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Ein Hund und eine Katze haben Hunger.

Foto: 123rf/ appolegi

Tiere

Was ist das beste Futter für mein Tier?

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Julia Brunhofer mit Hündin Emma

Foto: ORF nachlese/ Julia Brunhofer

Mag. Julia Brunhofer ist als tierärztlich geprüfte Hundeernährungsberaterin und ganzheitliche Katzenernährungsberaterin jeden 2. Sonntag im Monat (ab 14.00 Uhr) auf Radio Vorarlberg und 1x monatlich auf Radio Kärnten am Nachmittag („Tier und wir“ ab 14.00 Uhr) zu hören.
Diese Frage wird Julia Brunhofer als Hunde- und Katzenernährungsberaterin häufig gestellt. Eine klare Antwort gibt es nicht, aber dafür einen klaren Weg.
Das bedeutet: Wir sollten uns stets die Vor- und Nachteile jeder Fütterungsform anschauen und individuell nach den Bedürfnissen des
Tieres und der eigenen abwägen.
Fertigfutter ist für Durchschnittstiere konzipiert
Ein gutes Fertigfutter können wir etwa nur dann erkennen, wenn uns der Hersteller transparent Informationen zur Verfügung stellt. Daher ist eine offene Deklaration zu bevorzugen, denn wir müssen in der Zutatenliste erkennen, was und im Idealfall wie viel davon verarbeitet wurde. Andernfalls kann man das Futter nicht einschätzen.
Drei Futternäpfe mit Fertigfutter

Foto: iStock/ Liudmila Chernetska

Fertigfutter oder selber kochen? Das passende Futter ist auch immer eine persönliche Entscheidung.

Die Zutatenliste ist in absteigender Reihenfolge nach der verarbeiteten Menge gegliedert – unter den ersten drei Stellen sollten sich die Proteinquellen finden – vorrangig Muskelfleisch. Zudem sollte die Zutatenliste kurz, übersichtlich und verständlich sein.
Ist das Tier aber verdauungssensibel oder nicht gesund, ist kochen meist die verdaulichere Variante. Das gilt insbesondere für immungeschwächte, alte, sehr verdauungssensible oder sehr aktive Tiere, die von Kohlenhydraten profitieren.
Eine Katze wird am Küchentisch gefüttert.

Foto: iStock/ Thidarat Kwangten

Sie haben Fragen zum Thema Tierernährung?
Dann schreiben Sie an julia.brunhofer@orf.at. Sie bespricht Ihre Themen gerne auf Sendung.
Diesen Artikel finden Sie als Gesamtausgabe in der ORF nachlese (Ausgabe April 2026).
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