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Tomatenpflanze im Terrakottatopf

Foto: Unsplash

Garten

Der Mini-Garten: Paradeiser/Tomaten

Paradeiser oder Tomate? Auch wenn sich über den Namen streiten lässt, ist eines immerhin klar: Tomaten/Paradeiser lassen sich ideal auch auf kleinem Raum anpflanzen. Erfahren Sie, welche Vorteile die rote Frucht sonst noch bietet, wie Anbau, Pflege und Ernte gelingen und stimmen Sie für Ihre Lieblingsbezeichnung ab.
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Eine Schale mit kleinen Tomaten wird gemeinsam von zwei Händepaaren, einmal mit und einmal ohne Gartenhandschuhe, gehalten.

Foto: Unsplash

Paradeiser/Tomaten im Überblick:

  • Standort: sonnig, warm, windgeschützt
  • Erde: nährstoffreiche, gut durchlässige Gemüseerde
  • Gefäß: min. 7 - 10 Liter Fassungsvermögen (für größere Sorten mehr)
  • Pflanzzeit: Jungpflanzen ab Mitte Mai (nach den Eisheiligen) ins Freie
  • Ernte: je nach Sorte Juli-Oktober

Wie heißt es jetzt - Paradeiser oder Tomate?

Vorweg: Beide Begriffe - Paradeiser und Tomate - sind richtig, haben aber unterschiedliche Ursprünge.
Der Begriff Paradeiser leitet sich von „Paradeis“, dem alten Wort für Paradies, ab. Das kräftige Rot der Frucht erinnerte wohl an die Farbe des verbotenen Apfels aus der biblischen Paradieserzählung. So erhielt die Pflanze kurzerhand den Namen „Paradeisapfel“ (bzw. „Paradiesapfel“). Im Laufe der Zeit entwickelte sich daraus der Begriff Paradeiser, der sich bis heute - besonders im Osten Österreichs - erhalten hat.
Der Name Tomate hingegen hat einen gänzlich anderen Hintergrund. Denn hier war der aztekische Name „tomatl“ Vorbild. Als spanische Eroberer die Pflanze von Mittel- und Südamerika nach Europa brachten, wurde die Bezeichnung größtenteils in die jeweiligen Landessprachen übernommen.

Beliebtes Gemüse mit vielen Vorzügen

Tomaten gehören zum beliebtesten Gemüse Österreichs und wachsen glücklicherweise auch in kleinen Gärten auf Balkon und Terrasse. Dank der großen Sortenvielfalt - von süßen Cocktail- und Cherrytomaten bis zu großen Fleischtomaten - und auch unterschiedlichster Größen, Formen und Farben lässt sich für alle der „richtige“ Paradeiser finden.
Ernährungswissenschaftlich lohnen sich Tomaten ebenfalls: Sie enthalten unter anderem Vitamin C, Kalium und sekundäre Pflanzenstoffe, wie Carotinoide, die für die rötliche Färbung verantwortlich sind und denen gesundheitsfördernde Effekte zugeschrieben werden. In der Küche sind sie vielseitig einsetzbar, ob frisch, gekocht, gegrillt oder eingelegt.

Von der Pflanze bis zur Frucht

Für den Anbau von Tomaten empfehlen sich vorgezogene Jungpflanzen, die Mitte Mai direkt ins Freie eingesetzt werden können (wer selbst ziehen will, kann Februar/März auf der Fensterbank aussäen). Setzen Sie die Pflänzchen so tief in die Erde, dass das erste Blattpaar nur knapp darüber liegt, um so kräftige Wurzeln zu fördern. Halten Sie bei mehreren Paradeiser-Pflanzen in einem Gefäß zudem einen Abstand von etwa 30 bis 40 cm (je nach Sorte auch mehr) ein, um den Tomaten genügend Platz und Luft zu lassen.
Für die richtige Pflege gießen Sie die Paradeiser gleichmäßig, aber vermeiden Sie Staunässe. Achten Sie darauf, dass die Blätter beim Gießen und bei Regen nicht nass werden, um Pilzbefall zu vermeiden. Entfernen Sie außerdem regelmäßig vertrocknete Blätter und auch Seitentriebe (sog. „Ausgeizen“). Bei hochwachsenden Sorten wie Stabtomaten lohnt sich das Anbringen von Stützen. Gedüngt werden kann alle 1-2 Wochen mit einem organischen Flüssigdünger oder einem speziellen Tomatendünger.
Zeit für die Ernte ist, wenn die Tomaten vollständig gefärbt und eher fest sind. Pflücken Sie regelmäßig, um die Bildung neuer Früchte anzuregen. Unreife Früchte können an einem warmen Ort nachreifen.

Tomatenpflanzen im Plastiktopf

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Eine grüne Gießkanne vor bepflanzten Blumenkästen

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Eine Schale bunter Tomaten.

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Rezepte zum Nachkochen:
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