisschen frech.

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Neutral ist natürlich supertoll, das ist immer die entspannteste Haltung.
Der Schwerpunkt nach hinten zeigt immer, dass der Hund sich unwohl fühlt und vielleicht ein bisschen verunsichert ist.

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Lukas Pratschker zeigt, wie auch Körpersprache der Menschen missverstanden werden kann.
Lukas Pratschker zeigt, wie auch Körpersprache der Menschen missverstanden werden kann.
Den Schwerpunkt kann ich als Mensch auch sehr gut steuern, in der Kommunikation mit meinem Hund gemeinsam. Es kommt ganz oft zu Missverständnissen, weil ich mit meiner Körpersprache etwas anderes zeige, als ich eigentlich wollte.
Zum Beispiel: Wenn ich den Hund zu mir rufe, werde ich eher laut und forsch, nehme meinen Körperschwerpunkt nach vorne und mach mich eher groß. Das zeigt körpersprachlich aber eigentlich ein Stoppen und kein Einladen des Hundes. Das heißt, die Hunde sind dann teilweise auch sehr verwirrt.
Ein weiterer wichtiger Faktor, auf den ich immer wieder achten sollte, sind die sogenannten „Beschwichtigungssignale“ oder auch „calming signals“ genannt. Das sind Signale, mit denen der Hund zeigt, dass er sich nicht wohlfühlt und dass er ein bisschen beschwichtigen möchte, vielleicht sogar als Vorstufe zu einem Vorschnappen oder Warnschnappen. Ganz oft achte ich da auf die Mimik oder den Kopf des Hundes und die Ohrenhaltung. Auch die können nach vorne, neutral oder zurück sein.
Ganz oft sieht man auch ein Lefzen-Schlecken, ein Schlecken über die Lippen zum Beispiel. Ein Gähnen kommt ganz oft vor. Auch Niesen kann ein Beschwichtigungssignal sein und generell kann man auch auf die Größe der Augen achten. Sind die Augen eher normal/ neutral, zusammengekniffen oder groß?
Wenn man diese ganzen Beschwichtigungssignal bei einem Hund sehen würde, dann kann man rechtzeitig reagieren. So merkt man, der fühlt sich in einer Situation nicht ganz so wohl und man sollte das Tier lieber in eine andere Situation bringen. Wenn man das beachtet, dann sollte einer guten Kommunikation zwischen Mensch und Hund nichts mehr im Weg stehen.
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verfügbar bis 14.3..2026
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