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Kleine Erdbeeren hängen von ihrer Pflanze an der Seite des Topfes herunter.

Foto: Unsplash

Garten

Der Mini-Garten: Monatserdbeeren

Monatserdbeeren bringen süßen Genuss über mehrere Monate und dank vielfältiger Pflanzmöglichkeiten sogar bei wenig Platz. Jetzt im Frühjahr ist der perfekte Zeitpunkt, um das gesunde Power-Obst anzubauen. Lesen Sie hier, was Sie dazu wissen müssen.
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Was für Erdbeeren im Mini-Garten spricht

Kleine Erdbeeren hängen von ihrer Pflanze herab.

Foto: Unsplash

Monatserdbeeren im Überblick:

  • Standort: sonnig bis halbschattig
  • Erde: nährstoffreiche, lockere Erde mit guter Wasserspeicherung (z. B. Gemüse- oder Beerenerde)
  • Gefäß: Töpfe, Kästen, Beete mit min. 20 cm Tiefe; alternativ: Pflanzrohre, -wände, -ampeln
  • Pflanzzeit: Etwa ab April (wenn keine Frostgefahr mehr besteht)
  • Ernte: sobald die Erdbeeren rot sind fortlaufend; je nach Wetter bis Oktober möglich
Erdbeeren sind ein echter Genuss und können gerade jetzt im Frühjahr als frischer Snack direkt zuhause auf Balkon, Terrasse oder sogar Fensterbank angebaut werden.
Besonders Monatserdbeeren, eine gezüchtete, robustere Form der Walderdbeere, sind ideal für kleinen Raum. Sie zeichnen sich, wie der Name schon verrät, dadurch aus, dass sie über Monate hinweg Früchte tragen. Sie lassen sich sowohl horizontal als auch vertikal sowie hängend oder kletternd ziehen.
Obwohl Erdbeeren zu 90 Prozent aus Wasser bestehen, sind sie wahre Vitamin-C-Bomben und enthalten Folsäure sowie Mineralstoffe wie Kalium, Eisen, Magnesium und Kalzium. Ihre natürlichen Pflanzenstoffe stärken zudem das Immunsystem und wirken antioxidativ. Obendrein sind die Früchte kalorienarm und machen dank Ballaststoffen schnell satt.

Was Sie zu Anbau, Pflege und Ernte wissen sollten

Anbau
Um noch im selben Jahr Monatserdbeeren ernten zu können, empfiehlt sich im Mini-Garten der Anbau von Jungpflanzen. Die Pflanzzeit beginnt etwa ab April, sobald keine starke Frostgefahr mehr herrscht und möglichst früh, damit die Pflänzchen genügend Zeit haben, um Blüte und Früchte zu entwickeln. Setzen Sie die Jungpflanzen so ein, dass das Herz, wo Wurzeln und Stängel aufeinandertreffen, auf Höhe des Bodens liegt und gießen Sie danach kräftig an, um die Erde zu verfestigen.
Mehrere Erdbeerpflänzchen, die in regelmäßigen Abständen vertikal aus den Öffnung eines vertikalen Pflanzturmes wachsen.

Pflanzturm - Foto: Unsplash

Pflanzturm mit Erdbeeren

Mini-Garten-Check: Pflanzgefäße - Topf, Turm & Co.
Die Erdbeere fühlt sich in vielen Gefäßen wohl. Entscheiden Sie, welche Pflanzlösung Ihnen am meisten zusagt.

Horizontal - der klassische Weg

  • Topf: Ideal für einzelne Pflanzen oder kleine Gruppen
  • Balkonkasten: Mehrere Pflanzen in Reihe mit Pflanzabstand von min. 20 cm (je nach Sorte mehr), Früchte hängen dann oft über den Rand
  • Kleine Hochbeete: Mehr Platz für Wurzeln, gute Belüftung der Erde

Vertikal - besonders platzsparend
  • Hängeampel: Platzsparend, Beeren hängen frei und bleiben sauber
  • Pflanzturm/vertikales System: Viele Pflanzen auf engem Raum, besonders praktisch bei wenig Bodenfläche
  • Rankhilfe: Sorten mit langen Ausläufern lassen sich besonders dekorativ mit Geduld an Rankhilfen hochleiten
Pflege
Die Pflege der Erdbeeren beinhaltet vor allem das richtige Bewässern: Achten Sie darauf, die Erde durch regelmäßiges Gießen gleichmäßig feucht zu halten, aber vermeiden Sie Staunässe. Bei großer Hitze hilft eine leichte Mulchschicht die Feuchtigkeit in der Erde besser zu halten. Entfernen Sie zudem welke Blätter und alte Blüten, um neuen Wuchs zu fördern. Dünger sollte bei Monatserdbeeren nur schwach dosiert eingesetzt werden.
Ernte und Lagerung
Sobald die Erdbeeren ein sattes Rot haben, ist Zeit für die Ernte, die bei den „immertragenden“ Monatserdbeeren fortlaufend, je nach Wetterlage, bis in den Oktober möglich ist. Pflücken Sie die Früchte regelmäßig, vorsichtig von den Stängeln. Frische Erdbeeren schmecken sofort verzehrt am besten, können aber auch kurz im Kühlschrank gelagert oder eingefroren werden. Lassen Sie reife Erdbeeren allerdings nicht zu lange hängen, da sie sonst schnell matschig werden und damit die Bildung neuer Früchte gefördert wird.
Rezepte zum Nachkochen:
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