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Hundekekse in Pfoten- und Knochenform

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Tiere

Ungetrübte Weihnachtsfreude: Gesunde Naschis für die Vierbeiner

Damit die Weihnachtszeit mit unseren Vierbeinern trotz Gaumenschmaus sicher bleibt, erklärt Ernährungsberaterin Julia Brunhofer, was in den Napf darf – und was besser nicht.
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Julia Brunhofer mit Hündin Emma

Foto: ORF nachlese/ Julia Brunhofer

Mag. Julia Brunhofer ist als tierärztlich geprüfte Hundeernährungsberaterin und ganzheitliche Katzenernährungsberaterin jeden 2. Sonntag im Monat (ab 14.00 Uhr) auf Radio Vorarlberg und 1x monatlich auf Radio Kärnten am Nachmittag („Tier und wir“ ab 14.00 Uhr) zu hören.
Die Vorweihnachtszeit duftet nach Zimt, Schokolade und frisch gebackenen Keksen. Für uns Menschen ist das pure Gemütlichkeit. Für unsere Vierbeiner kann genau das aber zur echten Gefahr werden.
Ein kleiner weißer Hund schnuppert an einem weihnachtlichen Heißgetränk

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In vielen für Menschen gemachten Weihnachtsleckereien stecken für Tiere ungeeignete Lebensmittel

Diese Weihnachtsklassiker sind für Tiere tabu

Schokolade und Kakao. Das enthaltene Theobromin ist für Tiere giftig – je dunkler, desto gefährlicher. Nach dem Verzehr drohen Erbrechen, Durchfall, Unruhe, im schlimmsten Fall Herz- und Atemstillstand.
Rosinen und Weintrauben finden sich in Stollen und Früchtebrot. Bei manchen Tieren können sie zu einem akuten Nierenversagen führen. Der genaue Wirkstoff ist bis heute ungeklärt – daher gilt: kein Risiko eingehen.
Macadamia-Nüsse sind besonders phosphorreich und sehr fett. Ihr Verzehr kann zu Fieber, Erbrechen und Leberschäden führen.
Hefeteig geht im Hundemagen weiter auf und kann im schlimmsten Fall eine Magendrehung verursachen. Zudem vergärt Hefe Zucker zu Alkohol – auch er hat in den Mägen unserer Vierbeiner nichts zu suchen.
Birkenzucker (Xylitol). Oft in zuckerarmen Backwaren enthalten, löst eine massive Insulinausschüttung aus und kann lebensgefährlich werden. Auch normaler Haushaltszucker hat im Napf nichts verloren.
Lebkuchen & Weihnachtskekse: enthalten häufig Cassia-Zimt, der in größeren Mengen die Leber schädigen kann.
Daher gilt: Keine für Menschen gedachte Weihnachtsbäckerei an die Vierbeiner verfüttern! Es gibt viel bessere Wege, dem Vierbeiner dennoch besonders feine Adventleckereien zukommen zu lassen.
Ein Hund schnuppert unter dem Christbaum in einem Papiersackerl nach Leckerlis.

Foto: Colourbox

Rezepte für Selbstgebackenes und kulinarische Geschenkideen für Hund und Katze finden Sie auch in der aktuellen „ORF nachlese edition Weihnachten“.
Diesen Artikel finden Sie als Gesamtausgabe in der ORF nachlese (Ausgabe November 2026).
Sie haben Fragen zum Thema Tierernährung?
Dann schreiben Sie an julia.brunhofer@orf.at. Sie bespricht Ihre Themen gerne auf Sendung.
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