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Kulinarische Weltreise
Thai Made Easy - Thailändisch kochen leicht gemacht

© Quadrille 2023
Thai Made Easy
Einfache Rezepte für jeden Tag
Yui Miles
Knesebeck Verlag
ISBN: 978-3-95728-861-5
Einfache Rezepte für jeden Tag
Yui Miles
Knesebeck Verlag
ISBN: 978-3-95728-861-5
Wer die thailändische Küche liebt oder neu entdecken will, findet in „Thai Made Easy“ die passende Inspiration dazu. Mit über 70 abwechslungsreichen Rezepten und allerlei Tipps & Tricks zeigt Autorin Yui Miles, wie das Nachkochen zu Hause einfach und unkompliziert klappt.
Mit leicht erhältlichen Zutaten lassen sich Gerichte von aromatischen Currys und würzigen Suppen bis hin zu Streetfood und süßen Desserts zubereiten. Die Rezeptvielfalt bietet dabei nicht nur eine große Auswahl für den Alltag, sondern auch Gerichte für besondere Anlässe. So lädt das Kochbuch dazu ein, authentisch thailändische Küche nach und nach zu erkunden.
Holen Sie sich ein Stück Thailand nach Hause - beantworten Sie die Gewinnspielfrage und gewinnen Sie das Kochbuch „Thai Made Easy“.
Der Teilnahmeschluss ist am Sonntag, 30. August 2026. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 16 Jahren. Eine Mehrfachteilnahme ist laut AGB ausgeschlossen.
Scharfer Salat mit paniertem Lachs
Nam Tok Salmon Krob
Dieser leichte, knusprige Lachs mit typischen Thai-Aromen ist meine Version von Nam Tok (»Wasserfall«), einem scharfen thailändischen Rindfleischsalat. Die entscheidende Zutat: geröstetes Reispulver. Es sorgt nämlich für den charakteristischen nussig-rauchigen Geschmack.

© Knesebeck Verlag/ Luke Albert 2023
ZUBEREITUNGSZEIT: 35 MINUTEN
Für 4 Personen
- 6–8 EL Weizenmehl Type 405
- je 1 Prise Salz und frisch gemahlener weißer Pfeffer
- 120 ml Milch oder 1 verquirltes Ei
- 6–8 EL Panko-Paniermehl
- 3 Lachsfilets (ca. 350 g), in lange Streifen geschnitten
- 100 ml Pflanzenöl
Für die Sauce
- 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
- 2–3 rote Thai-Chilischoten, fein gehackt
- 1 TL Chiliflocken (nach Belieben)
- 1 EL Thai-Chilipaste (Nam Prik Pao; nach Belieben)
- 1–2 TL geröstetes Reispulver
- 1–2 EL Fischsauce
- frisch gepresster Saft von 1–2 Limetten (ca. 4 EL)
- 1–2 EL Palmzucker oder Rohrohrzucker
Zum Servieren
- 1 Salatherz, in feine Streifen geschnitten
- ½ große Bio-Gurke, in dünne Scheiben geschnitten
- 1 Handvoll frisches Koriandergrün
- 1 Handvoll frische Minzeblätter
- 2–3 junge Schalotten, in feine Ringe geschnitten
ZUBEREITUNG
Die Zutaten für die Sauce in einer Schüssel verrühren; die Mengen von Fischsauce, Limettensaft und Zucker nach Geschmack anpassen.
Drei flache Schalen (oder Teller) bereitstellen. In der ersten Mehl, Salz und Pfeffer gründlich vermischen. In die zweite Schale die Milch oder das verquirlte Ei geben und in die dritte das Paniermehl.
Die Lachsstreifen mit einer Hand (der »trockenen« Hand) im Mehl wenden, dann mit der anderen Hand (der »nassen« Hand) in Milch oder Ei und zum Schluss im Paniermehl wenden. Die Lachsstücke mithilfe der »trockenen« Hand noch mit Paniermehl bestreuen, sodass sie rundum paniert sind. Die panierten Streifen auf einen sauberen Teller legen.
Das Öl in einer hohen Pfanne bei mittlerer Hitze heiß werden lassen und die Lachsstreifen darin rundum goldbraun frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Zum Servieren Salatstreifen und Gurkenscheiben auf einer Platte anrichten, den panierten Lachs darauf verteilen und mit der Sauce beträufeln. Zum Schluss mit Koriandergrün, Minze und Schalottenringen garnieren.
Einfach austauschen: Sie können auch andere Fischsorten verwenden. Dorsch oder Dorade beispielsweise eignen sich ebenfalls sehr gut.
Knusprige Pfannkuchen
Khanom Buang Yuan
Zu diesem Rezept haben mich vietnamesische knusprige Hähnchen-Pfannkuchen inspiriert – meine erhalten mit Ar Jard einen thailändischen Touch. Wenn Sie die Pfannkuchen einmal probiert haben, werden Sie sie morgens, mittags und abends essen wollen, so lecker sind sie!

© Knesebeck Verlag/ Luke Albert 2023
ZUBEREITUNGSZEIT: 30 MINUTEN PLUS RUHEZEIT
Für 4 Personen
- 150 g asiatisches Reismehl
- 2 EL Maisstärke
- 1 EL gemahlene Kurkuma
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
- 1 Prise Salz
- 125 ml Wasser oder Kalkwasser
- 3–5 EL Pflanzenöl
- 120 g vorgekochtes Hähnchen- oder Schweinefleisch, in feine Streifen gezupft, oder geschälte Garnelen
- ½ rote Paprika, in feine Streifen geschnitten
- 1 Karotte, in feine Stifte geschnitten
- 2–3 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
- 100–120 g Bohnensprossen
- 2 Salatherzen, in Einzelblätter zerteilt
Optional zum Servieren
- Ar Jard (Gurken-Relish)
ZUBEREITUNG
Reismehl, Maisstärke, Kurkuma, Kokosmilch und Salz in einer Rührschüssel gründlich vermengen. Nach und nach unter Zugabe von Wasser zu einem Pfannkuchenteig mit der Konsistenz flüssiger Sahne verarbeiten. 20 Minuten ruhen lassen.
Esslöffel Öl bei mittlerer Hitze in einer beschichteten Pfanne oder einem Wok heiß werden lassen. 1 Kelle Pfannkuchenteig in die Pfanne geben, durch Schwenken gleichmäßig verlaufen lassen.
Ist der Pfannkuchen an den Rändern gestockt, ein wenig Fleisch oder Garnelen, Paprika, Karotte, Frühlingszwiebeln und Bohnensprossen auf eine Hälfte geben; die andere Hälfte (der Pfannkuchen sollte nun gar sein) darüberfalten.
Die Pfanne mit einem Teller abdecken und beides gemeinsam wenden, sodass der Pfannkuchen auf dem Teller zu liegen kommt.
Für die restlichen drei Pfannkuchen ebenso verfahren. Für jeden Pfannkuchen 1 Esslöffel Öl erhitzen.
Die Pfannkuchen zum Servieren in mundgerechte Stücke schneiden. Jedes Stück in ein Salatblatt geben und mit etwas Ar Jard genießen.
Einfach austauschen: Mit Kalkwasser statt Wasser bleiben die Pfannkuchen länger knusprig; es ist aber nicht zwingend notwendig. Für eine vegetarische Variante verwenden Sie statt Fleisch einfach Tofu oder Pilze.
Melonenkugeln mit Sago in Kokossirup
Melon Sago Nam Kati
Zuckermelonen werden in Südostasien oft mit Kokosmilch und Tapioka oder Sago kombiniert – so wie in diesem erfrischenden, schmackhaften thailändischen Dessert. An einem warmen Sommertag gibt es nichts Besseres als die kalten Melonenkugeln mit Sago in Kokossirup. Im Herbst werden sie ohne das Eis zu einem feinen warmen Nachtisch.

© Knesebeck Verlag/ Luke Albert 2023
ZUBEREITUNGSZEIT: 25 MINUTEN
Für 4 Personen
- ½ kleine Cantaloupe- oder Honigmelone, von den Kernen befreit
- 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
- 1–2 Pandanblätter (nach Belieben)
- 100 g Palmzucker oder feinster Zucker
- 1 TL Salz
- 80 g Sago- oder Tapiokaperlen
- zerstoßenes Eis (Crushed Ice)
ZUBEREITUNG
Von der Melonenhälfte mit dem Kugelausstecher Melonenkugeln ausstechen (alternativ das Fruchtfleisch mit dem Messer würfeln). Beiseitestellen.
In die Pandanblätter (gegebenenfalls) einen Knoten machen und die Blätter zusammen mit Kokosmilch und Zucker bei schwacher Hitze in einem Topf erwärmen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Das Salz gründlich einrühren. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Die Sago- oder Tapiokaperlen unter kaltem Wasser mehrfach abspülen und in einen sauberen Topf geben. Knapp mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Die Temperatur auf mittlere bis schwache Hitze reduzieren und unter sanftem Rühren köcheln lassen, bis die Perlen glasig werden, aber in der Mitte noch ein wenig weiß sind. In einem Sieb abseihen und einige Minuten unter kaltem Wasser abspülen, damit die Perlen nicht verkleben.
Zum Servieren etwas Crushed Ice in Eisgläser füllen, etwas Sago oder Tapioka darübergeben und die Melonenkugeln darauf verteilen. Kurz vor dem Servieren mit dem Kokossirup übergießen.
Viele saisonale Rezepte finden Sie auch in den Kochsendungen des ORF.
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