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Ein traditionelles thailändisches Langschwanzboot mit Passagieren gleitet über das türkisblaue Wasser eines ruhigen Sees. Es ist von steilen, imposanten Kalksteinfelsen umgeben, die dicht mit üppigem Grün bewachsen sind und majestätisch aus dem Wasser ragen. Durch den leichten Dunst zwischen den Klippen bricht sanftes Sonnenlicht und verleiht der tropischen Landschaft eine friedliche, fast mystische Atmosphäre.

Foto: Unsplash

Kulinarische Weltreise

Thai Made Easy - Thailändisch kochen leicht gemacht

Fernweh geht manchmal durch den Magen - und mit „Thai Made Easy“ lässt sich ein Stück Thailand direkt in die heimische Küche zaubern. Autorin Yui Miles zeigt, wie man mit leicht erhältlichen Zutaten unkompliziert in die vielfältige Welt der thailändischen Aromen eintauchen kann.
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Kulinarische Weltreise: Übersicht über alles Reisestopps
Buchcover vom Kochbuch "Thai made easy" mit lachsfarbener und gelber Hintergrundfärbung und Illustrationen von Stäbchen, Ingwer und anderer verschiedener Lebensmittel.

© Quadrille 2023

Thai Made Easy
Einfache Rezepte für jeden Tag

Yui Miles
Knesebeck Verlag
ISBN: 978-3-95728-861-5
Wer die thailändische Küche liebt oder neu entdecken will, findet in „Thai Made Easy“ die passende Inspiration dazu. Mit über 70 abwechslungsreichen Rezepten und allerlei Tipps & Tricks zeigt Autorin Yui Miles, wie das Nachkochen zu Hause einfach und unkompliziert klappt.
Mit leicht erhältlichen Zutaten lassen sich Gerichte von aromatischen Currys und würzigen Suppen bis hin zu Streetfood und süßen Desserts zubereiten. Die Rezeptvielfalt bietet dabei nicht nur eine große Auswahl für den Alltag, sondern auch Gerichte für besondere Anlässe. So lädt das Kochbuch dazu ein, authentisch thailändische Küche nach und nach zu erkunden.
Holen Sie sich ein Stück Thailand nach Hause - beantworten Sie die Gewinnspielfrage und gewinnen Sie das Kochbuch „Thai Made Easy“.
Der Teilnahmeschluss ist am Sonntag, 30. August 2026. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 16 Jahren. Eine Mehrfachteilnahme ist laut AGB ausgeschlossen.

Belebter Damnoen Saduak Floating Market in Thailand, auf dem sich zahlreiche schmale Holzboote durch einen grünen Kanal schieben. Im Vordergrund blickt man von einem Boot aus auf weitere Passagiere und Händler, während im Hintergrund Sonnenstrahlen durch die hölzernen Marktstrukturen am Ufer fallen. Die Szene ist geprägt von einer dynamischen Atmosphäre mit Touristen, Einheimischen in traditionellen Hüten und bunten Sonnenschirmen entlang des Wasserwegs.

Foto: Unsplash

Der Damnoen Saduak Floating Market ist einer der bekanntesten schwimmenden Märkte Thailands und begeistert mit bunten Booten, frischen Früchten und regionalen Spezialitäten.

Weitwinkelaufnahme der weißen Tempelanlage Wat Arun in Bangkok. Im Vordergrund ein Fluss mit Booten, im Hintergrund ragt der Tempel mit mehreren spitzen Türmen empor.

Foto: Unsplash

Der Wat Arun ist eines der bekanntesten Wahrzeichen Bangkoks und beeindruckt mit seinem kunstvoll verzierten, über 70 Meter hohen Tempelturm am Ufer des Chao-Phraya-Flusses.

Eine malerische Fernaufnahme der berühmten James-Bond-Insel (Ko Tapu) in der Phang-Nga-Bucht, Thailand.Im Zentrum ragt eine markante, schmale Kalksteinfelsnadel steil aus dem grünlich schimmernden Meer empor. Sie ist im oberen Bereich mit etwas Vegetation bewachsen. Rechts daneben befinden sich größere, bewaldete Felsformationen. Eingerahmt wird die Szenerie durch dunkles Blattwerk im Vordergrund und an den Bildrändern, während der Himmel darüber hellblau und leicht bewölkt ist.

Foto: Unsplash

Die Phang-Nga-Bucht begeistert mit beeindruckenden Kalksteinfelsen, türkisfarbenem Wasser und kleinen Inseln, die aus dem Meer ragen. Bekannt ist sie auch für die berühmte James-Bond-Insel Ko Tapu.

Ein farbenfroher rot-gelber Zug fährt unmittelbar durch die engen Gassen des Maeklong Railway Market in Thailand, während Touristen das Spektakel fotografieren. Die Marktstände auf beiden Seiten stehen so nah an den Schienen, dass ihre Markisen fast den Zug berühren. Die Szene ist belebt und zeigt das faszinierende Zusammenspiel zwischen täglichem Bahnbetrieb und traditionellem Markttreiben.

Foto: Unsplash

Der Maeklong Railway Market ist ein außergewöhnlicher Markt, der direkt auf den Gleisen einer aktiven Bahnstrecke stattfindet. Sobald ein Zug naht, werden die Marktstände blitzschnell zur Seite gerückt – ein einzigartiges Schauspiel für Besucher und Besucherinnen.

Eine weite Luftaufnahme zeigt die smaragdgrüne Wasserlandschaft des Cheow-Lan-Sees im Khao Sok Nationalpark, gesäumt von dicht bewaldeten Ufern. Im Hintergrund ragen markante, steile Kalksteinfelsen imposant in den dunstigen Himmel, während Sonnenstrahlen vereinzelt durch die Wolkendecke brechen. Die Szenerie vermittelt eine unberührte, mystische Atmosphäre dieser tropischen thailändischen Naturlandschaft.

Foto: Unsplash

Der Khao-Sok-Nationalpark zählt zu den beeindruckendsten Naturgebieten Thailands und begeistert mit dichtem Regenwald, hohen Kalksteinfelsen und dem smaragdgrünen Cheow-Lan-See.

Beeindruckender Big Buddha von Phuket, eine riesige, weiße Statue aus Marmor, die majestätisch auf einem Hügel thront. Eine breite Treppe führt hinauf zur Figur, auf der zahlreiche Besucher unter einem strahlend blauen Himmel zu sehen sind. Die Szenerie wird von üppigem Grün eingerahmt.

Foto: Unsplash

Der Big Buddha auf dem Nakkerd-Hügel zählt zu den bekanntesten Wahrzeichen Phukets, der größten Insel Thailands. Die Statue beeindruckt mit ihrer Größe sowie einem weiten Blick über die Umgebung.

Weitläufige Skyline von Bangkok während der goldenen Stunde. Im Vordergrund und Zentrum ragen zahlreiche moderne Wolkenkratzer empor, darunter markante Gebäude wie der MahaNakhon mit seiner pixelartigen Architektur.Der Chao Phraya Fluss schlängelt sich im Hintergrund durch das dicht bebaute Stadtgebiet. Der Himmel ist in warme Gelb- und Orangetöne getaucht.

Foto: Unsplash

Bangkok, die pulsierende Hauptstadt Thailands, verbindet moderne Wolkenkratzer mit prachtvollen Tempeln, lebhaften Märkten und traditioneller Kultur. Die Stadt begeistert mit ihrer Vielfalt – von beeindruckenden Sehenswürdigkeiten bis hin zu kulinarischen Erlebnissen an jeder Ecke.

Eine Weitwinkelaufnahme zeigt die Ruinen einer antiken thailändischen Tempelanlage unter strahlend blauem Himmel mit leichten Schleierwolken. Im Vordergrund und an den Seiten rahmen grüne Baumkronen das Bild ein. Die historischen Backsteinbauten stehen auf einer weitläufigen Rasenfläche und zeugen von einer prachtvollen Vergangenheit.

Foto: Unsplash

Die historische Stadt Ayutthaya war einst die Hauptstadt des Königreichs Siam und beeindruckt heute mit ihren eindrucksvollen Tempelruinen und historischen Bauwerken. Die weitläufige Anlage erzählt von Thailands Vergangenheit und zählt zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Scharfer Salat mit paniertem Lachs

Nam Tok Salmon Krob
Dieser leichte, knusprige Lachs mit typischen Thai-Aromen ist meine Version von Nam Tok (»Wasserfall«), einem scharfen thailändischen Rindfleischsalat. Die entscheidende Zutat: geröstetes Reispulver. Es sorgt nämlich für den charakteristischen nussig-rauchigen Geschmack.
Scharfer Salat mit paniertem Lachs mit unter anderem Gurken, Chilischoten, Zwiebeln und Minze angerichtet auf einem weißen Teller.

© Knesebeck Verlag/ Luke Albert 2023

ZUBEREITUNGSZEIT: 35 MINUTEN
Für 4 Personen
  • 6–8 EL Weizenmehl Type 405
  • je 1 Prise Salz und frisch gemahlener weißer Pfeffer
  • 120 ml Milch oder 1 verquirltes Ei
  • 6–8 EL Panko-Paniermehl
  • 3 Lachsfilets (ca. 350 g), in lange Streifen geschnitten
  • 100 ml Pflanzenöl
Für die Sauce
  • 2 Knoblauchzehen, fein gehackt
  • 2–3 rote Thai-Chilischoten, fein gehackt
  • 1 TL Chiliflocken (nach Belieben)
  • 1 EL Thai-Chilipaste (Nam Prik Pao; nach Belieben)
  • 1–2 TL geröstetes Reispulver
  • 1–2 EL Fischsauce
  • frisch gepresster Saft von 1–2 Limetten (ca. 4 EL)
  • 1–2 EL Palmzucker oder Rohrohrzucker
Zum Servieren
  • 1 Salatherz, in feine Streifen geschnitten
  • ½ große Bio-Gurke, in dünne Scheiben geschnitten
  • 1 Handvoll frisches Koriandergrün
  • 1 Handvoll frische Minzeblätter
  • 2–3 junge Schalotten, in feine Ringe geschnitten
ZUBEREITUNG
Die Zutaten für die Sauce in einer Schüssel verrühren; die Mengen von Fischsauce, Limettensaft und Zucker nach Geschmack anpassen.
Drei flache Schalen (oder Teller) bereitstellen. In der ersten Mehl, Salz und Pfeffer gründlich vermischen. In die zweite Schale die Milch oder das verquirlte Ei geben und in die dritte das Paniermehl.
Die Lachsstreifen mit einer Hand (der »trockenen« Hand) im Mehl wenden, dann mit der anderen Hand (der »nassen« Hand) in Milch oder Ei und zum Schluss im Paniermehl wenden. Die Lachsstücke mithilfe der »trockenen« Hand noch mit Paniermehl bestreuen, sodass sie rundum paniert sind. Die panierten Streifen auf einen sauberen Teller legen.
Das Öl in einer hohen Pfanne bei mittlerer Hitze heiß werden lassen und die Lachsstreifen darin rundum goldbraun frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Zum Servieren Salatstreifen und Gurkenscheiben auf einer Platte anrichten, den panierten Lachs darauf verteilen und mit der Sauce beträufeln. Zum Schluss mit Koriandergrün, Minze und Schalottenringen garnieren.
Einfach austauschen: Sie können auch andere Fischsorten verwenden. Dorsch oder Dorade beispielsweise eignen sich ebenfalls sehr gut.

Knusprige Pfannkuchen

Khanom Buang Yuan
Zu diesem Rezept haben mich vietnamesische knusprige Hähnchen-Pfannkuchen inspiriert – meine erhalten mit Ar Jard einen thailändischen Touch. Wenn Sie die Pfannkuchen einmal probiert haben, werden Sie sie morgens, mittags und abends essen wollen, so lecker sind sie!
Knusprige Pfannkuchen gefüllt mit Gemüsesticks auf zwei Tellern verteilt. Auf dem einen Teller ist ein ganzer Pfannkuchen gefaltet, auf dem anderen wurde der gefaltete Pfannkuchen in kleinere Portionen geteilt. Daneben steht eine Schale mit salatähnlichem Inhalt sowie eine Getränkeglas.

© Knesebeck Verlag/ Luke Albert 2023

ZUBEREITUNGSZEIT: 30 MINUTEN PLUS RUHEZEIT
Für 4 Personen
  • 150 g asiatisches Reismehl
  • 2 EL Maisstärke
  • 1 EL gemahlene Kurkuma
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1 Prise Salz
  • 125 ml Wasser oder Kalkwasser
  • 3–5 EL Pflanzenöl
  • 120 g vorgekochtes Hähnchen- oder Schweinefleisch, in feine Streifen gezupft, oder geschälte Garnelen
  • ½ rote Paprika, in feine Streifen geschnitten
  • 1 Karotte, in feine Stifte geschnitten
  • 2–3 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
  • 100–120 g Bohnensprossen
  • 2 Salatherzen, in Einzelblätter zerteilt
Optional zum Servieren
  • Ar Jard (Gurken-Relish)
ZUBEREITUNG
Reismehl, Maisstärke, Kurkuma, Kokosmilch und Salz in einer Rührschüssel gründlich vermengen. Nach und nach unter Zugabe von Wasser zu einem Pfannkuchenteig mit der Konsistenz flüssiger Sahne verarbeiten. 20 Minuten ruhen lassen.
Esslöffel Öl bei mittlerer Hitze in einer beschichteten Pfanne oder einem Wok heiß werden lassen. 1 Kelle Pfannkuchenteig in die Pfanne geben, durch Schwenken gleichmäßig verlaufen lassen.
Ist der Pfannkuchen an den Rändern gestockt, ein wenig Fleisch oder Garnelen, Paprika, Karotte, Frühlingszwiebeln und Bohnensprossen auf eine Hälfte geben; die andere Hälfte (der Pfannkuchen sollte nun gar sein) darüberfalten.
Die Pfanne mit einem Teller abdecken und beides gemeinsam wenden, sodass der Pfannkuchen auf dem Teller zu liegen kommt.
Für die restlichen drei Pfannkuchen ebenso verfahren. Für jeden Pfannkuchen 1 Esslöffel Öl erhitzen.
Die Pfannkuchen zum Servieren in mundgerechte Stücke schneiden. Jedes Stück in ein Salatblatt geben und mit etwas Ar Jard genießen.
Einfach austauschen: Mit Kalkwasser statt Wasser bleiben die Pfannkuchen länger knusprig; es ist aber nicht zwingend notwendig. Für eine vegetarische Variante verwenden Sie statt Fleisch einfach Tofu oder Pilze.

Melonenkugeln mit Sago in Kokossirup

Melon Sago Nam Kati
Zuckermelonen werden in Südostasien oft mit Kokosmilch und Tapioka oder Sago kombiniert – so wie in diesem erfrischenden, schmackhaften thailändischen Dessert. An einem warmen Sommertag gibt es nichts Besseres als die kalten Melonenkugeln mit Sago in Kokossirup. Im Herbst werden sie ohne das Eis zu einem feinen warmen Nachtisch.
Melonenkugeln mit Sago in Kokossirup in kegelförmigen Dessertgläsern. Die orangen Melonenkugeln liegen auf einer weißen Menge aus Sagoperlen und Kokossirup.

© Knesebeck Verlag/ Luke Albert 2023

ZUBEREITUNGSZEIT: 25 MINUTEN
Für 4 Personen
  • ½ kleine Cantaloupe- oder Honigmelone, von den Kernen befreit
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml)
  • 1–2 Pandanblätter (nach Belieben)
  • 100 g Palmzucker oder feinster Zucker
  • 1 TL Salz
  • 80 g Sago- oder Tapiokaperlen
  • zerstoßenes Eis (Crushed Ice)
ZUBEREITUNG
Von der Melonenhälfte mit dem Kugelausstecher Melonenkugeln ausstechen (alternativ das Fruchtfleisch mit dem Messer würfeln). Beiseitestellen.
In die Pandanblätter (gegebenenfalls) einen Knoten machen und die Blätter zusammen mit Kokosmilch und Zucker bei schwacher Hitze in einem Topf erwärmen, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat. Das Salz gründlich einrühren. Vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
Die Sago- oder Tapiokaperlen unter kaltem Wasser mehrfach abspülen und in einen sauberen Topf geben. Knapp mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Die Temperatur auf mittlere bis schwache Hitze reduzieren und unter sanftem Rühren köcheln lassen, bis die Perlen glasig werden, aber in der Mitte noch ein wenig weiß sind. In einem Sieb abseihen und einige Minuten unter kaltem Wasser abspülen, damit die Perlen nicht verkleben.
Zum Servieren etwas Crushed Ice in Eisgläser füllen, etwas Sago oder Tapioka darübergeben und die Melonenkugeln darauf verteilen. Kurz vor dem Servieren mit dem Kokossirup übergießen.
Viele saisonale Rezepte finden Sie auch in den Kochsendungen des ORF.
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