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Karl Ploberger präsentiert: Robuste Gehölze für den Hausgarten

Natur im Garten/ Leopold Mayrhofer

Natur im Garten

Karl Ploberger präsentiert am 23.8.: Tipps für klimafitte Sträucher und schwächelnde Oleander

Biogärtner Karl Ploberger meldet sich mit neuen Folgen aus der „Natur im Garten“-Erlebniswelt auf der Garten Tulln. Er zeigt, welche Gehölze für den Hausgarten besonders robust sind, was hinter gelben Oleanderblättern steckt und warum die Sonnenblume im eigenen Garten nicht nur ein prächtiger Blickfang ist, sondern auch eine wertvolle Nahrungsquelle für Vögel und Insekten darstellt.
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„Natur im Garten“
Sonntag, 23. August 2026
17.30 Uhr in ORF 2, zu sehen auch live & on Demand auf ORF ON
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Gartenportrait

Den heutigen Gastgarten in Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel hat das „Natur im Garten“-Team bereits im Frühsommer besucht. Martina und Haimo Ungersböck öffnen die Tore zu ihrem besonderen Garten und zeigen, was ihn zu einem persönlichen Rückzugsort macht.

Martina und Haimo Ungersböck zeigen ihren bereits im Frühsommer besuchten besonderen Garten in Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel.

Leopold Mayrhofer

Martina und Haimo Ungersböck zeigen ihren bereits im Frühsommer besuchten besonderen Garten in Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel.

Martina und Haimo Ungersböck zeigen ihren bereits im Frühsommer besuchten besonderen Garten in Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel.

Leopold Mayrhofer

Martina und Haimo Ungersböck zeigen ihren bereits im Frühsommer besuchten besonderen Garten in Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel.

Leopold Mayrhofer

Martina und Haimo Ungersböck zeigen ihren bereits im Frühsommer besuchten besonderen Garten in Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel.

Leopold Mayrhofer

Martina und Haimo Ungersböck zeigen ihren bereits im Frühsommer besuchten besonderen Garten in Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel.

Leopold Mayrhofer

Martina und Haimo Ungersböck zeigen ihren bereits im Frühsommer besuchten besonderen Garten in Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel.

Leopold Mayrhofer

Martina und Haimo Ungersböck zeigen ihren bereits im Frühsommer besuchten besonderen Garten in Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel.

Leopold Mayrhofer

Martina und Haimo Ungersböck zeigen ihren bereits im Frühsommer besuchten besonderen Garten in Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel.

Leopold Mayrhofer

Martina und Haimo Ungersböck zeigen ihren bereits im Frühsommer besuchten besonderen Garten in Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel.

Leopold Mayrhofer

Martina und Haimo Ungersböck zeigen ihren bereits im Frühsommer besuchten besonderen Garten in Mistelbach im niederösterreichischen Weinviertel.

Leopold Mayrhofer

Garteln und mehr - Tipps vom Biogärtner

Welche Gehölze sind für den Hausgarten geeignet, robust und zugleich wertvoll für Tiere? Karl Ploberger stellt klimaangepasste Bäume und Sträucher vor.
Wichtig bei jeder Neupflanzung: Der Baum sollte genügend Platz haben, um sich auf dem vorhandenen Standort natürlich zu entfalten. Arten, die später zu groß werden, müssen oft stark zurückgeschnitten werden und das kann sie langfristig schädigen.
Für Hausgärten empfiehlt Karl etwa den hitze- und trockenheitsverträglichen Feldahorn. Er ist windfest, anspruchslos und ökologisch wertvoll. Für kleinere Gärten eignen sich Kornelkirsche, Gewöhnliche Felsenbirne oder schlanke Säulenebereschen. Sie punkten mit Blüten, Früchten und einer schönen Herbstfärbung – und bieten Insekten sowie Vögeln Nahrung.
Auch ungewöhnliche Sträucher können den Garten bereichern: Wolliger Schneeball, Pfaffenhütchen und Gelber Blasenstrauch sind attraktive, robuste Pflanzen für unterschiedliche Gartenbereiche.

Gartenfrage der Woche

Warum bekommt der Oleander gelbe Blätter?
Gelbe Blätter sind im Sommer häufig ein Zeichen dafür, dass der Oleander unter Stress steht: Hitze, zu wenig Wasser und ein hoher Nährstoffbedarf können der Kübelpflanze zusetzen. Besonders ältere Blätter reagieren dann mit Aufhellungen oder Vergilbungen.
Blühender Oleander

Unsplash (Beispielfoto)

Im Hochsommer steckt oft Nährstoffmangel dahinter - etwa wenn der Oleander lange im selben Topf steht oder besonders reich blüht. Während der Wachstumszeit braucht er reichlich Wasser und regelmäßige Düngergaben. Bei Kübelpflanzen empfiehlt sich ein geeigneter Blühpflanzendünger, oftmals wöchentlich. Ist das Substrat stark durchwurzelt oder ausgelaugt, helfen frische Komposterde oder ein größerer Topf.
Uschi gestaltet aus Kräuterbutter, Färberdistelblüten, essbaren Sommerblüten und einem Docht eine essbare Sonnenbutter-Kerze für ein spätsommerliches Fest.

Natur im Garten / Leopold Mayrhofer

Uschi blüht auf

Kräuterhexe Uschi Zezelitsch widmet sich diesmal der Färberdistel. Die traditionsreiche Kulturpflanze ist auch als Saflor oder „falscher Safran“ bekannt. Schon im alten Ägypten wurden ihre Blüten zum Färben verwendet - unter anderem für Mumienbinden und Textilien.
Die Blüten enthalten den Farbstoff Carthamin und können Speisen in Gelb- bis Rottönen färben. Auch das Öl der Färberdistel ist vielseitig einsetzbar: Es enthält mehrfach ungesättigte Fettsäuren und passt mit seinem feinen, nussigen Geschmack besonders gut zu kalten Speisen wie Dressings oder Pesti.
Uschi gestaltet aus Kräuterbutter, Färberdistelblüten, essbaren Sommerblüten und einem Docht eine essbare Sonnenbutter-Kerze für ein spätsommerliches Fest.
Sonnenkerze zum Essen

Foto: Uschi Zezelitsch

Pflanze der Woche: Sonnenblume

Sonnenblumen sind mehr als ein sommerlicher Blickfang. Was wie eine große Blüte aussieht, ist botanisch ein Blütenstand aus vielen einzelnen Blüten. Junge Sonnenblumen richten ihre Knospen häufig nach dem Sonnenstand aus; später bleiben die Blütenköpfe meist nach Osten gewendet.
Mit ihren Pollen und Samen sind Sonnenblumen eine wertvolle Nahrungsquelle für Insekten und Vögel. Je nach Sorte gibt es sie als kompakte Topfpflanzen oder als beeindruckende Riesen, die deutlich höher als zwei Meter werden können.
Karl Ploberger präsentiert die Pflanze der Woche. die Sonnenblume.

Natur im Garten/ Leopold Mayrhofer

Die Gärtnerinnen

Auf der Garten Tulln dreht sich alles um ökologischen Pflanzenschutz. Ein Naturgarten fördert Nützlinge, stärkt Pflanzen durch passende Pflege und unterstützt ein funktionierendes Gleichgewicht zwischen Menschen, Tieren und Pflanzen.
Die Gärtnerinnen zeigen, wie sich Obstgehölze vor Schädlingen schützen lassen. Gegen den Apfelwickler helfen etwa Wellpappegürtel rund um den Stamm: Die Larven suchen darin ein Versteck und können bei regelmäßiger Kontrolle entfernt werden. Auch Nematoden können zur Bekämpfung eingesetzt werden.

Ein Wellpappegürtel ist mit einer Schnur rund um den Stamm eines Apfelbaums befestigt. Er dient dazu, die am Stamm hinabwandernden Larven des Apfelwicklers abzufangen

Natur im Garten / Leopold Mayrhofer

Ein Wellpappegürtel ist mit einer Schnur rund um den Stamm eines Apfelbaums befestigt. Er dient dazu, die am Stamm hinabwandernden Larven des Apfelwicklers abzufangen

Ein Wellpappegürtel ist mit einer Schnur rund um den Stamm eines Apfelbaums befestigt. Er dient dazu, die am Stamm hinabwandernden Larven des Apfelwicklers abzufangen

Natur im Garten / Leopold Mayrhofer

Ein Thema ist außerdem die Kirschessigfliege, die weichschalige, reifende Früchte befällt. Als besonders ökologische Vorbeugung eignen sich engmaschige Netze, die verhindern, dass die Fliegen ihre Eier auf den Früchten ablegen. Lockfallen können ergänzend verwendet werden, müssen aber so gestaltet sein, dass möglichst keine anderen Insekten gefährdet werden.
Auch die richtige Pflanzenauswahl kann unterstützend wirken: Tagetes, Dill, Lavendel oder Kapuzinerkresse können Schädlinge ablenken oder durch ihre Inhaltsstoffe abschrecken. Sie ersetzen andere Maßnahmen nicht, leisten in einem naturnahen Garten aber einen wertvollen Beitrag zur Pflanzenstärkung.
Gärtnerin der Garten Tulln

Natur im Garten / Leopold Mayrhofer

Gießkanne, Gummistiefel und Blumentopf stehen in der Wiese.

Foto: Colourbox

Tipps & Tricks fürs grüne Paradies
Welcher Kräuter-Typ sind Sie? Was können Sie anbauen, auch wenn Sie wenig Platz haben? Holen Sie sich in der ORF extra-Gartenecke Infos zum Selberpflanzen, Kräuterkunde, Rezeptideen und vieles mehr.

Zu Besuch bei den Dreharbeiten von "Natur im Garten"

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