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Ein Hund begegnet einem kleineren Hund am Gehsteig.

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Tiere

„Der Hundecoach“: So gelingt Sozialisierung

Heute geht es um das Sozialisieren von jungen Hunden. Auch diese müssen auch ein bisschen in die Gesellschaft eingeführt werden. Wie das geht, das zeigt Ihnen Hundetrainer Lukas Pratschker.
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Guten Morgen Österreich“
Montag bis Freitag, 6.30 - 9.00 Uhr in ORF 2
zu sehen auch auf ORF ON live & on Demand
Hundecoach Lukas Pratschker sitzt mit seinem schwarz-weißen Langhaarhund neben sich auf einer blauen Palettenbank.

Foto: ORF

Lukas Pratschker erklärt, was Sozialisation bei Hunden bedeutet.
Sozialisieren bedeutet nicht immer, dass der Hund nur mit Artgenossen in Verbindung gebracht werden muss. Ich sehe das in meiner Hundeschule im Alltag immer mal wieder, dass die Leute ganz gern in eine Welpengruppe kommen und dann sagen, dass das für Sozialisieren das Wichtigste ist. Die Kommunikation von Artgenossen funktioniert, denn die meisten Welpen haben ja Geschwister in ihrem Wurf und werden mit denen groß. Und natürlich gibt es auch immer noch die Mutterhunde.
Was ganz wichtig ist, ist, dass man den Hund mit den Umweltreizen vertraut macht, mit denen er in seinem Leben konfrontiert wird. Das heißt, das Sozialisieren mit Artgenossen ist eigentlich nur ein kleiner Teil, der auch besonders wichtig ist. Beim Sozialisieren mit Artgenossen schaue ich immer darauf, dass die Hunde nicht nur mit Gleichaltrigen in Verbindung gebracht werden, sondern auch mal mit erwachsenen Hunden, denn die sind von ihrer Körpersprache schon mal ein bisschen besser in der Kommunikation.
Wenn ich Sozialisierung im Alltag hernehme, dann muss ich den Hund mit den Umwelteinflüssen, die ihm später mal begegnen, vertraut machen. Das heißt Menschen, Roller, Radfahrer, Jogger, Autos, Menschen, die an ihm ganz nah vorbeigehen, die den Hund vielleicht sogar ein bisschen außer Konzept bringen, vielleicht auch noch größere Fahrzeuge wie ein Autobus oder ähnliches.
Ein Hund sitzt am Gehsteig und beobachtet vorbeifahrende Autos.

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Wichtig ist dabei immer, dass man den Hund nicht in eine Gassirunde verwickelt und viel mit ihm unterwegs ist, sondern dass man auch öfter mal eine Einheit macht, die steht - statt Gassi geht. Das bedeutet, man kann sich gerne einen schattigen Platz suchen, den Hund dann dort einfach neben sich platzieren und für dieses Schauen, rundherum die ganzen Reize wahrnehmen und verarbeiten, gerne immer wieder viel Belohnung geben, damit alles positiv verknüpft wird.
Ein Kind fährt am Roller an einem Hund vorbei.

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Es gibt sicher auch Situationen, wo der Hund vielleicht mal ein bisschen Angst hat und wenn der sich selbst ein bisschen zurücknimmt, ist das auch völlig okay und der Hund zeigt uns ganz gut, dass er ein bisschen mehr Distanz braucht. Die sollten wir in so einer Situation auf jeden Fall auch geben. So steht einem richtig gut sozialisierten Hund nichts mehr im Weg.
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verfügbar bis 26.9.2026
Wellensittich, Meerschweinchen, Fisch im Glas, Kaninchen, Kätzchen, Hund, Papagei.

Fotomontage Colourbox

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