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Ein Korb voll mit Bärlauch, gehalten von einer Person, die gerade ein weiteres Bärlauchblatt hinzugibt

Foto: Colourbox

Garten

Die Kräuterecke: Bärlauch - Duftender Frühlingsbote im Wald

Wenn im Wald der Duft von Knoblauch liegt, hat der Bärlauch Saison. Das gesunde Wildkraut ist vielseitig in der Küche einsetzbar. Doch Vorsicht: Beim Sammeln herrscht Verwechslungsgefahr mit giftigen Gewächsen.
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Mehrere Bärlauchpflanzen wachsen nebeneinander auf Moos

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Das kleine 1x1 des Bärlauchsammelns

Standort: Feuchte, halbschattige Auen- und Laubwälder
Merkmale:
knoblauchähnlicher Duft, glänzende Oberseite, matte Unterseite
Ernte:
März bis Mai, vor der Blüte
Als eines der ersten Kräuter treibt Bärlauch im Frühling aus und erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Und das nicht ohne Grund, denn Bärlauch ist ein wahres Superfood: Schon 67 g Bärlauch decken den Tagesbedarf an Vitamin C, er enthält Mineralstoffe wie Kalium, Kalzium und Magnesium und soll dadurch unter anderem positiv auf das Herz-Kreislauf-System, die Verdauung sowie das Immunsystem wirken.

Bärlauch finden, sammeln und verwenden

Geerntet werden sollte der Bärlauch vor der Blüte, da er danach bitter wird. Zu finden ist er vor allem in feuchten, halbschattigen Wäldern, wobei er sich oft schon durch seinen intensiven, knoblauchähnlichen Duft bemerkbar macht. Pro Pflanze sollten lediglich ein bis zwei Blätter gesammelt werden, damit der Bärlauch regenerieren kann. Außerdem darf das Kraut nur in kleinen Mengen für den Eigenbedarf und nicht in Naturschutzgebieten gepflückt werden.
Einmal gepflückt, kann Bärlauch auf vielfältige Weise verwendet werden: Er macht sich gut in Salaten, als Pesto oder auch als Kräuterbutter. Zum Würzen eignet es sich allgemein sehr gut.
Bärlauchblätter, daneben ein Mörser und eine Schüssel mit Bärlauchpesto

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Vorsicht - Giftige Verwechslungsgefahr

Mit der Beliebtheit des Bärlauchs steigt auch die Gefahr, dass der eine oder andere eifrige Sammler aus Versehen die falschen Pflanzen erntet. Wer sich nicht sicher ist, sollte lieber die Finger vom vermeintlichen Bärlauch lassen.
Denn insbesondere mit den giftigen Maiglöckchen und Herbstzeitlosen besteht Verwechslungsgefahr. Daher sollte man sich vorab gut informieren und den Bärlauch mit Vorsicht ernten.
Wer Bärlauch sammeln will, sollte sich folgende Erkennungsmerkmale gut einprägen:

  • lindgrüne, lanzettliche Blätter, die spitz zulaufen
  • lange Stiele, jedes Blatt hat einen eigenen Stiel
  • Blätter sind nicht sehr biegsam und knicken leicht ab
  • Blätter lassen sich leicht verreiben und riechen knoblauchähnlich
  • parallele Blattnerven (keine Gitterstruktur!)
Wie gut schlagen Sie sich beim Bärlauchsammeln?
Rezepte zum Nachkochen:
Links: