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Stubenrein zu werden ist einer der ersten Schritte in der Erziehung von Welpen.

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Tiere

„Der Hundecoach“: Tipps für stubenreine Welpen

Hundewelpen anschaffen, davon träumen vielleicht vor allem auch die Kinder zu Hause. Allerdings ist ein Hund ein Haustier und daher immer mit Aufgaben und natürlich mit Verantwortung verbunden. Da geht es mal in erster Linie darum - bevor man dem Hund Tricks beibringt - wie mache ich meinen Hund stubenrein? Daher zählt zuerst: Rausgehen mit dem Hund und ihm anlernen, wie man richtig aufs Klo geht. Hundecoach Lukas Pratschker weiß, wie es geht.
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Guten Morgen Österreich“
Montag bis Freitag, 6.30 - 9.00 Uhr in ORF 2
zu sehen auch auf ORF ON live & on Demand
Die Welpenzeit ist ganz besonders aufregend, denn wenn wir uns dazu entschlossen haben, ein neues Familienmitglied zu uns zu holen, dann beginnt eine Phase von ganz vielen ersten Malen und viel Neues zu erlernen.
Ganz besonders wichtig ist, bevor es ans richtige Training geht, dass die Vierbeiner stubenrein werden. Das bedeutet, sie sollen natürlich ihr Geschäft nicht zu Hause in den eigenen vier Wänden verrichten, sondern draußen. Das müssen sie erst lernen. Das ist auch für die Hunde etwas ganz Besonderes, denn das ist so das erste große Lernen, das in ihrer neuen Umgebung stattfindet.
Für den Anfang gilt - immer den selben Platz wählen.

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Für den Anfang gilt - immer den selben Platz wählen.

Ein Platzerl fürs Gackerl
Ganz besonders wichtig: Das soll kein Gassigehen sein - im Sinne von, wir erkunden die Umgebung, sondern die Hunde sollten wirklich nur nach draußen, um sich dort kurz erleichtern zu können. Wenn ich mit einem Welpen schon große Strecken gehe, dann finden die alles spannend und aufregend und vergessen ganz oft auf ihr Geschäft. Das bedeutet, eher eine kleine Grünfläche suchen, einen immer gleichen Platz auswählen und dann den Hund auf dieser Stelle eine längere Zeit mal dort lassen.
Eine Belohnung fürs Geschäft
Bei erfolgreichem Geschäft darf ein Leckerli gekaut werden.

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Bei erfolgreichem Geschäft darf ein Leckerli gekaut werden.

Bei erfolgreichem Geschäft darf ein Leckerli gekaut werden.
Meistens fangen sie dann an zum Schnuppern und dadurch, dass sie die Umgebung bereits kennen und nicht ständig irgendwas rundherum Neues passiert, denken sie daran, dass sie sich auch erleichtern müssen.
Wenn das dann passiert und der Hund sein Geschäft verrichtet, dann schaue ich, dass ich das hinterher auch direkt immer bestätige. Das heißt, Leckerlis habe ich am besten schon in der Hosentasche oder in einem Leckerlibeutel parat, um dann den Hund direkt, nachdem er sich erleichtert hat, zu bestätigen.
Auch mit der Stimme arbeite ich in so einer Situation ganz oft dazu. Das heißt, ich versuche zum Beispiel ein Kommando zu entwickeln, wie zum Beispiel „Geh Gassi!“ oder ähnliches. Man kann da wirklich einfach das Wort sagen, das einem am bewusstesten in den Sinn kommt.
Zum Gassigehen sollte ein Kommando eingeübt werden.

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Zum Gassigehen sollte ein Kommando eingeübt werden.

Besonders wichtig
Kleine Signale zu Hause nicht ignorieren. Wenn der Hund zum Beispiel Richtung Tür geht, dann kann das ein Zufall sein. Ich würde den Hund aber trotzdem einmal mehr rausstellen und probieren, ob er sich draußen erleichtern möchte, als einmal zu wenig. Denn jedes Mal, wenn sich die Hunde drinnen erleichtern, haben sie auch eine Art selbstbelohnenden Effekt mit dabei und das wollen wir so gut wie es geht vermeiden. Strafe gehört auf jeden Fall nicht in das Training zum Stubenrein werden, denn damit macht man sich gleich zu Beginn die Bindung zum neuen Familienmitglied kaputt.
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verfügbar bis 3.10.2026
Wellensittich, Meerschweinchen, Fisch im Glas, Kaninchen, Kätzchen, Hund, Papagei.

Fotomontage Colourbox

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