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Wolf in tiefem Schnee

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Wölfe in verlassenen Dörfern. Ihre Populationsdichte und -struktur innerhalb der Zone unterscheidet sich nicht von jenen in den unverstrahlten Kontrollgebieten.

Universum

„Radioaktive Wölfe - Tschernobyls verbotene Wildnis“

Wie reagiert die Natur auf einen Supergau? Die vielfach preisgekrönte Universum-Produktion „Radioaktive Wölfe“ beantwortet diese Frage in Tschernobyl auf beeindruckende Weise. Zum 40. Jahrestag des AKW-Unfalls wiederholt der ORF eine aktualisierte Fassung der Dokumentation.
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Die Tierwelt hat sich in der evakuierten, stark verstrahlten Zone rund um den zerstörten Reaktor schon wenige Jahre nach der Katastrophe angepasst. Ein menschenleeres Freiluftlabor für die Wissenschaft, die überraschende Erkenntnisse über die Widerstandskraft der Ökosysteme gewann. Doch im militärischen Sperrgebiet ist durch den Ukrainekrieg die Forschung zum Erliegen gekommen. Ein Wissensverlust, der, angesichts der Kriegsgräuel, kaum Beachtung findet. Eine sprechende Metapher: Die Natur findet einen Weg zum Besseren – aber der Mensch kann ihn nicht sehen.

Eine Frau und ein Mann in Schutzkleidung vor einem See

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Barbara und Christoph Promberger. Die Schutzanzüge schützen beim Fallenstellen vor Kontakt mit kontaminierter Erde und helfen, an den Fallen Duftspuren zu vermeiden.

Ein Kamerateam rund um einen sedierten, am Boden liegenden Wolf

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Barbara und Christoph Promberger, Wolfsexperten aus Bayern und Österreich, beim Besendern einen Jungwolf im Zentrum der Zone mit belarusisch-österreichischem Kamerateam.

Zwei Tierskelettschädel im Vordergrund, im Hintergrund verschwommen eine Frau mit roten Haaren

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Wolfsschädel im Skelettarchiv, im belarusischen Teil der Zone. Asymmetrien an den Schädelskeletten könnten auf Strahlenschäden hinweisen – entsprechende Studien sind derzeit im Gange.

Schild mit Symbol für Radioaktiität und kyrillischen Zeichen

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Obwohl eine kleine Waldfläche in unmittelbarer Nähe des Reaktors nach dessen Explosion abstarb und auch das Holz des Nachwuchses kontaminiert ist, macht der Wald 25 Jahre nach dem Unfall einen gesunden Eindruck. Die Strahlung ist nur mit Messgeräten feststellbar.

Mehrere Wohnkomplexe ragen auf einer bewaldeten Umgebung empor

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Pripyat, die einzige Stadt in der Zone, ca. 5 km Luftlinie vom AKW. Die 58.000 Einwohner, meist AKW-Mitarbeiter, wurden im Mai 1986 zu spät evakuiert, etliche erlitten Strahlenschäden. Heute jagen in den Straßen Wölfe.

Mann hält Messgerät an einen alten, verrosteten Lastwagen

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Das Filmteam hat ständig diverse Messgeräte dabei, um stark kontaminierte Stellen in der Zone zu erkennen und zu meiden.

Ein Mann und eine Frau vor einem Banner mit radiokativem Symbol

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Barbara und Christoph Promberger initiieren eine Wolfsstudie in der Zone, die von Vadim Siderowitschs Team über Jahre weitergeführt wird.

Mehrere Wolfsbabies, eines davon wird von einer Hand gehalten

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Jeder Wurf wird umfassend dokumentiert. Haarproben werden für DNA-Analysen der Wolfspopulation gesammelt, die Überlebensrate wird ab 2010 langfristig beobachtet.

Mann hält eines von mehreren Wolfbabies in der Hand und begutachtet es

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Vadim Siderowitsch vergleicht die in der Zone gesammelten Daten mit umfangreichen Datensätzen aus unverstrahlten Kontrollgebieten

Mehrere Wolfsbabies mit noch geschlossenen Augen in einem Bau

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Dieser Wurf ist erst wenige Stunden alt. Im Mai 2010 fand das Forscherteam bei Stichproben drei Würfe im Zentrum der Zone.

Tiefe Grube neben der abgestorbenes Holz liegt

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Massengrab für verstrahlte Bäume. Waldbrände in der Zone müssen unter allen Umständen verhindert werden, da beim Verbrennen von verstrahltem Holz radioaktive Rauchwolken für gefährlichen Niederschlag in bewohnten Gebieten sorgen könnten.

Nahaufnahme von einem Mann

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Vadim Siderowitsch, Raubtierexperte und Professor an der Akademie der Wissenschaften in Minsk, betreibt seit 10 Jahren ein groß angelegtes Wolf-Monitoringprogramm in Belarus. Seit 2010 untersucht er die Wolfspopulation in der Sperrzone und vergleicht sie mit Populationen außerhalb der Zone.

Zwei Bisons dicht nebeneinander im verschneiten Wald

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Bisons und Przewalskipferde wurden in der Zone ausgewildert, um die ursprüngliche Biodiversität der Region wiederherzustellen. Die Tiere vermehren sich normal, werden aber in der Ukraine von Wilderern dezimiert.

Straßenschild mit radioaktivem Zeichen in der Mitte

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Ein Mann richtet händisch eine Fotofalle an einem Baum aus

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Professor Vadim Siderowitsch, Raubtierexperte, montiert an einem Wolfswechsel eine Foto- und Videofalle

Zwei Personen neben einem sedierten, am Boden liegenden Wolf

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Barbara und Christoph Promberger, Wolfsexperten aus Bayern und Österreich, besendern einen Jungwolf im Zentrum der Zone. Sein Fell ist verstrahlt, aber er wirkt gesund.

Kamerateam rund um einen sedierten, am Boden liegenden Wolf

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Ein belarusisch-österreichisches Kamerateam arbeitete insgesamt 100 Tage in der Zone, ein Rekord, der wohl nicht mehr gebrochen wird.

Reaktorgebäude mit maroder Metallummantelung

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Der mittlerweile undichte Sarkophag wird ständig repariert und sollte durch einen neuen ersetzt werden, was seit Jahren an Geldmangel scheitert.

Mann an einem Hubschrauber lehnend

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Klaus Feichtenberger. Für „Radioaktive Wölfe“ flog erstmals seit 20 Jahren ein ausländisches Kamerateam über die Zone.

Drei Wölfe rund um einen im Schnee liegenden Bisonkadaver

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Wölfe am Kadaver eines Bisonkalbes.

Im Vordergrund: Gedenkstätte mit steinerner Statue, im Hintergrund: Reaktorgebäude umgeben von Metall

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Der marode Sarkophag und das Mahnmal mit den Namen der Opfer, die unmittelbar beim Unfall ums Leben kamen.

Wolf im Schnee

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Wölfe in verlassenen Dörfern. Ihre Populationsdichte und -struktur innerhalb der Zone unterscheidet sich nicht von jenen in den unverstrahlten Kontrollgebieten.

Zwei Wölfe im Schnee, im Hintergrund Holzhäuser

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Wölfe in verlassenen Dörfern. Ihre Populationsdichte und -struktur innerhalb der Zone unterscheidet sich nicht von jenen in den unverstrahlten Kontrollgebieten.

Reaktorgebäude umgeben von bewaldeter Fläche und Wasserläufen

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Der Reaktor liegt am Binnendelta zwischen Pripyat und Dnjepr, einem der größten Feuchtgebiete Europas. Das historische Tschernobyl war ein jüdischer Handelshafen an der Kreuzung der beiden Wasserstraßen.

Zwei Wölfe im Schnee, im Hintergrund Holzhütten

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Wölfe in verlassenen Dörfern. Ihre Populationsdichte und -struktur innerhalb der Zone unterscheidet sich nicht von jenen in den unverstrahlten Kontrollgebieten.

Heulender Wolf im tiefen Schnee neben einer Holzhütte

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Wölfe in verlassenen Dörfern. Ihre Populationsdichte und -struktur innerhalb der Zone unterscheidet sich nicht von jenen in den unverstrahlten Kontrollgebieten.

Wolf in tiefem Schnee

Foto: ORF/EPO-Film/Klaus Feichtenberger

Im Bild: Wölfe in verlassenen Dörfern. Ihre Populationsdichte und -struktur innerhalb der Zone unterscheidet sich nicht von jenen in den unverstrahlten Kontrollgebieten.

Mitquizzen und mehr erfahren

Von radioaktiven Wölfen bis hin zu verstrahlten Wäldern - Tschernobyls verbotene Wildnis hält einige Geheimnisse bereit. Wie viel wissen Sie darüber?
Die Sendung „Radioaktive Wölfe - Tschernobyls verbotene Wildnis“ sehen Sie am Dienstag, 21. April 2026 um 20.15 Uhr in ORF 2 und live & on Demand auf ORF ON.
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