Dieser Browser ist veraltet, daher ist die Seitendarstellung fehlerhaft.
Hundecoach Lukas Pratschker

Foto: ORF

Tiere

„Der Hundecoach“: Wichtiges im hohen Hundealter

Tipp von Hundetrainer Lukas Pratschker
Werbung Werbung schließen
Guten Morgen Österreich“
Montag bis Freitag, 6.30 - 9.00 Uhr in ORF 2
zu sehen auch auf ORF ON live & on Demand
Wenn Hunde älter werden, dass verändert sich ziemlich viel körperlich. Lukas Pratschker erklärt, worauf man achten sollte.
Das Bedürfnis der Hunde an Bewegung verändert sich. Man merkt das oft beim Spaziergang, wenn man gewohnt ist, dass man großen Runden oder immer wieder dieselben Runden dreht, dass die Hunde vielleicht gegen Ende langsamer werden, sich beim Spazierengehen eher zurückfallen lassen. Vielleicht eher so hinter den Menschen gehen oder ein anderes Indiz, dass es ihnen mit der Zeit zu anstrengend wird, dass sie öfter Pausen einlegen. Zum Beispiel bei einem Stopp kurz mal hinlegen, von sich aus stehenbleiben und so von sich aus ihre Pause einfordern.
Ein Hund möchte eine Pause beim Spaziergang einlegen und stoppt.

Foto: ORF


Der zweite Punkt, der bei alten Hunden im Vergleich zu jungen Hunden zu beachten ist, ist der Abbau der Muskulatur. Das ist ein ganz natürlicher Prozess, der hier stattfindet und leider steht das ein bisschen im Teufelskreislauf zum ersten Punkt, zu weniger Bewegung. Ganz wichtig ist es also, dass ich einem alten Hund diese Bewegung zum Erhalt der Muskulatur ermögliche - noch bevor die Muskulatur richtig abbaut. Das schützt nämlich auch die Gelenke vor Krankheiten im Alter. Eine gute Möglichkeit dafür ist zB das Arbeiten im Wasser. Entweder mit einem Unterwasserlaufband oder wenn die Hunde im Sommer draußen die Möglichkeit zum Schwimmen haben.
Ein Hund trainiert mit einem Unterwasser-Laufband.

Foto: ORF

Spezielles Seniorenfutter für Hunde

Foto: ORF

Spezielles Seniorenfutter für Hunde
Der dritte Punkt, der beachtet werden sollte, ist die Anpassung der Ernährung. Ältere Hunde können Proteine nicht mehr ganz so gut aufspalten und verwerten wie junge Hunde. Das heißt, ab dem Alter von 7 bis 8 Jahren sollte auf jeden Fall auf ein Seniorenfutter umgestellt werden. Im Zweifelsfall hilft sicher auch der Tierarzt mit der Anpassung eines Futterplans.
Der vierte Punkt, der beachtet werden sollte: Hunde brauchen weiterhin körperliche und geistige Auslastung. Eine gute Möglichkeit, den Gleichgewichtssinn der Hunde zu trainieren sind verschiedene wackelige Untergründe. Dafür eigenen sich zum Beispiel Wackelbretter oder instabile Wackelkissen. Da kann man den Hund supergut trainieren und so bleibt er auch im Alter sicher lange fit.
Lukas Pratschker trainiert mit einem Hund auf einem Wackelbrett.

Foto: ORF

Links: