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Tiere
Zeckenzeit: So schützen Sie Ihre Haustiere
Zecken leben auf Kosten anderer Tiere und können auch gefährliche Krankheiten auf Hunde, Katzen oder auch Pferde übertragen. Zecken lauern grundsätzlich besonders in hohem Gras auf Weiden und an Waldrändern. Also genau dort, wo sich unsere Tiere viel aufhalten, weil hier attraktive Verstecke für Katzen oder Hunde sind und sie dort den Geruchsspuren folgen. Die Zecken warten dann auf einen passenden Wirt.
Wichtig: Zecken gerade aus der Haut ziehen

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Zecken sollen immer gerade herausgezogen werden.
Man sollte das Fell gründlich absuchen und die Zecke mit einer Zeckenzange oder Pinzette fassen und gerade herausziehen. Öl oder Alkohol sollte man nicht auf die Zecke aufbringen, denn sie bekommt dann Stress, weil ihre Atemlöcher verkleben und setzt dann besonders viele Krankheitserreger über den Speichel frei.

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Zeckenhalsbänder für Hunde und Katzen sind eine einfache Methode, die man allerdings abwägen sollte.

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Mit Zeckensprays oder "Spot-ons" (Flüssigkeit wird direkt auf das Fell geträufelt) kann man vorbeugen und Zecken eine Weile fernhalten.
Mit Zeckensprays oder „Spot-ons“ (Flüssigkeit wird direkt auf das Fell geträufelt) kann man vorbeugen und Zecken eine Weile fernhalten.
Halsbänder sind nicht so gut für Katzen, da die Samtpfoten liebend gern durch Gebüsche streifen und auf Bäume klettern und da eventuell mit dem Halsband hängen bleiben oder es auch verlieren können.
Beim Hund spricht dafür, dass diese Halsbänder einfach anzuwenden sind und eine gute sowie lange Wirkung von bis zu acht Monaten haben. Dagegen spricht: Sind Kleinkinder im Haushalt, sind sie keine optimale Lösung. Auch wenn der Hund im Bett schläft oder der Vierbeiner gerne schwimmt, eignen sie sich nicht. Selbst wenn sie wasserabweisend sind, bergen sie dennoch eine Gefahr für Wasserorganismen.
Mehr zu diesem Thema finden Sie in der ORF nachlese (Ausgabe Mai 2026).
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