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Tiere
„Der Hundecoach“: Entspannt allein zuhause
„Guten Morgen Österreich“
Montag bis Freitag, 6.30 - 9.00 Uhr in ORF 2
zu sehen auch auf ORF ON live & on Demand
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Gerade nach einem Urlaub hätten Hunde oft die Erwartung, dass ihre Menschen weiterhin viel Zeit mit ihnen verbringen, erklärt Lukas Pratschker. Kommt der Berufsalltag zurück, könne das für die Tiere eine große Veränderung sein. Um Stress vorzubeugen, sollten Hundehalterinnen und Hundehalter bereits in den letzten Urlaubstagen oder an freien Wochenenden kurze Übungseinheiten einplanen.
Schrittweise wieder ans Alleinsein gewöhnen

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Zunächst reicht es, den Hund für kurze Zeit allein zu lassen. Die Dauer kann danach langsam gesteigert werden. Wichtig sei, mögliche Unsicherheit früh abzufangen, denn viele Hunde reagierten gestresst darauf, wenn sie allein zu Hause bleiben müssen.
Als hilfreiche Methode nennt Pratschker das „Deckentraining“. Dabei lernt der Hund, einen bestimmten Liegeplatz - etwa sein Bett oder eine Decke - als ruhigen, sicheren Ort zu nutzen. Die Decke darf dabei keinesfalls als Strafe eingesetzt werden. Stattdessen soll sie positiv verknüpft werden, etwa indem der Hund zu Beginn mit kleinen Leckerlis auf den Liegeplatz geführt wird.

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Lukas Pratschker: "Man kann das Hundebett oder eine einfache Decke auf den Boden legen. Ich würde empfehlen, den Hund am Anfang erstmal mit Leckerlis draufzuführen."
Das Training beginnt, während die Bezugsperson noch im Raum ist. Der Hund soll auf seiner Decke bleiben, während sich der Mensch im Zimmer bewegt. Gelingt das zuverlässig, kann die Person den Raum für kurze Zeit verlassen und anschließend wieder zurückkehren.

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Lukas Pratschker: "Mit einem Liegeplatz fühlen sich die Hunde fixierter und auch ein bisschen klarer."
Der feste Platz gebe vielen Hunden Orientierung. Manche Tiere würden beim Alleinsein unruhig durch die Wohnung laufen. Ein klar definierter Liegeplatz könne ihnen helfen, zur Ruhe zu kommen. Dabei müsse der Hund nicht unbedingt schlafen: Auch entspanntes Liegen und Beobachten sei völlig in Ordnung.
Rückkehr ohne große Aufregung
Entscheidend ist laut Lukas Pratschker auch, wie Menschen nach dem Weggehen wieder nach Hause kommen. Eine überschwängliche Begrüßung sollte vermieden werden. Sonst könne beim Hund der Eindruck entstehen, das Alleinsein sei besonders ungewöhnlich, während die Rückkehr des Menschen ein außergewöhnliches Ereignis sei.

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Lukas Pratschker: "Beim Zurückkommen keine große Party veranstalten."
Besser sei es, ruhig und gelassen zum Hund zu gehen, ihn entspannt zu loben und ihm bei Bedarf ein Leckerli zu geben. Werden diese Abläufe vor dem tatsächlichen Alleinbleiben regelmäßig geübt, steht einem ruhigeren Start in den Alltag nach dem Urlaub nichts mehr im Weg.
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verfügbar bis 30.10.2026
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