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Mehrere Zitronenbäumchen in Terrakottatöpfen aufgereiht nebeneinander und auch in Stufen.

Foto: Unsplash

Garten

Der Mini-Garten: Zitronen für das Urlaubsfeeling

Zitronenbäume bringen als Inbegriff des Südens mediterranes Flair auf Balkon und Terrasse. Holen Sie sich Tipps für den eigenen Zitronenbaum zu Hause.
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Wohl kaum eine andere Pflanze symbolisiert den Süden so gut wie ein Zitronenbaum. Und das Beste daran: Das südliche Flair kann man auch bei uns „anbauen“, ob im Garten oder als Topfpflanze auf Balkon oder Terrasse.
Neben etwas Urlaubsfeeling tut man auch seiner Gesundheit etwas Gutes: Der Saft von Zitronen enthält nämlich reichlich Vitamin C, das zu einer normalen Funktion des Immunsystems beiträgt. Zudem kann die Verdauung angeregt werden und der Saft kann den Säure-Basen-Haushalt positiv beeinflussen.
Auch in der Küche zeigt die Zitrone, was sie alles kann. Ob zu Fisch, Fleisch oder Pasta, in Nachspeisen oder in Getränken wie Soda Zitron, Zitronenwasser sowie heißer Zitrone - die gelbe Frucht findet in fast jedem Gericht eine passende Verwendung. Ein besonders spannendes Rezept sind beispielsweise eingelegte Salzzitronen.

So klappt's mit dem Zitronenbaum

Eine einzelne Zitrone hängt von einem kleinen Bäumchen, das in einem Topf eingepflanzt ist.

Foto: Unsplash

Zitronenbaum im Überblick:

  • Standort: sonnig und warm
  • Erde: lockere, durchlässige Zitruserde
  • Gefäß: Topf mit Abzugsloch; für junge Pflanzen min. 30 bis 40 cm Durchmesser
  • Ernte: je nach Sorte/Blütezeit nach mehreren Monaten; oft vom Herbst bis ins Frühjahr
  • Wasser: sobald oberste Erdschicht trocken; am besten Regenwasser
  • Überwinterung: Ab Herbst hell und frostfrei bei 5 bis 12 Grad
Wer nicht lange auf die Zitronenbaum-Blüte und Ernte warten will, kauft am besten einen veredelten Zitronenbaum aus der Gärtnerei.
Bei einem noch jungen Zitronenbaum reicht ein Gefäß mit mindestens 30 bis 40 Zentimetern Durchmesser. Verwenden Sie zum Eintopfen lockere Zitruserde, denn sie speichert Wasser, bleibt aber dennoch luftdurchlässig.
Von Frühjahr bis Herbst steht ein Zitronenbaum gerne im Freien: möglichst sonnig, warm und windgeschützt. Nach dem Winter oder direkt nach dem Kauf sollte er allerdings einige Tage langsam an volle Sonne gewöhnt werden. Gießen Sie, sobald sich die oberste Erdschicht trocken anfühlt, am besten mit Regenwasser. An heißen Tagen kann das täglich nötig sein. Wasser, das sich in der Abtropfschale sammelt, sollte nach dem Gießen gleich ausgeleert werden.
Von März bis September unterstützt Zitrusdünger etwa alle ein bis zwei Wochen das Wachstum. Junge Zitronenbäume müssen zudem regelmäßig und am besten im Frühjahr in einen nur mäßig größeren Topf umgesetzt werden. Wird der Zitronenbaum im Sommer gekauft, gilt: Umtopfen sollten Sie nur, wenn der Topf deutlich zu klein oder die Erde schon sehr verdichtet ist.
Der Ast eines Zitronenbaumes mit vielen gelben Zitronen vor blauem Himmel hängend.

Foto: Unsplash

Schon gewusst?

Bei Wärme bleibt die Zitronenschale oft länger grün. Erst bei niedrigeren Temperaturen baut sie das grüne Blattpigment ab und wird gelb. Geschmack und Saftgehalt können aber auch bei noch grünlicher Schale bereits gut sein.

Wann sind Zitronen reif?

Zitronen werden je nach Sorte meist vom Herbst bis ins Frühjahr reif. Geduld ist gefragt, denn von der Blüte bis zur Ernte können mehrere Monate vergehen. Reife Früchte erkennt man daran, dass sie kräftig duften, prall sind und bei leichtem Druck nachgeben. Sie lassen sich vorsichtig abdrehen oder mit einer Schere vom Baum abschneiden.

Zitronenbaum richtig überwintern

Zitronenbäume vertragen keinen Frost und müssen daher im Herbst - sobald die Temperaturen nachts unter 5 Grad fallen - an einen hellen und frostfreien Platz umgesiedelt werden. Ideal sind 5 bis 12 Grad, etwa im kühlen Wintergarten, Stiegenhaus oder unbeheizten Raum mit Fenster. Gedüngt wird dann nicht mehr. Gegossen wird weiterhin nur, wenn die oberste Erdschicht trocken ist.
Rezepte zum Nachkochen:
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