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Gewinnspiel
Kochen und Grillen für Draußen

© DK Verlag / Vivi D‘Angelo
Fire & Dine
Draußen kochen. 130 Rezepte zum Grillen, Kochen, Schmoren und Backen.
Nils Jorra
DK Verlag
ISBN 978-3-8310-5188-5
Draußen kochen. 130 Rezepte zum Grillen, Kochen, Schmoren und Backen.
Nils Jorra
DK Verlag
ISBN 978-3-8310-5188-5
Profi-Koch und Grill-Experte Nils Jorra zeigt, wie sich gute Küche unkompliziert ins Freie verlagern lässt. In seinem Koch- und Grillbuch „Fire & Dine“ verbindet er innovative Rezeptideen mit Tipps zur eigenen Outdoorküchen-Planung, der besten Grill-Ausrüstung und Menükreationen.
Ob Leckeres zum Grillabend, vegetarische Grillideen oder komplette Menüs: Kulinarische Highlights wie Smoked Beef Tatar, Lauwarmer Pastinakensalat mit geräuchertem Ricotta, Rehrücken mit Pfefferkirschen oder Gegrillte Äpfel im Strudel lassen sich auch in der Outdoorküche und bei offenem Feuer hervorragend zubereiten. Draußen-Kochen-Genuss garantiert.
Anlass genug also, um das Kochen im Freien noch einmal neu zu entdecken und zu erleben.
Beantworten Sie die Frage und gewinnen Sie das Kochbuch „Fire & Dine“.
Der Teilnahmeschluss ist am Sonntag, 5. Juli 2026. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen ab 16 Jahren. Eine Mehrfachteilnahme ist laut AGB ausgeschlossen.

© DK Verlag / Nils Jorra
Kohlrouladen vom Grill
mit Apfelweinsauce und Estragonöl
Ein herrliches, traditionell verwurzeltes Gericht, das vom Grill eine eigene Tiefe entwickelt. Rauch, Röstnoten, zarter Kohl, saftiges Hackfleisch und die frische Apfelweinsauce ergänzen sich perfekt zu einem echten Herzensgericht.
Für 4 Personen:
Für die Kohlrouladen:
- 1 großer Spitzkohl (ca. 700 g)
- Salz
- 600 g gemischtes Hackfleisch
- (halb Rind, halb Schwein)
- 50 ml Milch
- 3 EL Pankopaniermehl
- 1 Ei
- 1 Sardellenfilet, fein gehackt
- 1 EL Senf
- 1 EL gehackter Kerbel
- 1 TL Paprikapulver
- ½ TL gemahlener Kümmel
- schwarzer Pfeffer aus der Mühle
- Küchengarn
Für die Apfelweinsauce:
- 1 kleine Schalotte
- 1 Lorbeerblatt
- 4 EL Butter
- 200ml trockener Apfelwein
- 250g Sahne
- Salz
- 1 TL Apfelessig
- 2 EL Ahornsirup
- 4 EL fein gewürfelter Granny-Smith-Apfel
Außerdem:
- 4 EL Estragonöl
Zubereitung Kohlrouladen:
Den Spitzkohl kopfüber in sprudelnd kochendem, gesalzenem Wasser blanchieren. Dazu den Kohl am Strunk mit einer Fleischgabel halten, die äußeren weich werdenden Blätter nacheinander mit einem Messer lösen und sofort in Eiswasser geben. So von außen nach innen weiterarbeiten.
Für die Füllung Hackfleisch mit Milch, Panko, Ei, gehackte Sardelle, Senf, Kerbel, Paprikapulver, Kümmel, Salz und Pfeffer sorgfältig vermengen. Jeweils drei bis vier blanchierte Kohlblätter überlappend auslegen, jeweils etwa 150 g der Hackmasse in die Mitte setzen, fest einrollen und mit Küchengarn fixieren. Die Rouladen etwa 25 Minuten grillen – entweder indirekt bei 260 °C oder direkt auf hoher Roststufe bei etwa 220 °C – und regelmäßig wenden, bis sie gleichmäßig kräftige Röstaromen entwickelt haben.
Die *Apfelweinsauce erwärmen, auf Teller verteilen und die Apfelwürfel daraufgeben. Die heiße Kohlroulade daraufsetzen, mit **Estragonöl und nach Belieben frischem Estragon vollenden.
Ein reduktiv ausgebauter, leicht holzbetonter Wein passt hervorragend dazu – etwa ein weißer Rioja oder ein aromatischer Chardonnay.
* Apfelweinsauce Zubereitung
Für die Sauce die Schalotte schälen, in feine Würfel schneiden und zusammen mit dem Lorbeerblatt in 2 EL Butter andünsten. Wenn die Schalottenwürfel glasig sind, mit Apfelwein und Brühe auffüllen und auf die Hälfte reduzieren. Zum reduzierten Ansatz die Sahne geben und aufkochen. Das Lorbeerblatt entfernen und mit einem Stabmixer die restliche Butter einmontieren, anschließend mit Salz, Apfelessig und Ahornsirup abschmecken.
** Estragonöl
Estragonöl kann selbst hergestellt oder fertig gekauft werden.
Für die Sauce die Schalotte schälen, in feine Würfel schneiden und zusammen mit dem Lorbeerblatt in 2 EL Butter andünsten. Wenn die Schalottenwürfel glasig sind, mit Apfelwein und Brühe auffüllen und auf die Hälfte reduzieren. Zum reduzierten Ansatz die Sahne geben und aufkochen. Das Lorbeerblatt entfernen und mit einem Stabmixer die restliche Butter einmontieren, anschließend mit Salz, Apfelessig und Ahornsirup abschmecken.
** Estragonöl
Estragonöl kann selbst hergestellt oder fertig gekauft werden.

© DK Verlag / Vivi D’Angelo
Smoky Drumsticks
mit Limetten-Honig-Glasur
Smoky Drumsticks mit Limetten-Honig-Glasur – diese Hähnchenkeulen sind wie gemacht für eine Sommerparty. Die Kombination aus Säure, Süße und einer leichten Schärfe verleiht ihnen genau den richtigen Kick.
Für 2 Portionen:
Für die Drumsticks:
- 6–8 Unterkeulen vom Weidehuhn
- (Drumsticks)
- 1 TL Salz
- 1 TL geräuchertes Paprikapulver
- ½ TL edelsüßes Paprikapulver
- 1 EL Ahornsirup
- 1 kleine Prise gemahlener Zimt
- 1 TL Tajín-Gewürz (siehe Tipp)
Für die Glasur:
- Saft von 3–4 Limetten (ca. 100 ml)
- abgeriebene Schale von 1 Bio-Limette
- 2 EL Honig
- ½ TL Chiliflocken
- 1 gestr. TL Speisestärke
Zum Servieren:
- 1 EL frisch gehackter Koriander
- 1 Limette, halbiert
Zubereitung:
Für dieses Gericht werden Drumsticks vom Weidehuhn verwendet – pro Person empfehle ich drei bis vier Keulen. Die Drumsticks werden zunächst mit einer Mischung aus Salz, beiden Paprikapulvern, Ahornsirup sowie Zimt und Tajín-Gewürz gewürzt. Die marinierten Drumsticks sollten mindestens 30 Minuten ziehen – gern auch über Nacht.
Im nächsten Schritt wird das Big Green Egg auf 160 °C vorgeheizt und für das indirekte Grillen eingerichtet. Direkt zu Beginn der Garzeit gebe ich eine Handvoll gewässerter Räucherchips aus Fruchtholz wie Apfel oder Kirsche auf die Glut. Die Drumsticks werden nun im indirekten Bereich des Grills platziert und bei geschlossenem Deckel für etwa 45–60 Minuten gegart. Durch das langsame Garen bei indirekter Hitze werden sie besonders saftig, die Raucharomen verleihen ihnen zusätzlich Tiefe.
Für die Glasur Limettensaft mit etwas Limettenschale, Honig und Chiliflocken in einem kleinen Topf aufkochen. Um die Flüssigkeit zu binden, Speisestärke in wenig kaltem Wasser auflösen und in die köchelnde Flüssigkeit einrühren. Die Glasur so lange weiterkochen, bis sie eine sirupartige Konsistenz erreicht hat, anschließend etwas abkühlen lassen.
Kurz vor Ende der Garzeit die Drumsticks mit der Glasur bepinseln. Wer möchte, legt sie zum Schluss noch einmal für 1–2 Minuten direkt über die Glut, damit die Glasur leicht karamellisiert und eine glänzende, aromatische Kruste bildet. Die Drumsticks mit Koriander und Limette servieren.
Tipp: Das im Rezept verwendete Tajín ist eine mexikanische Gewürzmischung, die ihren Ursprung in Jalisco hat und heute aus der modernen mexikanischen Küche nicht mehr wegzudenken ist. Die Kombination aus pikanter Chilischärfe, frischen Zitrusaromen und einer lebendigen Säure macht sie so besonders. Die enthaltene Ascorbinsäure – in Verbindung mit Limette – sorgt für eine prägnante, fast vibrierende Frische.
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