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Ein Hund sitzt mit seinem Frauchen auf einem Felsen mit Blick aufs Meer

Foto: Colourbox

Tiere

Ab in den Süden: Verreisen mit Hund

Für viele Hundebesitzer ist klar: Auch bei Reisen soll der vierbeinige Liebling nicht fehlen. Davor sollte man sich gut vorbereiten und informieren, was alles für den Hund gebraucht wird, berichtet Tierärztin Dr. Astrid Nagl aus Laxenburg.
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Ein Hund wird geimpft

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„Für den Grenzübertritt innerhalb der EU braucht Ihr Tier einen gültigen EU-Pass. Damit dieses Dokument ausgestellt werden kann, muss Ihr Hund außerdem gechippt sein. Zusätzlich muss er bei Grenzübertritt eine gültige Tollwut-Impfung aufweisen“, so Dr. Nagl. Gut zu wissen: Bei der ersten Tollwut-Impfung ist der Grenzübertritt erst nach 21 Tagen möglich! Die Impfung muss also spätestens 21 Tage vor der Reise erfolgt sein. Bei allen späteren Impfungen, die als Auffrischung dienen, gilt diese Regelung nicht mehr; die Impfung ist sofort gültig.
Gelassenheit bei längeren Autofahrten
Die meisten Hunde sind das Autofahren gewohnt und oft im Auto unterwegs, viele fahren gerne mit. Daher ist die Sicherung im Transportraum, etwa durch eine Transportbox, üblicherweise bereits vorhanden.
Sicherer Transport für Hunde im Auto

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Ein Hund trinkt durstig aus einer Wasserflasche

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Kurze Trinkpausen und Bewegungseinheiten sind auf Reisen wichtig.
"Wenn Ihr Hund leicht reisekrank wird, können Sie vorsorglich Medikamente vor Abfahrt eingeben und auch für die Rückfahrt einpacken. Nehmen Sie ausreichend Wasservorrat mit und legen Sie regelmäßig Pausen ein, die auch gerne mal ein bisschen länger dauern können.
So können sich Hund und Mensch zwischendurch ein bisschen die Beine vertreten", rät Dr. Nagl. So sind alle Beteiligten auch gewappnet, falls es zu einem Stau oder längeren Wartezeiten bei der Grenze kommt.
Reisen in Nicht-EU-Länder: Vor der Reise informieren
Die Einreisebestimmungen für Tiere sind EU-weit einheitlich geregelt. In den Ländern, die nicht der EU angehören, gibt es aber teils sehr unterschiedliche Vorschriften. Manche Länder verlangen eine Entwurmung in einem bestimmten Zeitraum vor Grenzübertritt. Das betrifft zum Beispiel Großbritannien oder auch Norwegen.
Ein Hund schaut während der Fahrt aus dem Fenster.

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„Planen Sie zum Beispiel eine Reise nach Griechenland und möchten Ihren Hund im Auto mitnehmen, müssen Sie beachten, dass Sie auf der Fahrt mehrere Länder durchqueren, die andere Bestimmungen haben“, sagt die Tierärztin. Oft wird eine aktuelle Tollwut-Titerbestimmung verlangt. Diese muss mehrere Wochen vor der Reise eingeplant werden: Wenn der Titer zu niedrig ist, muss erneut geimpft und dann nochmals getestet werden. Dafür ist dieses Zertifikat dann im Regelfall auch länger gültig.
Über den Wolken...
„Wird eine Flugreise geplant, ist es wichtig, sich zu informieren, welche Vorschriften die betreffende Fluglinie für den Transport Ihres Tieres angibt. Manche erlauben, dass Hunde, die leichter als sechs oder leichter als acht Kilogramm sind, in der Kabine mitreisen dürfen. Überlegen Sie gut, welches Körbchen Sie für den Hund mitnehmen, damit er sich zurückziehen und bequem sitzen kann.“
Ein Hund sitzt neben seiner Transporttasche

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„Größere Hunde, die im Frachtraum reisen müssen, brauchen jedenfalls eine bequeme, warme Transportbox, die sie bereits gewohnt sind. Sie dient als Rückzugsort und Höhle in der ungewohnten Situation und Umgebung. Gute Planung ist notwendig, damit der Hund den Flug entspannt verbringt“, weiß die Tierärztin. Und: „Je nach Temperament des Hundes würde ich für die Reise vor allem bei längeren Flügen auch Medikamente zur Beruhigung und gegen Reisekrankheit verschreiben.“
Pfote verletzt? Meerwasser getrunken?
Eine Reiseapotheke sollte man nicht nur für sich selbst, sondern auch für die tierischen Begleiter zusammenstellen. Wenn Ihr Hund Dauermedikamente benötigt, etwa aufgrund einer Herz- oder Schilddrüsenerkrankung, sollten diese Medikamente natürlich in ausreichender Menge mit dabei sein. Außerdem ist es hilfreich, symptomatische Therapie für Durchfall und Übelkeit mitzunehmen, falls doch einmal ein Schluck Meerwasser getrunken wird. Nach Rücksprache mit Ihrem Tierarzt kann auch ein Schmerzmittel oder andere Medikamente sinnvoll sein, außerdem sollten Sie für alle Fälle eine Wundsalbe einpacken. So können kleinere Verletzungen vor Ort gut behandelt werden.
Diesen Beitrag finden Sie auch in der ORF nachlese (Ausgabe März 2026).
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