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Gänseblümchen in einer niedrigen Wiese strecken von der Seite fotografiert

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Garten

Die Kräuterecke: Gänseblümchen - kleine Blüte, großer Nutzen

Klein, aber beeindruckend: Das Gänseblümchen ist hübsch anzusehen und dazu noch essbar und voller gesunder Inhaltsstoffe. Erfahren Sie, wie das Wildkraut besonders zur Geltung kommt, erhalten Sie praktische Tipps zur Ernte und stellen Sie sich dem Wahr-oder-Falsch-Quiz zum Thema Gänseblümchen.
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Die Blüten eines Gänseblümchens in einer Hand

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Das kleine 1x1 des Gänseblümchens

Standort: sonnig bis halbschattig, oft in niedrigen Wiesen
Merkmale:
Weiße Blütenblätter mit gelber Mitte, Wuchshöhe ca. 5-15 cm
Ernte:
ab März bis Oktober, je nach Wetterlage auch länger

Schmackhaft und gesund

Kaum ist der Schnee geschmolzen, blühen auch schon die ersten Gänseblümchen - und das fast überall.
Das bekannteste Gänseblümchen wird unter Botanikern und Botanikerinnen als Bellis perennis bezeichnet, was so viel bedeutet wie „immerwährende Schöne“. Der Name ist Programm, denn das Kraut ist sehr robust und wächst beinahe das ganze Jahr über.
Mit seinen weißen Blütenblättern und gelber Mitte übersäet es niedrige Wiesen und wird oftmals überhaupt nicht mehr wahrgenommen. Zu Unrecht: Denn Gänseblümchen sind essbar und enthalten viele Nähr- und Wirkstoffe, die unter anderem entzündungshemmend, stoffwechselanregend, schleimlösend und wundheilungsfördernd sein können.
Außerdem gibt es in der Küche zahlreiche Anwendungsmöglichkeiten für das Wildkraut. Es schmeckt leicht nussig und eignet sich sowohl als Zutat wie auch als Dekoration. So kann die Blüte zum Beispiel das Butterbrot oder den Salat verfeinern, die Knospen als Kapernersatz in Essig eingelegt oder die Blätter selbst zu Salaten oder in der Suppe verarbeitet werden. Auch als Tee, Sirup, Salbe und Öl entfalten Gänseblümchen ihre Wirkung.
Salat in Glasschüssel garniert mit Blumen

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Gänseblümchen punkten als hübsche Dekoration und essbare Zutat

Ernte-Tipps: Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Da das Gänseblümchen nicht gerade wählerisch bei der Standortwahl ist, muss man nicht lange nach ihm suchen. Zum Ernten sollte man sich jedoch einen Ort abseits menschlicher Nutzflächen aussuchen, um eine Schadstoffbelastung durch Dünger oder Abgase auszuschließen.
Die ersten Blütenknospen erscheinen zumeist im März und können als „Kapern“ zum Einlegen gesammelt werden. Die Saison für Blüten dauert bis etwa Oktober, bei milder Wetterlage sogar noch etwas länger. Am besten pflückt man die Blüten an trockenen Tagen am Vormittag, wenn sie frisch geöffnet sind. Die Blütenköpfe lassen sich leicht mit den Fingern abknipsen, junge Blätter können ebenfalls gesammelt werden.
Das Gänseblümchen steckt voller Überraschung. Wissen Sie, welche Aussagen über das Wildkraut tatsächlich zutreffen und welche nicht?
Rezepte zum Nachkochen:
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