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Selbstgemachtes Pesto für Nudeln

Foto: ORF/ON-Media

So isst Österreich besser

Selbstgemachtes Pesto (18.2.)

Rezept von Max Stiegl
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„So isst Österreich besser“
Mittwoch, 18. Februar 2026, 21.05 Uhr in ORF 1
zu sehen auch live & on Demand auf ORF ON
Ein Koch schneidet Gemüse

Foto: Colourbox

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Zutaten
  • 500 g Tomaten (frisch und getrocknet)
  • 30 g Pinienkerne
  • 100 g Parmesan oder Bergkäse
  • 2 Knoblauchzehen
  • 125 ml Olivenöl*
  • Basilikum
  • Salz
Zubereitung
Getrocknete und kurz angebratene Tomaten zerkleinern und mit den Pinienkernen, dem Knoblauch und dem Käse mörsern. Olivenöl hinzugeben. Kurz vor dem Anrichten noch Salz und Basilikum hinzufügen.
*Ist Olivenöl gleich Olivenöl?
Frische Oliven auf einer Ladefläche

Foto: Colourbox

Laut Datenbank Statista beträgt in Österreich der Umsatz für Speiseöle 348,78 Mio. Euro (Stand: 10/2025). Geschätzter Olivenölanteil daran: 15-20 %.
Fritz Treiber: Olivenöl ist eines der am meisten gefälschten Produkte. Die Olivenölproduktion hat sich in den letzten 40 Jahren verdreifacht. Das sehr gesunde Olivenöl ist quasi in aller Munde. Aber natürlich, wo viel Geld zu machen ist, gibt es auch viele Fälscher und es ist nichts einfacher, als Olivenöl zu fälschen. Der Süden ist groß und da kann so manche Olive oder auch das Olivenöl von Marokko nach Italien oder Griechenland reisen und dort zusammengemischt werden. Trotzdem ist das Ganze „hergestellt in Italien“, weil es dort abgefüllt wurde.
Man kann da auch noch einiges durch z. B. Strecken machen. Rausschmecken kann man das aus dem Fertig-Pesto nicht. Dazu nimmt man 70-80 % gutes Olivenöl und gießt 20-30 % eines günstigeren Öls (z. B. Sojaöl, das weltweit reichlich produziert wird) dazu. Optisch ist kein Unterschied zu merken.
Olivenöl in einer Schüssel

Foto: Colourbox

Jetzt fehlen nur noch Feinheiten. Das Flaschenetikett wird schön gestaltet: Es erinnert den Konsumenten z. B. mit typischer Schrift oder auch einer blau-weißen Farbwelt an Griechenland. Schon hat man 20-30 % reines Olivenöl eingespart, und das rechnet sich natürlich über Tonnen gesehen. Man muss aber dazusagen, dass das strafbar ist. Oft wird im Fertig-Pesto auch statt zu Olivenöl z. B. zum billigeren Sonnenblumenöl gegriffen.
Auch z. B. die Milch bzw. das Milchpulver für das Pesto kann aus verschiedenen Ländern (z. B. EU-& Nicht-EU-Staaten) stammen und wird zusammengemischt, um z. B. Käse zu imitieren. Es gibt da so einige Varianten, aber das muss man zumindest auf der Packung deklarieren.
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