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Ein kleiner Hund in roter Schwimmweste sitzt auf der Spitze eines rot-orangen Kanus in mitten eines Gewässers.

Foto: Unsplash

Tiere

„Der Hundecoach“: Sicherer Badespaß für Hunde

Schwimmen ist eine Aktivität für Hunde, die sie zum Abkühlen verwenden, aber auch ganz praktisch, wenn man die Hunde ein bisschen körperlich auslasten möchte. Hundecoach Lukas Pratschker erklärt, was es für einen sicheren Badespaß zu beachten gibt.
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Guten Morgen Österreich“
Montag bis Freitag, 6.30 - 9.00 Uhr in ORF 2
zu sehen auch auf ORF ON live & on Demand
Wenn die Hunde nicht schön schwimmen, dann sollte man es auf jeden Fall gemeinsam mit ihnen trainieren. Eine Möglichkeit, dass man den Schwimmstil der Hunde verbessern kann, bietet die Schwimmweste.

Auf die richtige Passform kommt es an

Eine Person zeiht die Schnallen einer Schwimmweste an einem Hund enger.

Foto: ORF

Wichtig ist, dass die Schwimmweste an den Körper des Hundes angepasst wird.
Für Hunde gibt es Schwimmwesten in verschiedenen Formen und Größen. Die ideale Schwimmweste hat eine gute Dicke, das heißt der Auftrieb ist dadurch sehr gut gegeben und ganz viele verschiedene Möglichkeiten zum Verstellen, damit ich sie an den jeweiligen Hundetyp auch anpassen kann.
Die Passform sollte so sein, dass sich die Schulter schön gut bewegen kann, das heißt, dass da ein großer Ausschnitt ist, damit er natürlich auch schön paddeln kann. Die Weste sollte aber trotzdem ziemlich eng herum oben am Hals anliegen und die Rückenlänge sollte ungefähr bis zur Hälfte mit der Schwimmweste bedeckt sein, damit er einen guten Auftrieb vor allem im hinteren Bereich von seinem Rumpf bekommt.
Der Hundecoach zieht seinem Hund mit Hilfe von Leckerlis eine gelbe Schwimmweste über den Kopf.

Foto: ORF

So unterstützt die Schwimmweste

Ganz viele Hunde haben einen Schwimmstil, der die Hinterhand ziemlich weit unter die Wasseroberfläche sinken lässt. Das ist okay, die Hunde kommen so genauso gut vorwärts. Allerdings ist die Bewegung in den Hinterbeinen dadurch ein bisschen panisch. Sie versuchen ziemlich schnell zu paddeln, um ihren Hintern in die Höhe zu bringen und gerade an der Wasseroberfläche schwimmen zu können.
Damit ich den Hund mit der Schwimmweste gut unterstützen kann, schaue ich, dass die Schwimmweste ziemlich weit nach hinten, mindestens bis zur Mitte, bis zur Hälfte der Rückenlänge geht. So kriegt der Hund auch für den hinteren Teil seines Körpers einen guten Auftrieb.
Ein Hund in gelber Schwimmweste schwimmt in einem Pool umgeben von schwimmendem Hundespielzeug.

Foto: ORF

Die meisten Hunde schauen, dass sie durch die Schwimmweste viel gerader im Wasser liegen und dadurch können sie die Hinterbeine viel besser verwenden.
Tipp: Wenn man ein Telefon hat oder eine Kamera, mit der man auch unter Wasser filmen kann, kann man das natürlich ganz gut beobachten. Man kann aber auch die Rückenlinie des Hundes als Indiz nehmen. Sobald ich die ganze Rückenlinie auf der Wasseroberfläche sehen kann, weiß ich, der Hund hat einen guten Schwimmstil und die Schwimmweste unterstützt ihn ganz gut.
Ich persönlich würde es jedem Hund empfehlen, mit Schwimmweste ins Wasser zu gehen.

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