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Ein Hund holt sich Abkühlung an einem Brunnen

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Tiere

Tipps vom Tierarzt: Hitzegefahren bei Haustieren

Tierarzt Manfred Del Fabro spricht darüber, wie unsere Haustiere mit großer Hitze umgehen und wo wir darauf achten können, dass es ihnen gut geht.
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Guten Morgen Österreich“
Montag bis Freitag, 6.30 - 9.00 Uhr in ORF 2
zu sehen auch auf ORF ON live & on Demand
Die Hitze ist sehr gefährlich, vor allem wenn die Tiere der Hitze nicht ausweichen können. Beziehungsweise wenn man sie zum Beispiel im Auto lässt und sie dann sofort überhitzen. Das geht innerhalb von zehn Minuten, dass das Auto sich so aufheizt, deswegen ist das so gefährlich. Also nie ein Tier im Auto lassen, sondern immer mitnehmen“.
Auch der heiße Asphalt ist ein Thema. Wenn man die eigene Hand keine fünf bis zehn Sekunden am Boden lassen kann, dann ist es auch für den Hund und seine Pfoten zu heiß. Del Fabro empfiehlt, dass man mit dem Hund bei der Gassirunde eher ins Gras geht. Und in der Früh die Runden macht, wenn es kühler ist. Laut ihm Katzen suchen sich meistens aus, wo sie liegen wollen.
Besonders achten muss man auch auf Meerschweinchen, Kaninchen und andere Kleintiere, die in Käfigen eingesperrt sind. Hinweis vom Tierarzt: „Ganz wichtig ist eine dauerhafte Beschattung und zwar keine Zugluft, aber es soll trotzdem Frischluft zukönnen.“
Auch täglich frisches Wasser sei ganz wichtig - und eine dauerhafte Beschattung bei Käfigtieren.  
Hitzefalle Auto
Ein Aufenthalt im Auto kann ganz schnell zur tödlichen Gefahr werden. „Wir hören das eigentlich schon fast tagtäglich, dass der Autofahrerclub kommen muss und die Tiere befreien muss. Das ist einfach eine Gedankenlosigkeit der Menschen. Ganz wichtig – lassen Sie niemals ein Tier im Auto!  Auch nicht im Frühsommer oder im Herbst, weil die Sonne einfach das Auto so schnell aufheizt.
Wenn Sie so eine Situation beobachten, dann schlagen Sie bitte sofort Alarm. Denn auch ein  Fensterschlitz reicht nicht, um Frischluft zu gewähren.
SOS-Tipps: Wie man merkt, dass es dem Tier zu heiß ist
Tierarzt Manfred Del Fabro: „Symptome sind zum Beispiel Unruhe, vermehrtes Hecheln, das geht dann bis zu Abgeschlagenheit, Apathie und Ohnmacht. Das gibt es auch. Wenn es dem Tier nicht gut geht, dann sofort einen Tierarzt oder eine Tierärztin aufsuchen, um einfach Maßnahmen zu treffen gegen Überhitzung. Also Infusionstherapie.
Als Sofortmaßnahme bei Überhitzung können Sie das Tier mit einem nassen Tuck abrubbeln.

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Erste-Hilfe-Maßnahmen für daheim
Als Erstmaßnahme kann man das Tier mit einem nassen Tuch abrubbeln. Durch diese Verdunstung des Wassers auf dem Fell kühlt das Tier relativ gut ab. Achtung: Nicht mit kaltem Wasser übergießen, das kann zu einem Schock führen!
Als Sofortmaßnahme bei Überhitzung können Sie das Tier mit einem nassen Tuck abrubbeln.

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