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Geflochtener Korb mit Fladenbrot. Darum herum liegen Eier, Getreide, Mehl, Öl und ein gestreiftes Küchentuch.

Foto: Unsplash

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Kulinarische Weltreise

African Comfort Food: Rezepte, die glücklich machen

Die afrikanische Küche ist reich an Aromen, Traditionen und Geschichten. Mit 80 Wohlfühlgerichten lädt das Kochbuch „African Comfort Food“ ein, die Vielfalt Afrikas zu erkunden und eine neue Geschmackswelt zu erschließen.
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Kulinarische Weltreise: Übersicht über alles Reisestopps
Buchcover "African Comfort Food" in bunten Farben und mit einem Bild der Autorin

© Sabrina Pronold

AFRICAN COMFORT FOOD
Carol Waithira Mühlenbrock
riva Verlag
ISBN: 978-3-7423-2907-3
Die in Kenia aufgewachsene Autorin Carol Waithira Mühlenbrock versteht es, die authentischen Zutaten und Gewürze der afrikanischen Küche mit leicht verständlichen Anleitungen und unterhaltsame Anekdoten zu einer kulinarischen Reise im Kochbuchformat zu vereinen.
Ob knusprige Streetfood Samosa, farbenfrohe Salate, wärmende Rezepte wie Currys oder aromatische Fleisch- und Fischgerichte - jedes Kapitel öffnet ein neues Fenster, um die Küchenvielfalt des afrikanischen Kontinent besser kennenzulernen. Zudem runden klassische Beilagen wie Chapati oder Ugali jedes Hauptgericht ab. Für den süßen Abschluss sorgen außerdem traumhafte Desserts wie Kokos-Kardamom-Gebäck oder Cashewkern-Süßkartoffel-Creme.
Sie sind gespannt auf neue Geschmackerlebnisse? Beantworten Sie die Gewinnspielfrage und gewinnen Sie sich das Kochbuch „African Comfort Food“.
Der Teilnahmeschluss ist am Sonntag, 9. August 2026. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 16 Jahren. Eine Mehrfachteilnahme ist laut AGB ausgeschlossen.

Eine Bilderreise durch Kenia

Ausladende grüne Steppenlandschaft mit einer Giraffe vor der Skyline Nairobis mit einigen hohen Gebäuden.

Foto: Unsplash

Nairobi, die Hauptstadt Kenias, ist ein pulsierendes Wirtschafts- und Kulturzentrum Ostafrikas. Einzigartig ist ihre Nähe zur Natur – der Nairobi-Nationalpark liegt nur wenige Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und bietet Safari-Erlebnisse mit Blick auf die Skyline.

Eine Elefantenherde wandert durch eine üppig grüne Savannenlandschaft am Ufer eines trüben Gewässers. Im Hintergrund erhebt sich majestätisch ein markanter Gebirgszug unter einem klaren blauen Himmel. Charakteristische Schirmakazien prägen die Szenerie und unterstreichen die typisch ostafrikanische Atmosphäre.

Foto: Unsplash

Der Mount Kenya ist mit 5.199 Metern der höchste Berg Kenias und nach dem Kilimandscharo das zweithöchste Bergmassiv Afrikas. Seine schneebedeckten Gipfel, dichten Bergwälder und die einzigartige Tier- und Pflanzenwelt machen ihn zu einem beeindruckenden Naturparadies.

Eine sonnige Hotelanlage mit einem türkisfarbenen Pool im Vordergrund, der direkt an einen weißen Sandstrand und das azurblaue Meer grenzt. Üppige grüne Palmen ragen in den klaren blauen Himmel und spenden Schatten für die zahlreichen weißen Sonnenliegen, die auf den gepflegten Rasenflächen und am Beckenrand verteilt sind. Die tropische Kulisse strahlt eine entspannte Urlaubsatmosphäre aus und wird durch kleine Boote am Horizont des Indischen Ozeans ergänzt.

Foto: Unsplash

Die Mombasa Island verbindet tropisches Küstenflair mit einer bewegten Geschichte. Historische Bauwerke, lebendige Märkte und die Nähe zum Indischen Ozean machen die Insel zu einem beliebten Reiseziel.

Eine Herde Zebras, die friedlich in einer weiten, sonnigen Savannenlandschaft grast. Ein einzelner, charakteristischer Schirmakazienbaum steht markant in der flachen Ebene unter einem klaren blauen Himmel. Im Hintergrund erstrecken sich sanfte Hügelketten, die die endlose Weite dieses afrikanischen Ökosystems unterstreichen.

Foto: Unsplash

Die Masai Mara ist eines der bekanntesten Wildschutzgebiete Afrikas und erstreckt sich über rund 1.500 Quadratkilometer Savannenlandschaft. Berühmt ist sie für ihre außergewöhnliche Artenvielfalt und die jährliche Große Tierwanderung, bei der Millionen Gnus, Zebras und Gazellen die Ebenen durchqueren.

Ein Flamingo mit hellem Gefieder steht im blauen Wasser eines Sees, während im Hintergrund ein grüner Waldsaum zu sehen ist.

Foto: Unsplash

Der Lake-Nakuru-Nationalpark ist bekannt für seinen gleichnamigen See und seine artenreiche Tierwelt. Besonders häufig lassen sich hier Nashörner, Flamingos und zahlreiche weitere Vogelarten beobachten.

Ein stimmungsvoller Sonnenaufgang an einem tropischen Strand ein, bei dem das warme Licht der Sonne durch eine dichte Wolkendecke bricht. Im Vordergrund zieht sich ein rustikaler Holzzaun über den hellen Sand, während auf der linken Seite hohe Palmen sanft in das Bild ragen. Die Szene strahlt eine friedliche Ruhe aus und zeigt im Hintergrund das ruhige Meer unter einem weitläufigen Himmel.

Foto: Unsplash

Der Diani Beach zählt zu den schönsten Stränden Kenias und begeistert mit feinem weißen Sand, Palmen und dem türkisblauen Wasser des Indischen Ozeans.

Ein Elefant wandert durch eine grüne Savanne vor der imposanten, schneebedeckten Kulisse des Kilimandscharo, der über eine Wolkendecke ragt.

Foto: Unsplash

Der Amboseli-Nationalpark ist berühmt für seine großen Elefantenherden und den spektakulären Blick auf den Kilimandscharo.

CHAPATI

Kenianisches Fladenbrot
Chapati - Kenianisches Fladenbrot auf einem Holzbrett übereinander gestapelt und daneben aufgerollt.

© Patrick Rosenthal

ZEITBEDARF: 40 MINUTEN • RUHEZEIT: 30 MINUTEN
FÜR 6 CHAPATIS
  • 250 g Weizenmehl
  • 250 g Vollkornmehl
  • ½ TL Salz
  • 1 EL Zucker
  • 25 g Margarine
  • Öl
ZUBEREITUNG
1. Die trockenen Zutaten mischen und die Margarine einarbeiten (wie beim Mürbeteig), bis ein krümeliger Teig entsteht. 300 ml Wasser dazugeben und das Ganze zu einem glatten, weichen Teig verarbeiten. Den Teig anschließend 30 Minuten gekühlt ruhen lassen.
2. Nach der Ruhezeit den Teig in kleine, ca. 140 g schwere Bällchen teilen und ausrollen, bis diese einen ca. 20 cm großen Durchmesser haben. Die ausgerollten Teigfladen mit einem Pinsel mit Öl bestreichen und wieder zusammenrollen. Wieder mindestens 15 Minuten gekühlt, mit Frischhaltefolie abgedeckt, ruhen lassen.
3. Nach der zweiten Ruhezeit nochmals ausrollen und in einer heißen Pfanne zunächst beide Seiten ohne Öl backen. Wenn beide Seiten schön braun geworden sind (ca. 1 ½ Minuten pro Seite), jede Seite mit Öl bestreichen und jeweils 1 weitere Minute auf mittlerer Hitze ausbacken.
Tipp: Die Chapatis können entweder pur genossen oder ganz nach Belieben herzhaft oder süß verfeinert werden! Als Pfanne eignet sich eine ganz flache, schwere Pfanne am besten.

MCHUZI WA MAHARAGWE

Kichererbsen-Curry mit Bohnen und Möhren
Mchuzi wa maharagwe - Kichererbsen-Curry mit Bohnen und Möhren auf einem Teller, auf einem anderen Teller daneben die Bohnen.

© Patrick Rosenthal

ZEITBEDARF: 45 MINUTEN
Für 2-3 Personen
  • 2 rote Zwiebeln
  • 4 Knoblauchzehen
  • 3 Möhren
  • 200 g Keniabohnen
  • 1 Chilischote (optional)
  • 1 kleines Bund Koriander
  • 3 große, reife Tomaten
  • 1 EL Kokosöl
  • 1 ½ EL Curry-Gewürzmischung
  • 2 TL Salz
  • 1 ½ TL Cayennepfeffer
  • 400 g Kichererbsen aus der Dose
  • Saft von ½ Zitrone
ZUBEREITUNG
1. Zwiebeln und Knoblauch schälen und fein würfeln, die Möhren schälen und in mundgerechte Würfel schneiden, die Keniabohnen putzen, die Enden entfernen und dritteln. Die Chilischote (optional) in Scheiben schneiden. Den Koriander waschen und trocken schütteln. Die Korianderstiele fein hacken, die Korianderblätter grob hacken. Die Tomaten waschen, in Stücke schneiden und den Saft dabei auffangen.
2. In einem Topf das Kokosöl erhitzen, Zwiebeln und Knoblauch darin auf mittlerer Hitze glasig anschwitzen. Dann die Curry-Mischung einrühren und kurz mit anschwitzen. Nun die Möhren hinzufügen und unter Rühren mit anbraten. Danach die Tomaten mit dem aufgefangenen Saft dazugeben und mit Salz und Cayennepfeffer würzen. Gut umrühren und mit aufgelegtem Deckel auf mittlerer Hitze ca. 10 Minuten unter gelegentlichem Umrühren köcheln lassen, bis die Tomaten schön weich und sämig zerkocht sind.
3. Nun die Kichererbsen und die Bohnen hinzugeben, ggf. etwas Wasser angießen – nicht zu viel, sodass die Soße schön dick bleibt. Mit Salz und Cayennepfeffer abschmecken. Dann Zitronensaft und Korianderstiele dazugeben und abgedeckt weitere 5 Minuten köcheln lassen. Anrichten und mit den Chili-Stückchen (nach Belieben) und den Korianderblättern garnieren.

KASHATA ZA NAZI

Dicke Kokosplätzchen
Kashata za nazi - Dicke Kokosplätzchen - zwei Schüsseln, eine mit den Kokosplätzchen, die andere mit Kokosraspeln auf einem afrikanisch aussehenden Untersetzer.

© Patrick Rosenthal

ZEITBEDARF: 25 MINUTEN • KÜHLZEIT: 2 STUNDEN
Für ca. 25 Plätzchen
  • 1 Prise Salz
  • 250 g Zucker
  • 1 TL flüssiger Vanilleextrakt
  • ½ TL gemahlener Kurkuma
  • 400 g Kokosraspel
  • ½ TL Kokosfett
ZUBEREITUNG
1. 300 ml Wasser mit Salz, Zucker, Vanilleextrakt und Kurkuma in einer Pfanne erhitzen und unter ständigem Umrühren in ca. 10 Minuten bei mittlerer Hitze zu einem Sirup verarbeiten.
2. Die Kokosraspel dazugeben und weiter unter ständigem Rühren 6 Minuten köcheln lassen, bis die ganze Masse etwas fester geworden ist.
3. Ein flaches Holzbrett mit dem Kokosfett einfetten. Die Masse daraufgeben, verteilen und zu einem Rechteck von ca. 1 cm Dicke formen. Wenn die Masse noch warm ist, in beliebige Formen schneiden (z. B. Quadrate).
4. Die Masse nun ca. 1–2 Stunden abkühlen lassen. In einem luftdicht verschlossenen Behälter bis zum Verzehr aufbewahren.
Viele saisonale Rezepte finden Sie auch in den Kochsendungen des ORF.
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