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Eine Katze bedeckt ihre Augen mit ihrer Pfote.

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Tiere

Vergiftete Haustiere: Richtiger Umgang mit Giftködern

Ein Hund, der plötzlich krampft. Eine Katze, die apathisch in der Ecke liegt. Oft steckt dahinter Ratten- oder Mäusegift, das auch über Umwege töten kann. Seit 1. Jänner 2026 gibt es für den Umgang damit verpflichtende Sachkundeschulungen.
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Schädlingsbekämpfung ist gesetzlich erlaubt, aber nicht jede Methode ist zulässig.
Hund schnüffelt an einer Hecke

Foto: Colourbox

Man sollte einem Hund beibringen, nichts Gefundenes zu fressen. Bei Verdacht auf eine Vergiftung sofort zum Tierarzt gehen!
Seit 1. Jänner 2026 gelten verpflichtende Sachkundeschulungen für den Umgang mit bestimmten Ratten- oder Nagetier-bekämpfungsmitteln: "Das betrifft die berufsmäßigen Verwender, etwa Landwirte, Gemeindemitarbeiter, Lagerhallenbetreuer, alle Menschen, die im Rahmen ihres Berufs auch Rattengifte verwenden dürfen.
Dadurch, dass das so umweltgiftige und auch im Endeffekt den Menschen gefährdende Gifte sind, muss man einen Sachkundekurs machen. Das wissen die meisten Leute noch gar nicht", informiert Jutta Wagner, Tierschutzombudsfrau des Landes Kärnten.
Vergiftete Haustiere werden schwach
Eine Vergiftung kündigt sich oft unscheinbar an und kann innerhalb kürzester Zeit tödlich enden, besonders bei blutgerinnungshemmenden Giften.„Die werden blass, sie werden schwach, sie verbluten nach innen. Und man merkt es im Prinzip nur an den Schleimhäuten, die blass werden und an der Schwäche der Tiere“, so Wagner.
Mehr zum richtigen Umgang mit Giftködern und Tipps, wie Sie Schädlingsproblemen vorbeugen können, finden Sie in der ORF nachlese (Ausgabe April 2026).
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