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Tiere
„Der Hundecoach“: Fehlstellungen im Bewegungsapparat
„Guten Morgen Österreich“
Montag bis Freitag, 6.30 - 9.00 Uhr in ORF 2
zu sehen auch auf ORF ON live & on Demand
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Foto: ORF
"Man kann sich das so vorstellen wie bei uns Menschen. Wir haben ein Standbein, das vielleicht muskulöser ausgeprägt ist als das andere.
Wir versuchen Bewegungen koordinativ eher mit der einen Seite der Hand zu machen als mit der anderen. Wir schreiben mit der einen Hand besser als mit der anderen und so weiter und so fort. Dasselbe gibt es auch bei unseren Vierbeinern. Das unterschätzt man sehr, weil sie ja auf vier Pfoten gehen."
Trotzdem ist es so, dass wir durch Training, durch falsche Belastungen im Alltag diese Einseitigkeit fördern. Zum Beispiel durch Spielen, Ballspielen oder durch Übungen, bei denen der Hund einseitig geführt wird – etwa immer nur links neben dem Menschen gehen. Dieses Ungleichgewicht wird stärker und stärker und führt irgendwann einmal zu den einen oder anderen Problemen.

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Ganz oft zeigen uns das die Hunde in kleinen, subtilen Signalen. Wenn man zum Beispiel mit seinen Fingern die Muskulatur der Hunde abtastet, erkennt man Triggerpunkte, die auf eine Fehlbelastung hindeuten.

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Wenn ich die Rückenmuskulatur von meinem Tier entlang greife, erkennt man hier in der Mitte einen Triggerpunkt, wahrscheinlich durch eine Fehlbelastung, durch eine falsche Bewegung beim Ballspielen oder Ähnlichem. Und das sollte man immer früh erkennen. Wenn man es ganz genau wissen möchte, braucht man auf jeden Fall eine objektive Ganganalyse, die ich jedem Hundebesitzer, jeder Hundebesitzerin ans Herz lege.

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Dabei wird der Hund über eine Druckmessplatte geführt, zum Beispiel auf einem Laufband oder auch nur auf dem Boden liegend. Und diese Druckmessplatte deckt wirklich alles auf, was an Fehlbelastung da ist.
Man erkennt hier, wie die Schrittlänge der Vierbeiner ist und kann das gut vergleichen. Ist das rechts und links symmetrisch? Ist die Druckkraft, mit der der Hund sich wegdrückt vom Boden, auch auf allen vier Pfoten gleich?

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Und wenn man so eine frühzeitige Erkennung von einer Gangbildanalyse hat, kann man natürlich auch sehr früh eingreifen und Sachen im Training, im Alltag ändern oder vielleicht sogar mit dem Tierarzt Rücksprache halten, ob man nicht doch noch eine andere Untersuchung braucht, um den Hund lang, gesund und glücklich zu halten.
Man sieht bei meinem Tier eine leichte Verschiebung von 0,9 Grad im Rücken. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich sehr viele Tricks nur einseitig geübt habe.

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verfügbar bis 16.10.2026
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